Leuchtende Farben, klare Sicht, wärmende Herbstsonne – ach, es gibt einfach keine schönere Jahreszeit in den Bergen als den Herbst. Und wir wagen mal zu behaupten: Herbst & Osttirol ist sowieso die beste Kombination überhaupt.

Wer unseren Blog schon länger verfolgt, dem wird nicht entgangen sein, dass wir uns vergangenes Jahr ziemlich in Osttirol verliebt haben. (Zum Artikel geht’s hier: Osttirol im Sommer). Was für ein traumhaftes Fleckchen in Österreich! Es war somit nur eine Frage der Zeit, bis wir wiederkommen. Und zack, hier sind wir: Im Herbst in Osttirol, juhu!

Falls du also mit Osttirol als Reiseziel liebäugelst, dann können wir gar nicht anders, als dich dazu ermutigen, deinen Urlaub augenblicklich zu buchen. Und falls es der Herbst sein soll, dann findest du in diesem Blogartikel ganz viele Empfehlungen für Wanderungen und Ausflugsziele. Los geht’s!

Osttirol im Herbst

1. Traumhafte Herbstwanderungen in Osttirol

Gletscherweg Innergschlöss

Starten wir gleich einmal mit einem Highlight, dem Gletscherweg Innergschlöss. Wenn du nach einer Wanderung suchst, die dich in ihrer gesamten Länge einfach nur zum Staunen bringt, dann bist du hier richtig.

Binnen weniger Stunden erlebten wir drei Jahreszeiten: Sommer im Tal, Herbst auf dem Seeplateau und Winter beim Anblick des gigantischen Gletschers. Wir finden wirklich keine Worte dafür, wie variantenreich und eindrucksvoll diese Tour ist.

Routenbeschreibung des Gletscherwegs Innergschlöss

Die Wanderung startet beim Venedigerhaus und geht zunächst gemütlich eben Richtung Talschluss dahin. Dort beginnt der mühsamste Teil der Tour: Der Anstieg. Ein schmaler, mitunter recht steiler Steig führt dich über Treppen knapp 500 Höhenmeter in die Höhe. Die üppig grüne Vegetation ist faszinierend, denn inmitten der Farne und des dichten Pflanzenmeers fühlt man sich beinahe wie in den Tropen.

Oben angekommen wartet auch schon das erste große Highlight auf dich: der fantastische Blick Richtung Schlatenkees. Der Anblick ist schon an sich sehr surreal, aber bei unserem Besuch Mitte September blühte hier sogar noch das Wollgras. In Kombination mit den beginnenden Herbstfarben ein fotografisches Juwel!

Anschließend erreichst du binnen weniger Minuten den Salzbodensee, der bei Windstille eine perfekte Spiegelung abgibt. Kurze Zeit später wartet auch schon das nächste Highlight auf dich: das sogenannte Auge Gottes, ein kleiner Teich, in dem sich ein Moor gebildet hat.

Man mag es ja kaum für möglich halten, aber der imposanteste Teil der Wanderung steht noch bevor. Jetzt geht es nämlich immer näher in Richtung Gletscher. Einmal die kleine Holzbrücke überquert, stehst du plötzlich inmitten des faszinierenden Gletscherschliffs.

Die gigantischen Kräfte des Gletschers haben wellenartige Spuren im Gestein hinterlassen. Einfach atemberaubend! Man fühlt sich hier wie in einer anderen Welt. Der Weg führt übrigens direkt über den Gletscherschliff, aber keine Sorge: Er ist ausreichend beschildert und man hat (mit guten Wanderschuhen) ausreichend Halt.

Bei einer Weggabelung hast du die Möglichkeit, einen zusätzlichen Rundweg nach vorne Richtung Gletscher zu gehen. Du erreichst hier jenen Punkt, an dem man noch 2017 praktisch an der Gletscherstirn stand. (Und das im Hinblick auf die Gletscherschmelze zu schreiben, macht einfach so wahnsinnig traurig. Wenn du dort bist, wirst du verstehen, was wir meinen.)

