Und auf einmal halten wir unser Flugticket in Händen. Vancouver, British Columbia, Kanada. Könnt ihr das glauben? Kanada! Wir fliegen tatsächlich ins Land der Bären und des Ahornsirups. Und dann auch noch nach Vancouver, jene Stadt, die – so haben wir uns sagen lassen – die schönste des Landes sein soll. Wenn immer wir in den letzten Wochen unser Reiseziel verraten haben, so war die Reaktion jener Menschen, die schon in Vancouver waren, dieselbe:

„Geile Stadt!“

Und jetzt, da wir von unserer Reise nach Vancouver zurück sind (und beinahe ein paar Tränen zum Abschied verdrückt haben), können wir dem, ohne mit der Wimper zu zucken, nur beipflichten. Und möchten ergänzen: wäre Vancouver nicht so regnerisch, würden wir bereits Auswanderungspläne schmieden.

Granville Brücke Aussicht

Skyline Vancouver

Zwischen Vancouver und uns hat es gefunkt. Vom ersten Moment an. Kennt ihr das, wenn ihr in einer neuen Stadt ankommt und euch von Anfang an wie zu Hause fühlt? Mit uns und Vancouver war das so. Da saßen wir auf der Rückbank des Taxis (ohne Koffer wohlgemerkt, aber das ist eine andere Geschichte), unser Gesicht an die Fensterscheibe gepresst, und konnten uns nicht sattsehen: an den Wolkenkratzern, den grünen Parks und den schneebedeckten Bergen am Horizont.

Das Stadtbild: Wolkenkratzer – Wasser – Berge

Wir müssen ziemlich verpeilt gewirkt haben, als wir an allen Straßenkreuzungen in Downtown erstmal in alle vier Himmelsrichtungen blickten, anstatt die Straße zu überqueren. Es ist nämlich wirklich so: die schneebedeckten Berge sind von überall in Vancouver sichtbar. Egal, wo man sich befindet, irgendwo zwischen Wolkenkratzern, Straßenschildern und Ampeln blitzt immer ein weißer Gipfel hervor. Ihr müsst wissen: dem Anblick schneebedeckter Berggipfel sind wir hoffnungslos verfallen. Und dann zeigt uns bitte, wie man sich da auf den Straßenverkehr konzentrieren soll?

Oh, und von einer weiteren Sache gibt es in Vancouver auch jede Menge: Wasser. Ja, auch Regenwasser (hust, 200 Regentage, hust). Was wir aber meinen ist Meerwasser. So viele Häfen, Buchten, Strände und Promenaden haben wir schon lange nicht gesehen. Städte am Wasser sind einfach unsere Favoriten, findet ihr nicht auch? Sie schenken einer Stadt gleich ein ganz anderes Flair.

Coal Harbour Vancouver

Vancouver Hafen Segelboote

Die Mentalität: entspannt, entspannter, Vancouver

Ankunft in Vancouver. Gepäck nicht da. Was tun wir also? Ganz recht, wir eilen zum Infoschalter am Flughafen. Vor uns ist genau ein älteres Ehepaar dran, das von der Dame am Schalter gerade Infos zum innerstädtischen Nahverkehr erhält. In den meisten Ländern würde das Gespräch wohl enden, sobald alle notwendigen Fakten kundgetan sind. Nicht so in Vancouver: da wird noch gescherzt, da werden Anekdoten erzählt – und die Schlange hinter uns? Die wird länger und länger. Beschweren würde sich niemand. Was wir damit sagen möchten: In Vancouver hat man es nicht eilig. Und das finden wir ziemlich sympathisch. Außerdem wird viel gelacht. Das finden wir noch sympathischer. Egal, auf wen man trifft, ob Kellnerin, Rezeptionistin, Taxifahrer oder Busfahrer, alle „Vancouverites“, denen wir begegnen, sind zuvorkommend, freundlich und entspannt.

Vancouver Graffiti Strahlen

Und wir so in Vancouver?

Könnt ihr euch vorstellen: ziemlich begeistert! Von der Vielfalt Vancouvers, den großartigen Cafés, dem Flair der Stadt, der Bootstour durch den unberührten Norden, dem Mini-Roadtrip zum Olympia-Austragungsort Whistler, dem wuseligen Granville Publik Market und der jungen Craft-Beer-Szene. Ihr seht schon: da kommt demnächst noch eine ganze Menge Vancouver-Content auf euch zu. Und wir planen unterdessen schon mal unsere nächste Reise nach Kanada. Denn wie man unschwer anhand unserer Worte erkennen kann, hat uns der erste Einblick in dieses Land ziemlich umgehauen. Also: Wer kommt beim nächsten Mal mit?

Granville Island Brücke

Einkaufen Vancouver Tipps

English Bay Vancouver Sonnenuntergang

Unsere Hotel-Tipps für Vancouver

Noch etwas: Falls wir euch jetzt für Vancouver begeistern konnten (und das hoffen wir!), dann haben wir noch zwei Hotel-Tipps für euch. Wir haben in diesen beiden Hotels übernachtet und können sie euch ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

The Westin Bayshore

WOW – dieser Ausblick! Das sehr komfortable Westin Bayshore liegt direkt am Hafen („Coal Harbour“) und ist damit perfekt für jene, die sich nach einer schönen Aussicht sehnen. Fragt unbedingt nach Zimmern mit Hafenblick – der Aufpreis lohnt sich. Die Betten sind extrem bequem. Die Lage des Hotels ist ideal, wenn ihr schnell beim Stanley Park sein möchtet (das Hotel bietet Fahrräder zum Verleih an, die ersten 2 Stunden sind kostenlos). Zu Fuß ist man in etwa 20-25 Minuten in Downtown. Wenn man es nicht eilig hat, kann man den Weg auch entlang der Hafenpromenade zurücklegen – wirklich wunderschön!

Westin-Bayshore Vancouver Ausblick

The Burrard

Dieses neu renovierte Hotel befindet sich in Downtown Vancouver und damit in Gehweite zur Einkaufsstraße, der Robson Street. Auch der südliche Teil Vancouvers (Granville Island) ist vom Hotel aus schnell zu erreichen. Das The Burrad ist etwas günstiger als das Westin Bayshore und damit nicht ganz so „fancy“, aber dennoch sehr nett. Wir würden es eher jungen Leuten empfehlen. Das Café Elysium, das direkt an das Hotel angeschlossen ist, serviert sehr leckeren Kaffee und auch einige Frühstücksgerichte. Es gibt außerdem einen begrünten Innenhof, der im Sommer bestimmt toll ist. Außerdem kann man sich kostenlos Fahrräder ausleihen.


Unsere Reise nach Vancouver fand in Zusammenarbeit mit TUI und Tourism Vancouver statt. Tausend Dank für die vielen hilfreichen Tipps und die großartige Organisation!