So, und jetzt möchten wir eine ehrliche Antwort: Schafft es oder schafft es das Wort „Toskana“ nicht, bei euch im Kopf ganz viele Assoziationen hervorzurufen? Bilder, Gerüche, Geschmäcker, ein Lebensgefühl. Denkt ihr auch automatisch an die imposante Landschaft? An ein Potpourri aus Kaffeeduft und Holzofengeruch? Ja? Schön zu wissen, dass es nicht nur uns so geht. Nein? Dann lest mal schön weiter. Wenn ihr danach nicht unbedingt in die Toskana möchtet, ist euch – Sorry! – auch nicht mehr zu helfen. Hier kommen unsere 5 ganz persönlichen Argumente, weshalb die Toskana IMMER eine Reise wert ist.

1. Dolce Vita und so

Hier in den winzigen Dörfern leben die Menschen in einem kleinen Mikrokosmos. Sie trinken ihren Espresso an der Theke, sie erledigen ihre Einkäufe beim Greißler ums Eck. Sie plaudern länger, gehen langsamer, lachen mehr. Es fühlt sich ein bisschen so an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Und glaube nicht, dass du am Nachmittag hier irgendetwas besorgen kannst, da halten die LadenbesitzerInnen nämlich ihren Mittagsschlaf.

Pisa-Treppenaufgang

Italien-Wäscheleinen

Lucca-Sonnenuntergang

Castellina-Marittima-Steinhaus

Castellina-Marittima-Sonnenuntergang

2. Gelato, Gelato!

Fragen, auf die man sein Leben lang nach Antworten sucht: Woran liegt es, dass Eis in Italien so unfassbar lecker schmeckt? Und wieso kriegen es andere Länder nicht genauso hin? Da steht sie vor dir, die italienische Eis-Mama. Sie ist meist ziemlich korpulent und ruft dir ein forsches „Prego, prego!“ zu. Mit miserabler Betonung bemühst du dich, „Pistaccio“, „Nocciolone“ und „Fragoline di bosco“ möglichst elegant auszusprechen. Es gelingt nicht. Sie schmunzelt. Du lächstelst verlegen. Sie reicht dir das Stanitzel. Und dann: BUMM. Besser geht es einfach nicht! „Dieses Mal schmeckt’s besonders gut!“, hören wir uns sagen. Das haben wir gestern schon gesagt und wir werden es morgen wieder sagen.

Toskana-Schleckeis

3. Klischees werden Wirklichkeit

Olivenhaine und Weinreben. Hügel und Täler. Zypressenalleen und Pinienbäume. Dörfer, in denen Omi und Opi draußen vor der Bank sitzen und jede/n Vorbeigehende/n mit großen Augen mustern. Wie kommt es, dass die Toskana so viele Klischees erfüllt? Stell dir die idyllischste Landschaft vor, die du jemals gesehen hast! Dazu das malerischste Dorf, das du dir ausdenken kannst. Menschen, die „italienischer“ nicht sein könnten. Bist du soweit? Und jetzt lass dir sagen: Die Toskana kann’s noch besser. Du glaubst uns noch immer nicht? Dann sieht dir einmal diese Fotos an!

San-Gimignano-Ausblick

Toskana-Landhaus

Lucca-Turm-Aussicht

Castellina-Marittima-Pool-1

Strand-Cecina-1

Toskana-Strand-Schwimmen

Sonnenuntergang-Florenz

4. Affogato und Cappuchino für’s Koffeinherz

Ja, zugegeben. Ganz Italien kann es: Guten Kaffee zubereiten. Und als wir so auf der Bank vor einer Bar sitzen und den Milchschaum unseres Cappucchinos schlürfen, fragen wir uns: Wieso um alles in der Welt schmeckt der Kaffee in Wien oft so unfassbar widerlich? Und: Weshalb hat es eigentlich der Affogato bei uns noch nicht auf die Standard-Karte geschafft? Ein oder zwei Kugeln Eis kombiniert mit einem guten Espresso – besser geht’s eigentlich nicht. Kein Wunder, dass unser Kaffee-Konsum in der Toskana schier unfassbare Ausmaße angenommen hat.

Kaffeehaus-bolgheri

Frühstückstisch-Toskana

5. Architektur zum Niederknien

Es sind nicht nur die imposante Bauwerke – die Kathedrale von Florenz, der schiefe Turm von Pisa, die markanten Türme von San Gimignano – die uns in Staunen versetzen. Es sind vor allem auch die kleinen Details: Die alten Steinhäuser, die versteckten Gassen, die Plätze, die Balkone, die Hinterhöfe und Fresken. Und die Wäscheleinen, überall diese Wäscheleinen, die das Stadtbild erst so richtig perfekt machen.

Lucca-Hauptplatz

Toskana-Architektur-1

Lucca-alte-Kirche

Kennt ihr schon unser Toskana-Video?


Warst du schon in der Toskana? Was hat dich besonders begeistert? Wir freuen uns wie immer sehr über deinen Kommentar.