Nach einem letzten kurzen Anstieg (und einem letzten Blick zurück Richtung Gletscher) folgt anschließend “nur” noch der Abstieg ins Tal, der im Vergleich zum restlichen Weg der unspektakulärste Teil der Tour ist. Aber gut, unsere Beine sind glücklich, dass wir uns jetzt nur noch aufs Bergabgehen konzentrieren müssen.

Infos zum Gletscherweg Innergschlöss auf einen Blick

Ausgangspunkt: Venedigerhaus Innergschlöss (Nur mit dem Shuttle erreichbar! Nähere Infos findest du in diesem Artikel: Osttirol Tipps.)
Gehzeit: Etwa 4,5 Stunden – etwas länger, wenn man auch noch bis zur Gletscherzunge geht. Wir haben insgesamt mit vielen Fotopausen etwa 5,5 Stunden gebraucht.
Anspruch: Technisch ist die Wanderung eher einfach bis mäßig. Sie führt über einen Steig sowie später (beschildert) über die Gesteinsformationen des Gletschers. Die Kondition wird aber durchaus gefordert – vor allem beim ersten Anstieg.
Kosten: 10 Euro (5 Euro one-way) für den Shuttle vom Parkplatz zum Venedigerhaus, zusätzlich Parkgebühren am Parkplatz.
Route: Gletscherweg Innergschlöss

Wichtiger Hinweis: Der Gletscherweg hat üblicherweise ab ungefähr Mitte Juni bis ungefähr Mitte Oktober geöffnet. Die Begehbarkeit hängt allerdings immer auch von der aktuellen Witterung ab. Am besten, du kontaktierst im Zweifelsfall vor deiner Tour den Nationalpark unter der Telefonnummer +43 (0) 4875 5161 10.

Salzbodensee Innergschlöss
Gletscherweg Innergschlöss

Obstanser See

Noch so eine Wanderung, die sich an einem sonnigen Herbsttag bestens eignet, ist jene zum Obstanser See bzw. zur gleichnamigen Hütte. Warum der Herbst ideal für diese Tour ist? Mit einem Anstieg von knapp 1.000 Höhenmetern bringt dich diese Wanderung ordentlich ins Schwitzen. Die kühleren Herbsttemperaturen bieten also super Voraussetzungen.

Und so ganz nebenbei ist die Naturkulisse hier oben auf rund 2.300 Metern Seehöhe einfach sagenhaft – ganz besonders, wenn sich die Pflanzenwelt langsam verfärbt.

Routenbeschreibung zum Obstanser See

Sehr praktisch: Wir starten diese Tour direkt in unserer herrlichen Unterkunft, der Waldruhe. (Unseren ausführlichen Erfahrungsbericht findest du am Ende dieses Blogartikels.)

Zunächst geht es ganz gemütlich etwa eine halbe Stunde eine Forststraße entlang Richtung Talschluss. Wenn man dann so vor der Felswand steht, glaubt man zunächst gar nicht, dass es hier irgendwo einen Weg in die Höhe geben soll. Gibt es aber, so viel können wir schon einmal versprechen.

Es geht in Serpentinen den Berg hoch. Der Weg ist steil und wird dich den einen oder anderen Schweißtropfen kosten. Eine Pause vom Anstieg wartet nach etwa 500 Höhenmetern auf dich. Dann erreichst du nämlich eine Art Hochebene, auf der die fotogene Almhütte “Villa Yeti” sowie die Prinz-Heinrich-Kapelle stehen – ein perfekter Pausenplatz!

Einmal die Hochebene überquert, wird die Kondition dann noch einmal ordentlich gefordert. Die letzten rund 400 Höhenmeter führen ebenfalls wieder in Serpentinen in die Höhe. Hier genießt du bereits traumhafte Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.

