Sucht ihr nach Tipps für Dubai? In diesem Artikel auf unserem Reiseblog werdet ihr fündig!

Dubai – eine Stadt inmitten der Wüste, eine Stadt der Superlative, sozusagen das arabische Singapur. Wir besuchten die Stadt bei unserer Rückreise nach Europa. Nach 2 Tagen Besichtigung in außerirdischer Hitze stand für uns fest: Extra hierher würden wir wohl nicht mehr kommen. Wenn jemand von euch allerdings in Dubai zwischenlandet (ein Stopover in Dubai soll bei den Emirates ja durchaus vorkommen), dann nur zu! Wir finden: 2 Übernachtungen sind gut, 3 vermutlich weniger stressig. Hier kommen unsere Tipps für einen Aufenthalt in der Wüstenstadt Dubai.

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Vor der Reise

Reisezeit: Zwischen Mai und September würden wir euch eine Reise nach Dubai nur bedingt empfehlen, es wird dann nämlich unerträglich heiß. Wir waren Mitte Mai dort und die Hitze war zum Teil sehr schwer zu ertragen.

Reiseführer: Für einen Zwischenstopp in Dubai können wir euch den Lonely-Planet-Pocket-Reiseführer Dubai empfehlen. Der Reiseführer ist sehr klein und leicht, enthält aber trotzdem alle wichtigen Infos. Wir haben ihn selbst genutzt und waren zufrieden.

Einreise: Deutsche und österreichische Staatsbürger*innen benötigen für die Einreise kein Visum.

Sightseeing in Dubai

Burj Khalifa 

Das höchste Gebäude der Welt ist genau genommen ein Nepp: tatsächlich kann man nämlich nicht ganz hinauf, sondern „nur“ bis auf etwa 450 Meter. Das hindert jedoch die gefühlt zigtausenden Besucher nicht daran, Unmengen an Geld hinzulegen, um einmal auf dem höchsten Gebäude der Welt gewesen zu sein. Und man staune: Auch wir ließen uns vom happigen Eintrittspreis nicht abschrecken. Oben angekommen hat man zugegeben eine großartige Aussicht über die Stadt in der Wüste. Die beste Tageszeit soll der späte Nachmittag sein. Man kann sich so lange, wie man möchte, auf der Aussichtsplattform aufhalten und kommt somit in den Genuss, Dubai sowohl untertags als auch bei Nacht von oben zu bestaunen. Ganz unbedingt ansehen sollte man sich die Wasserfontänen-Show, die täglich mehrmals vor der Dubai Mall und dem Burj Khalifa stattfindet!

Facts: 30 Euro pro Person (im Internet vorreservieren!) // Zugang via Dubai Mall

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Souks

Die Souks – oder auch Märkte – sind leider das exakte Gegenteil von dem, was man sich als Reisende/r erhofft. Umringt von unzähligen Tourist*innen wird man von aufdringlichen Einheimischen angequatscht. Von traditionellen Märkten ist hier nichts mehr zu spüren. Wer sich darauf einlässt, kann bestimmt das eine oder andere nette Mitbringsel kaufen.

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Bur Dubai

In diesem Viertel am Creek ist es lebendig und ursprünglich. Hier liegt das Dubai Museum (haben wir nicht besucht), die Hindi Lane sowie die Gassen um Al Bastakiya. Neben den Souks ist die Hindi Lane einer der weniger Orte im Freien, in denen richtig was los ist. Um die zwei Hindu-Tempel reihen sich unzählige kleine Shops und Stände aneinander, in denen Früchte, Blumenschmuck, heilige Bilder oder auch Bollywood-DVDs verkauft werden. Ganz so lebhaft geht es in Al Bastakiya nicht zu. In dem ältesten Stadtteil Dubais kann man in kleine Galerien und Werkstätten reinschnuppern.

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Malls

In den klimatisierten Shoppingmalls kann man es gut aushalten, wie wir finden. Wir besuchten zwei: Die „Mall of the Emirates“, in der die bekannte Skihalle untergebracht ist, und die Dubai Mall, die das berühmte Aquarium beherbergt. Beide Malls sind pompös und unglaublich riesig. Eines sei gesagt: Der Versuch, alle Shops abzuklappern, wird in jedem Fall scheitern. Sich zu verlaufen, fällt gar nicht schwer. Wer in der Mall of the Emirates Hunger bekommt, sollte „Shake Shack“ aufsuchen, eine Burgerkette, der wir seit unserer USA-Reise verfallen sind. MJAM!

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Unterkünfte in Dubai

Unterkünfte in Dubai sind vor allem eins: teuer! Dafür auch ziemlich luxuriös. Wir hatten das Glück, dass Kathis Papa uns für den letzten Stop unserer Weltreise ein Hotel spendierte (Tausend Dank!). Nach ausgiebiger Recherche entschieden wir uns für das The Canvas Hotel Dubai (ehemals Melia), welches sich als ausgezeichnete Wahl herausstellte.

Unser Zimmer (mit Blick auf den Burj Khalifa!) war riesig, das Badezimmer überdimensional, die freistehende Badewanne traumhaft. Das Frühstück war grandios: Hummus, getrocknete Tomaten, Nüsse, Kapern, Oliven und Käse! Juhu endlich wieder leckerer Käse! Es fühlte sich an wie im Himmel. An beiden Tagen blieben wir jeweils so lange im Frühstücksraum sitzen, bis wir auch sicher waren, dass unser Magen keinen Kubikmillimeter mehr aufnehmen würde können. Von unserer Seite gibt es eine ganz klare Empfehlung für dieses wundervolle Hotel!

Hier kannst du das Hotel buchen: The Canvas Hotel Dubai

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Transport in Dubai

Dubais Metro-Netz wäre an sich toll, müsste man nicht von jeder U-Bahn-Station endlos lange Wege bis zum eigentlichen Ziel zurücklegen. Wir machten es daher wie die Einheimischen: Wir fuhren so viel wie möglich mit der Metro und nahmen uns wenn nötig von der Station ein Taxi.

Taxis sind vergleichsweise günstig und sehr vertrauenswürdig. Im Gegensatz zu Taxis in südostasiatischen Gebieten läuft alles sehr korrekt ab: Es wird stets der Taximeter benutzt, andernfalls ist die Fahrt für den Fahrgast umsonst. Nach Ankunft am Flughafen nimmt man sich ebenfalls am besten ein Taxi.

Für eine Fahrt mit der Metro in der Stadt zahlt übrigens man etwa einen Euro. Den Dubai Creek überquert man entweder mit der Metro oder noch besser mit einem Wassertaxi. Das kostet fast nichts und ist noch dazu ein kleines Erlebnis.

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Hast du noch weitere Tipps oder Erfahrungen für einen Stopover in Dubai? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

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