In Kambodscha, da überschlagen sich Emotionen: Freiheit, Grenze, Reichtum, Armut. Kambodscha ist gegensätzlich und gleichzeitig doch so eindeutig: Elend. Mienenopfer. Bürgerkrieg. Ausbeutung. Ja, Kambodscha ist arm. Es gibt wohl wenige Länder auf dieser Erde, in denen die Menschen noch ärmer und die Lebensbedingungen härter sind. Das tut weh. Der Anblick der Armut tut weh. Das schlechte Gewissen, unaufhaltsam.

Kambodschas Kinder – Die Konstante im Gefühls-Wirrwarr. Noch nie haben wir so viele Kinder gesehen wie in diesem Land. Kindsein, Unabhängigkeit, Natur: Das berührt Ur-Instinkte. Stundenlang könnten wir den Kindern zusehen, sie dabei beobachten, wie sie spielen, tanzen, lachen. Wir haben viele Kinder getroffen: in Schulen, am Straßenrand, in privaten Häusern. Wir haben mit ihnen gelacht, gespielt, gebastelt. Hier nun – ohne große Worte – unsere Fotostrecke über die Kinder Kambodschas. Straßenkinder, Schulkinder, arme Kinder, lachende Kinder. Danke, dass ihr uns zum Lachen gebracht habt! Danke, dass ihr unsere Konstante wart.

Eins noch, liebe Reisende: Gebt bettelnden Kindern kein Geld. Bitte unterstützt die organisierte Bettelmafia dahinter nicht! Viele bettelnde Kinder gehen nicht mehr zur Schule, sie können dem Kreislauf nicht mehr entrinnen. Unterstützt die Ausbeutung der Kinder nicht, sondern investiert in ihre Bildung!