An der Obstansersee-Hütte angekommen, hast du nun die Möglichkeit direkt einzukehren oder aber noch weiter zu wandern. Beliebt ist beispielsweise der kurze Anstieg zum Kriegerfriedhof, von dem du einen herrlichen Panoramablick auf den Obstanser See genießt. Wer die Herausforderung sucht, kann beispielsweise auf die Pfannspitze wandern.

Wichtiger Hinweis: Die Obstansersee-Hütte hat offiziell nur bis Ende September geöffnet. Im Zweifelsfall also am besten vorab anrufen. Wir würden den Weg außerdem nicht bei Nässe gehen, da es an manchen Stellen doch recht steil hinab geht.

Infos zur Tour auf einen Blick

Ausgangspunkt: Hotel Waldruhe (bzw. am Parkplatz neben dem Sportplatz)
Gehzeit: Insgesamt knappe 5 Stunden (gut 2,5 Stunden für den Aufstieg, 2 Stunden für den Abstieg). Zusätzlich eine gute halbe Stunde, wenn man bei der Hütte noch den Abstecher zum Friedhof macht.
Anspruch: Der Weg ist steil und mit knapp 1.000 Höhenmetern konditionell fordernd. In technischer Hinsicht ist die Wanderung jedoch nicht schwierig (nur wenige ausgesetzte Stellen, immer perfekt beschildert). Bei Nässe würden wir eher auf die Tour verzichten.
Route: Kartitsch – Obstanser See

Obstanser See Hütte

Weitere Herbstwanderungen in Osttirol

Das war natürlich längst nicht alles! Oder besser gesagt: Das war nur ein winzig kleiner Ausschnitt von dem, was Osttirol an Wanderungen im Herbst zu bieten hat. Folgende Routen sind beispielsweise ebenfalls sehr zu empfehlen:

  • Karlsbader Hütte
  • Neualplseen
  • Dorfberg in Kartitsch
  • Jagdhausalm

Zu zwei dieser Wanderungen findest du in diesem Blogartikel die genaue Routenbeschreibung: Sommer in Osttirol. Und ansonsten gibt es auf der Website des Tourismusverbands Osttirol jede Menge Empfehlungen: Herbstwanderungen in Osttirol.

Neualplseen

2. Wildtierbeobachtung im Herbst: Tour mit dem Nationalpark-Ranger

Hat schon einmal ein Steinadler in freier Wildbahn seine Kreise über dir gezogen? Was für ein Gänsehaut-Moment! Wenn du diesen ebenfalls erleben möchtest, dann können wir dir eine Tour mit dem Nationalpark-Ranger nur wärmstens empfehlen.

Die sogenannte “Big Five Wildtiersafari” führt dich in Begleitung eines erfahrenen Rangers durch das Naturparadies des Nationalparks Hohe Tauern. Du begibst dich bei dieser Tour auf die Suche nach fünf Alpenbewohnern, den “Big Five” des Nationalparks:

  • Steinadler
  • Steinbock
  • Gämse
  • Murmeltier
  • Bartgeier

Ganz wichtig: Eine Wildtierbeobachtung ist kein Zoobesuch – zum Glück! Du besuchst die Tiere hier in ihrem natürlichen Lebensraum. Es kann durchaus vorkommen, dass sie sich überhaupt nicht zeigen oder du sie nur in ein paar hundert Metern Entfernung erspähst.

Dank Fernglas (bzw. Spektiv) fühlt es sich allerdings ohnehin so an, als wärst du hautnah dabei. Es geht bei dieser Tour wirklich darum, die Natur achtsam zu beobachten und zu bestaunen. Es geht um die Freude am Entdecken. Um die Begeisterung, wenn plötzlich ein Steinbock ins Sichtfeld springt. Darum, dass Gehör zu schärfen und Murmeltiere pfeifen zu hören.

Wir selbst waren mit Ranger Hermann unterwegs und wenn jemand diese Begeisterung für die Natur ausstrahlt, dann er. Und so ganz nebenbei ist die Kulisse mit Blick auf den Großglockner allein einfach atemberaubend schön.

