Ihr Lieben, wie ihr vielleicht wisst, sind wir beide eigentlich Stadtkinder. Unsere Wohnung in Wien befindet sich zwar nicht im Zentrum (manch einer*r nennet die Lage auch „ur weit draußen„), aber trotzdem sind wir hier geboren und möchten vorerst auch bleiben. Die Einladung, Urlaub am Bauernhof zu testen, kam uns allerdings überaus gelegen, denn gerade nach den stressigen letzten Wochen war unser Wunsch nach ein wenig Entschleunigung groß.

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Salzburg Stadt – ein paar Highlights

Bevor es aber aufs Land ging, nahmen wir uns noch ein bisschen Zeit, die Innenstadt zu erkunden. Wow, was haben wir Salzburg unterschätzt. Wir waren ja schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr hier und konnten uns gar nicht sattsehen von den vielen schönen Gebäuden.

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Festung Hohensalzburg

Kein Salzburg-Aufenthalt ohne einen Aufsteig (in unserem Fall einer Fahrt) auf den Festungsberg. Wir haben uns für einen Besuch am späten Nachmittag entschieden und was sollen wir sagen? Ein besseres Licht und eine schönere Stimmung hätten wir uns nicht wünschen können.

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Kapuzinerberg

Ganz spontan und ohne wirklichen Plan haben wir uns entschlossen, kurz vor Sonnenuntergang noch auf den Kapuzinerberg zu spazieren. WOW, niemals hätten wir gedacht, dass man von da oben eine solch großartigen Ausblick auf die Stadt hat. Ganz klare Empfehlung, zumal man hier – im Vergleich zur Festung Hohensalzburg – beinahe völlig alleine ist.

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Essen: Restaurant „The Green Garden“

Auf Anraten einer Salzburgerin (danke, Daniela!) haben wir fürs Abendessen einen Tisch im „The Green Garden“ reserviert. Serviert werden vegetarische und viele vegane Gerichte. Wir hatten ein Kürbis-Melanzani-Curry und den veganen Burger. Beides war wirklich lecker!

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Salzburger Land – Urlaub am Bauernhof

Nach so vielen städtischen Eindrücken kam uns der Ausflug aufs Land gerade recht. Mit dabei: Gudrun (Reisebloggerin), Mara (Stadtmärchen) Matthias und Eva (Fräulein Flora). Unser Ziel: der idyllische Pesbichl Hof in Goldegg. Bei so einem schönen Ausblick war uns erst mal nach ganz viel in-die-Luft-springen zu mute. Wir haben das letzte warme Spätsommerwochenende erwischt – yay!

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Für Stadtkinder, müsst ihr wissen, ist es ein ziemliches Abenteuer, wenn Ponys und Gänse frei herumlaufen – so geschehen direkt vor unserer Nase. „Meine Kühe heißen nach meinen Nachbarinnen“, verrät uns die Besitzerin Michaela und wir müssen schmunzeln. Ist halt doch was anderes als im anonymen Großstadtdschungel.

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Wenn wir schon beim Thema Tiere sind: am nächsten Tag haben wir uns beide seit gefühlt Jahrzehnten wieder auf ein Pferd gewagt – und erkannt, dass wir mit den Jahren enormen Respekt vor den riesigen Tieren entwickelt haben. Mit der Zeit lief es aber immer besser und wir haben sogar die ersten Trabversuche erfolgreich gemeistert.

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Außerdem haben wir Brot gebacken, Kräuter gesucht, gefunden und verarbeitet, Hunde gestreichelt, Hähne krähen gehört, eine riesige Pfanne Kässpätzle verdrückt und trotzdem hervorragend geschlafen. Wenn uns in nächster Zeit jemals nach Digital Detox zumute ist (und die Zeichen dafür stehen gut), dann ist das Salzburger Land ein perfekter Ort dafür. Ein bisschen „Back to the roots“ tut nämlich verdammt gut. Liebe Landidylle, wir vermissen dich schon jetzt!

Herzlichst, die Stadtkinder.


Wart ihr auch schon einmal in der Region und habt noch weitere Tipps für Salzburg, das Salzburger Land oder Urlaub am Bauernhof? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Vielen Dank an das Salzburger Land und Urlaub am Bauernhof für die Einladung.