Seid ihr auf der Suche nach Tipps für einen Tag in Casablanca? In diesem Artikel verraten wir euch, wie wir den Tag verbracht haben.

Das hatten wir uns ein wenig anders vorgestellt, hier in Casablanca. Wer konnte schon ahnen, was sich hinter einem so romantisch klingenden Namen verbergen würde. Nette Kaffeehäuser hatten wir erwartet, authentische Restaurants, hübsche Gässchen, ausgelassene Stimmung. Gelandet sind wir bei Pizzahut. Eh klar. Und schließlich – wir werden gerade ein bisschen leise vor Scham – im Shoppingcenter bei Starbucks. Denn Casablanca und wir, wir wurden nicht so recht warm miteinander.

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Was also tun, in einer Stadt, in der man sich nicht wohl fühlt und von der man das Gefühl hat, sie versucht alles, um dir zu missfallen? Das Beste heraus kitzeln. Und das haben wir ganz gut hingekriegt. Das sind unsere – spärlichen – Tipps für Casablanca.

1. Wir haben die besten marokkanischen Süßigkeiten unseres Lebens gegessen

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Der Marzipanhimmel hat einen Namen: Patisserie Bennis Habous. Wer hier her kommt, muss Marzipan entweder ganz arg verabscheuen oder sich in Disziplin üben. Ansonsten wird es passieren, dass man sich durch die dutzenden Kekssorten kosten wird. Und dann wird man – versprochen – nicht mehr aufhören können, so lecker sind die. Wie gut, dass wir eine Extraration mit nach Wien genommen haben. Mampf.

2. Wir haben uns dem Shopping-Rausch nicht hingegeben…

… sondern stattdessen den Marokkanerinnen und Marokkanern in der Morocco Mall dabei zugesehen. Hier prallen Welten aufeinander. Den Kontrast haben wir auch fotografisch festgehalten.

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3. Wir haben eine Moschee besucht

Und das heißt etwas. Nur zwei Moscheen dürfen in Marokko von Nicht-Musliminnen und -Muslimen besichtigt werden. Die Hassan II. Moschee ist eine davon. Von außen wirklich beeindruckend, thront sie an der Küste Casablancas. Besuchen kann man das Innere der Moschee im Rahmen einer geführten Tour. Englisch, Französisch, Deutsch,… Na gut, dann auf Deutsch, wenn es schon möglich ist. Und so fanden wir uns inmitten von 50 Fischerhüten wieder und wanderten von einem Highlight zum nächsten. Fazit: höchst kitschig, aber sehenswert. Beim nächsten Mal schließen wir uns dann doch lieber der niederländischen Gruppe an.

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Da fällt uns auf: Wir sind euch noch die Antwort schuldig, weshalb wir Casablanca nicht mochten. Viel Smog, viel zu viel Smog, der uns das Atmen erschwerte. Zu viele Leute, zu wenig Charme, kein Flair – auch nicht im angeblich stimmungsvollsten Teil, dem Habous-Viertel. Aber wir hatten es trotzdem schön. Und beim nächsten Mal fliegen wir einfach über Fès, so einfach ist das.


Wart ihr schon einmal in Casablanca und habt noch weitere Tipps für uns? Wir freuen uns auf eure Kommentare!