Infos zur Tour im Überblick

Ausgangspunkt: Parkplatz Glocknerwinkel (am Ende der mautpflichtigen Straße zum Lucknerhaus)
Dauer: Ca. 4 Stunden. Die reine Gehzeit ist mit ca. 2 Stunden bedeutend kürzer.
Anspruch: Man wandert bei dieser Tour üblicherweise vom Lucknerhaus ganz gemütlich zur Lucknerhütte (ca. 300 Höhenmeter). Der Weg ist einfach und auch für weniger fitte Menschen geeignet. Das Naturerlebnis steht hier klar im Vordergrund.
Tipp: Gutes Fernglas mitnehmen oder vorab beim Nationalpark über die Ausleihe informieren.
Weitere Infos & Anmeldung: Tourismusverband Osttirol (offizielle Website)

Kals am Grossglockner

3. Kürzere Ausflüge in Osttirol für Regentage oder schönes Wetter

Nicht immer mag man vielleicht den ganzen Tag auf den Beinen sein und unzählige Höhenmeter machen. Oder aber das Wetter zeigt sich etwas durchwachsen und regnerisch? In diesem Kapitel stellen wir dir einige Ausflugsziele vor, die sich für kurze Abenteuer anbieten.

Oberstalleralm

18 urige Holzhütte auf einem Wiesenhang, im Zentrum eine weiße Kapelle und direkt dahinter die imposante Bergkulisse – willkommen auf der Oberstalleralm. Wenn es so etwas wie das Postkartenmotiv Osttirols gibt, dann ist es die Oberstalleralm.

Das denkmalgeschützte, malerische Almdorf thront auf 1.800 Meter Seehöhe und sieht ohne Witz aus wie eine Filmkulisse. Die Almhütten waren einst allesamt bewirtschaftet. Heute werden viele als Ferienwohnungen vermietet.

Obwohl du die Oberstalleralm fast direkt mit dem Auto erreichst, würden wir dir dennoch die kurze Wanderung (eher Spaziergang) von der Unterstalleralm empfehlen. Dort befindet sich nämlich ein großer Parkplatz. Von diesem erreichst du die Oberstalleralm in gut 30 Minuten zu Fuß.

Der Weg führt leicht bergauf, ist aber auch für weniger fitte Menschen leicht machbar. Du gehst entweder direkt auf der Straße oder aber hast die Möglichkeit, immer wieder durch den Wald abzukürzen.

Der Weg zurück zum Auto erfolgt auf derselben Strecke. Vor oder nach dem Ausflug bietet sich unbedingt noch eine Einkehr in der Unterstalleralm an. (Die Hütten auf der Oberstalleralm sind nicht bewirtschaftet.)

Oberstalleralm Herbst

Burg Heinfels

Wow! Mehr oder weniger zufällig sind wir (dank einer ordentlichen Regenfront) in der mittelalterlichen Burg Heinfels gelandet und können dir einen Besuch dieser sehr empfehlen. Die weithin sichtbare, mächtige Höhenburganlage thront erhaben auf einem Hügel.

Bei deinem Besuch hast du zwei Optionen: Bei der sogenannten Panorama-Tour begehst du die Außenbereiche auf eigene Faust. Inkludiert ist hier auch die Besteigung des sogenannten Bergfrieds, also des zentralen Burgturms.

Wenn du auch die Innenräumlichkeiten wie beispielsweise die wirklich sehenswerte Laurentiuskapelle (siehe Foto) besichtigen möchtest, dann musst du an einer geführten Burgtour teilnehmen. Diese dauert 90 Minuten. Wer geschichtlich interessiert ist, wird die Tour lieben.

Weitere Infos und die Möglichkeit, dein Ticket für die geführte Burgtour vorab zu reservieren findest du auf der offiziellen Website: Burg Heinfels.

Lienz

So mediterran und lebendig! Wenn man durch die Straßen von Lienz spaziert, könnte man fast glauben, man sei bereits in Italien gelandet. Die größte Stadt und sozusagen das Zentrum Osttirols ist auf jeden Fall einen Zwischenstopp wert.

