Wir verraten euch jetzt mal ein kleines Geheimnis, oder besser gesagt sieben. Wir haben auf Reisen ein paar Angewohnheiten, über die wir selbst manchmal lachen müssen.

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1. Wir haben Flugangst.

Oder wartet. Wir bevorzugen, die Sache folgendermaßen zu beschreiben: „Also so richtige Flugangst haben wir nicht. Wir haben nur immer ein unwohles Gefühl.“ Romeo bekommt schwitzige Hände, Kathi Herzklopfen. Und beide sind wir immer recht erleichtert, sobald wir Boden unter den Füßen haben. Okay, ihr habt recht: Wir haben Flugangst. Oder, um es mit Romeos Worten zu beschreiben: „Ich habe keine Angst vorm Fliegen, ich hab nur Angst vorm Abstürzen“. Jetzt ist es raus.

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2. Wir verstecken unseren Laptop unter der Bettdecke im naiven Glauben, er wäre dort sicherer.

Klar, ein Einbrecher würde bestimmt nicht auf die grandiose Idee kommen, einmal die Bettdecke in unserem Hotelzimmer beiseite zu werfen, um darunter nach etwas Wertvollem zu suchen. Unter der Bettdecke ist unser heiß geliebtes MacBook sicherer. Okay, okay: Wir wissen ja selbst, wie bescheuert das ist, aber trotzdem tun wir es immer und immer wieder. (Und ertappen uns dabei, wie wir darüber grinsen müssen.)

3. Wir haben ständig Angst, wichtige Ereignisse zu verpassen, während wir auf Reisen sind.

Es gibt zwei Dinge, die wir in unserem Familien- und Freundeskreis niemals verpassen möchten, wenn wir gerade nicht da sind: Geburt und Tod. Das eine wie das andere Ereignis aus tausenden Kilometern Distanz miterleben zu müssen, stellen wir uns ganz furchtbar vor. Jedes Mal, wenn wir wegfliegen, hoffen wir, dass zu Hause nichts Gravierendes in unserer Abwesenheit passiert.

4. Wir hassen es, zu verhandeln.

In jedem Reiseführer befiehlt man uns, zu verhandeln. Auf diesem und jenem Markt, lassen wir uns sagen, müsse man die angebotenen Preise zumindest um 50 Prozent drücken. Aber wisst ihr was? Wir hassen es, zu verhandeln. Es ist uns zuwider. Es macht keinen Spaß. Wir fügen uns unserem Schicksal und drücken den Preis um 20 Prozent. Mehr ist nicht drin, sorry! Und sollen wir euch was sagen: Oft kaufen wir Dinge ganz einfach deshalb nicht, da wir nicht verhandeln möchten… Ach!

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5. Wir haben auf Reisen immer Angst, etwas Wichtiges zu verlieren.

Kamera, Objektive, iPhone, Macbook, Geld und wo war noch mal eben der Pass? Besitz macht unfrei, das müssen wir leider jedes Mal aufs Neue feststellen, wenn wir unterwegs sind. All unsere Siebensachen beisammen zu halten, fällt uns ziemlich schwer.

6. Wir hoffen bei jedem Flug (vergeblich) auf ein Upgrade in die Business Class.

„Frag du.“
„Nein frag du!“
„Wieso ich?“
„Ich hab letztes Mal gefragt.“
So in etwa spielt sich der Dialog zwischen uns beiden ab, wenn wir in der Schlange vorm Check-In stehen. Jedes Mal zögern wir es ewig raus, nach einem Updgrade zu fragen. Irgendwann traut sich dann doch einer bzw. eine von uns beiden. Ob es jemals etwas gebracht hat? Nicht ein einziges Mal! Und damals, als wir bei Emirates Business Class fliegen durften, kam das Upgrade vollkommen überraschend und ohne, dass wir danach gefragt hatten.

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7. Wir sammeln die kleinen Duschgel- und Shampoo-Flaschen aus Hotels.

Von Rituals über Kiehls bis hin zu Aveda: Romeo hortet die kleinen Duschgel- und Shampoo-Flaschen liebend gerne. Wir haben dutzende davon zu Hause – fein säuberlich sortiert, versteht sich. Der absolute Tiefpunkt seiner Sammel-Karriere: In einem österreichischen Hotel (wir verschweigen lieber den Namen) füllte er das Shampoo in eine Glas-Wasserflasche ab. Zitat: „Selbst schuld, wenn sie nur Großpackungen anbieten anstelle der kleinen Fläschchen zum Mitnehmen.“ Dabei lieben wir es doch einfach nur, wenn uns ein Shampoo an unseren Aufenthalt erinnert.