Ihr plant eine Reise nach Mui Ne? In diesem Artikel auf unserem Reiseblog verraten wir euch unsere Tipps.

Wer die russische Sprache liebt, dem legen wir eine Reise nach Mui Ne ans Herz. Ohne übertreiben zu wollen: In Mui Ne fühlt man sich wie an einem russischen Badeort (russischer Ballermann trifft es wohl eher, denn saufen können sie wirklich, die Russ*innen). Alles ist in kyrillischer Schrift angeschrieben, einfach alles. Die Kellnerinnen und Kellner werfen fröhlich mit russischen Begrüßungsfloskeln um sich, um hungrige Menschen zu keilen. Es ist wirklich seltsam!

70, vielleicht 80 oder sogar 90 Prozent der Touristinnen und Touristen stammen aus Russland. Gegen die Russinnen und Russen haben wir nichts, nein. Wohl aber haben wir etwas dagegen, wenn man sich in Vietnam nicht mehr wie in Vietnam fühlt. Seufz. Es nervt einfach, ausschließlich Russisch zu hören, wenn man sich doch in Vietnam befindet. Wir hatten uns zwar auf das Schlimmste eingestellt, müssen aber einfach zugeben: JA, es stört und NEIN, wir haben uns nicht sonderlich wohl gefühlt.

Hätten wir nicht einen solch wundervollen Bungalow gehabt, wären wir vermutlich schon viel eher wieder abgezischt. Der Bungalow und der Ausflug in die Umgebung haben unseren Mui Ne Aufenthalt gerettet!

Da gibt es zunächst einmal den „Red Crater“. Allein der Gedanke daran lässt uns zu schwitzen beginnen. Dort hatte es nämlich eine Affenhitze! Durch den roten Sand zu spazieren, die grasenden Kühe zu beobachten – das war dennoch ganz nett.

Weiter geht’s, die Sanddünen warten. Zunächst bringt uns unser – dezent gelangweilter – Jeepfahrer zu den weißen Sanddünen. Als wir ankommen, brummt er: „40 Minutes„. Die wild gestikulierenden Quad-Anbieter lassen wir links liegen und kämpfen uns bei brütender Hitze hinauf auf die Sanddünen. Die Landschaft lässt Romeos Fotografen-Herz höher schlagen. Dann weiter zu den roten Sanddünen: Kleiner, weniger spektakulär. Naja.

Unser Highlight: Der Fairy Spring. Wir wandern das sandige Flussbett stromaufwärts. Barfuß geht es vorbei an Sandstein-Formationen. Malerisch, menschenleer, wundervoll. Erst jetzt können wir sagen: Der Ausflug hat sich ausgezahlt!

 

Zum Abschluss beobachten wir den Sonnenuntergang mit Blick auf den Fischerhafen. Inmitten von dutzenden, laut herumschreienden Touristinnen und Touristen. Ach Mui Ne, du hättest so viel Potenzial! Du könntest so wunderschön malerisch sein! Leider bist du es nicht (mehr). Fazit nach 3 Nächten Mui Ne: Als Zwischenstopp ja. Extra dort hin werden wir jedoch bestimmt nicht mehr fahren.


Wart ihr schon mal in Mui Ne? Wie hat es euch gefallen? Wir freuen und über eure Erfahrungen und Tipps in den Kommentaren!