Die Altstadt ist klein und überschaubar – du wirst dich bestimt schnell zurechtfinden. Folgende Orte können wir besonders empfehlen:

  • den Lienzer Hauptplatz mit der Liebburg, dem Antoniuskirchl und den wunderschönen, bunten Häusern
  • den Stadtmarkt in der Messinggasse (siehe auch weiter unten unser Kapitel mit unseren kulinarischen Empfehlungen)
  • eine Pause im versteckt gelegenen Café Genusswerk
  • Schloss Bruck, das Wahrzeichen von Lienz, welches etwas außerhalb der Altstadt liegt
Lienz Sehenswürdigkeiten

Wiesenweg (Kartitsch)

Falls du so wie wir in der Gemeinde Kartitsch übernachtest, dann haben wir eine Empfehlung für eine kleine, aber feine Sonnenuntergangsrunde für dich: den Wiesenweg. Er ist gemütlich, aussichtsreich & du überwindest kaum Höhenmeter – der perfekte Spaziergang also, wenn man es mal entspannter angehen möchte.

Der Wiesenweg verläuft auf einer Strecke von knapp zwei Kilometern vom Ortszentrum in Kartitsch nach St. Oswald. Die Strecke führt dich entlang eines Sonnenhangs mit bestem Blick ins Tal. In St. Oswald angekommen, empfehlen wir noch einen Abstecher zur Holzschaukel mit Fernblick beim Parkplatz – hier lässt sich’s aushalten! Der Rückweg nach Kartitsch erfolgt auf derselben Strecke.

Wiesenweg Kartitsch

4. Kulinarisch durch den Herbst in Osttirol

Kürbis, Eierschwammerl, rote Rüben – der Herbst ist in kulinarischer Hinsicht unsere unangefochtene Nummer eins. Wir sagen’s wie es ist: Allein schon für die herrliche Kulinarik lohnt sich ein Herbsturlaub in Osttirol.

Abendmenü in der Waldruhe

Wo man die saisonalen Köstlichkeiten in Osttirol am besten genießen kann? Da wäre natürlich allen voran einmal das Abendessen in unserem wunderbaren Hotel Waldruhe zu nennen. Was dort auf den Teller gezaubert wird, ist der pure Wahnsinn, versprochen!

Regional, saisonal & mit unglaublich viel Liebe – so wird in der Waldruhe gekocht. Auch das Osttiroler Frühstücksbuffet ist ein wahrer Genuss für den Gaumen. Weitere Infos zum Hotel verraten wir dir im nächsten Kapitel.

Stadtmarkt in Lienz

Zu jeder Jahreszeit (aber natürlich ganz besonders im Herbst) zu empfehlen ist ein Besuch des Stadtmarkts in der Lienzer Altstadt. Wer Märkte mag, wird es hier lieben.

Jeden Freitag und Samstag werden an den Markständen in der Messinggasse regionale Köstlichkeiten wie Obst, Gemüse, Käse oder Backwaren verkauft. Unsere Empfehlung für alle Mohn-Fans: Probier unbedingt ein sogenanntes “Mohngiggele” vom Stand der Bäckerei Joast – der Mohn-Himmel auf Erden!

Öffnungszeiten: Freitag von 13 bis 18 Uhr (April bis Oktober bis 18:30 Uhr), Samstag von 8:30 bis 12:30 Uhr

Schlipfkrapfen

Ok zugegeben: Schlipfkrapfen gibt es das ganze Jahr über und nicht nur im Herbst. Dennoch sollte man Osttirol unserer Meinung nach nicht verlassen, ohne zumindest einmal die Spezialität der Region probiert zu haben.

Schlipfkrapfen sind Teigtaschen, die mit Kartoffeln, Kräutern und je nach Rezept auch mit Käse oder Topfen gefüllt sind. Serviert werden sie mit brauner Butter, frischem Schnittlauch und eventuell geriebenem Parmesan.

Die Osttiroler Spezialität ist auf der Speisekarte von beinahe jedem Gasthaus bzw. Restaurant zu finden. Am Lienzer Stadtmarkt kannst du dir an mehreren Ständen auch abgepackte Schlipfkrapfen zur Zubereitung für Zuhause mitnehmen.

5. Übernachten in Osttirol: Unser Hotel-Geheimtipp

Hello again, liebstes Wohlfühl-Hotel! Letzten Sommer waren wir zum ersten Mal im Hotel Waldruhe zu Gast und konnten es seither kaum erwarten, wiederzukommen. Was für ein Juwel von einem Hotel!

Idyllisch, familiär & unkonventionell

Die Waldruhe macht ihrem Namen alle Ehre: Das Hotel liegt nämlich tatsächlich am Waldrand in absoluter Ruhelage, genauer gesagt in der Gemeinde Kartitsch. Kaum angekommen, fühlt man sich augenblicklich wie zu Hause.

Das liegt allen voran an der Herzlichkeit und Gastfreundschaft von Chef Franz und dem gesamten Team. Unglaublich, was hier Tag für Tag geleistet wird! Die Atmosphäre ist ungezwungen und familiär – ein bisschen wie ein Urlaub bei Freund*innen.

Wenn man durchs Haus spaziert, dann merkt man, mit wie viel Gespür und Liebe fürs Detail es in den vergangenen Jahren renoviert wurde. Die unzähligen Erinnerungsstücke aus vergangenen Zeiten lassen die bald 100-jährige Geschichte des Hauses hochleben. Was für eine gelungene Kombination aus Tradition und modernem Lebensgefühl!

Wir lieben vor allem, wie viel Holz und Naturmaterialien im gesamten Hotel zu finden sind. Das zieht sich auch durch das Konzept der Zimmer – Stichwort: Zirbenbett! Der Stil ist naturnah und modern, aber ohne Überdrüber – genau unser Geschmack für einen Urlaub in den Bergen.

Kulinarik auf allerhöchstem Niveau

Wer uns kennt weiß, wie wichtig uns gutes Essen ist – ganz besonders im Urlaub. Gute Nachricht: In der Waldruhe wird man kulinarisch rundum verwöhnt, anders kann man es nicht sagen.

Das beginnt schon beim Osttiroler Frühstück, das mit den vielen Köstlichkeiten aus den Bauernhöfen der Region einfach ein Genuss ist. Insbesondere die Käseauswahl ist beachtlich – vor allem, wenn man die Größe des Hotels bedenkt. Auch ziemlich toll: Plastik gibt’s nirgendwo. Daumen hoch!

Das Highlight wartet am Abend auf dich. Dann wird nämlich täglich ein 4-gängiges Menü von allerhöchster Qualität gezaubert. Und das Beste: Die vegetarische Option ist jeden Tag aufs Neue einfach großartig. Vom Antipasti- und Salatbuffet mal ganz zu schweigen – davon kann sich so manch ein 5-Sterne-Hotel etwas abschauen.

Unser Fazit: Wir sind ab sofort Stammgäste

Wir haben es beim letzten Mal schon gesagt und sagen es dieses Mal wieder: Wir kommen ganz bestimmt wieder. Oder nein, besser gesagt: Wir sind jetzt Stammgäste! Vielleicht machen wir es wie unsere Tischnachbarn und checken auch in 30 Jahren mit unseren Kindern oder gar Enkelkindern in der Waldruhe ein. Schön wär’s!

Hier kannst du das Hotel buchen: Hotel Waldruhe

Hoteltipp Osttirol

Transparenz: Werbung

Dieser Blogartikel und die Reise nach Osttirol entstanden in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Osttirol. An unserer Begeisterung für dieses wunderschöne Fleckchen Erde ändert das natürlich nichts.

Warst du schon einmal in Osttirol – vielleicht sogar im Herbst? Wie hat es dir gefallen? Wir freuen uns sehr auf deine zusätzlichen Erfahrungen in den Kommentaren.