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Jebel Akhdar: Sehenswürdigkeiten und Tipps für Omans Grünen Berg

Du möchtest den Oman bereisen? Dann ist ein Aufenthalt im spektakulären Hajar-Gebirge ein Muss! Der Jebel Akhdar bietet sich als Reiseziel perfekt an. Warum? Er ist zunächst einmal über eine gut ausgebaute, asphaltierte Straße zu erreichen.

Aber noch wichtiger: Hier befindet sich mit dem Anantara Al Jabal Al Akhdar ein „Once-in-a-lifetime“-Hotel. Das Hotel zählt zu den schönsten Hotels, in denen wir je waren.

In diesem Blogartikel zeigen wir dir, was dich am Jebel Akhdar im Oman erwartet. Wir stellen dir die schönsten Sehenswürdigkeiten und Highlights vor und verraten natürlich unsere ganz persönlichen Tipps, damit deine Reise unvergesslich wird.

Jebel Akhdar Oman Tipps

1. Jebel Akhdar: Unsere TOP 3 Tipps im Überblick

  1. Übernachte im Anantara Al Jabal Al Akhdar, einem der spektakulärsten Hotels im Oman!
  2. Begib dich auf Zeitreise und mache einen Ausflug ins verlassene Lehmdorf „The Suwgra Village“.
  3. Genieße spektakuläre Sonnenuntergänge von den zahlreichen Aussichtspunkten, allen voran vom Diana’s Viewpoint.

2. Das musst du über den Jebel Akhdar wissen

  • Der Jebel Akhdar (oft auch „Jabal Akhdar“ geschrieben) ist ein Gebirgszug im Hajar-Gebirge auf ungefähr 2.000 Metern Höhe.
  • „Jebel Akhdar“ heißt übersetzt so viel wie „Grüner Berg“. Mit grünen Bergen wie es sie etwa in Österreich gibt, hat das zwar nicht viel zu tun, aber fest steht: Die Vegetation hier ist definitiv üppiger als anderswo im Oman.
  • Bekannt ist der Jebel Akhdar für seine spektakulären Schluchten. Auf den berühmten Terrassenfeldern gedeihen dank des geeigneten Klimas Granatäpfel, Rosen, Marillen, Feigen und vieles mehr.
  • Aufgrund der erhöhten Lage herrschen hier ganzjährig kühlere Temperaturen als etwa in der Küstenregion des Omans. Vor allem in den heißen Sommermonaten dient die Region als perfekter Zufluchtsort vor der Hitze.
  • Für dich daher wichtig zu wissen: Ein warmer Pullover gehört vor allem im Winter unbedingt ins Gepäck. Wir selbst hatten Anfang Februar Tagestemperaturen von ca. 18 bis 20 Grad. Abends trugen wir sogar Jacken.
  • Für die Anfahrt ist ein Auto mit Allradantrieb verpflichtend. Die Hauptstraße ist zwar durchgehend asphaltiert, aber stellenweise sehr steil. Weitere Infos findest du im Kapitel zur Anreise.
Jebel Akhdar Sehenswürdigkeiten

3. Übernachten am Jebel Akhdar: Unser Hoteltipp

Es gibt Hotels, über die stolpert man und weiß: Einmal im Leben möchte ich dort übernachten. Komme, was wolle. Das Anantara Al Jabal Al Akhdar ist ein solches Hotel. Als wir über unsere Oman-Reise recherchierten und zum ersten Mal Bilder vom Hotel sahen, wussten wir: Dort wollen wir hin!

Das Hotel ist sozusagen das Aushängeschild der Region. Für viele Urlauberinnen und Urlauber ist das Hotel das Hauptargument für einen Urlaub am Jebel Akhdar (oder gar im Oman).

Lage

Spektakulär ist kein Ausdruck. Das Anantara Al Jabal Al Akhdar thront direkt am Klippenrand und beeindruckt mit einem Panorama, das seinesgleichen sucht.

Nicht umsonst ist der berühmteste Aussichtspunkt der ganzen Region („Diana’s Viewpoint) direkt IM Hotelareal zu finden. Besonders eindrucksvoll ist der Ausblick vor Sonnenuntergang.

Gut zu wissen: Das Anantara Al Jabal Al Akhdar liegt auf ungefähr 2.000 Metern Höhe. Die Anfahrt über die (asphaltierte) Serpentinenstraße ist zwar steil, aber absolut machbar. Von der Polizeistation am Fuß des Berges bist du ungefähr 40 Minuten unterwegs. Wer im Oman ohne Allradantrieb unterwegs ist, kann über das Hotel einen Transport organisieren. (Weitere Tipps zur Anreise findest du weiter unten in diesem Blogartikel.)

Zimmer & Pool-Villen

Es gibt im Anantara Al Jabal Al Akhdar sowohl klassische Doppelzimmer (mit Blick auf die Schlucht) als auch größere, luxuriöse Pool-Villen (sowohl mit als auch ohne Fernblick).

Wir selbst waren in einem Doppelzimmer im ersten Stock (und daher mit etwas besserem Blick) untergebracht und können bestätigen: Selbst in den Doppelzimmern ist die Ausstattung der Wahnsinn.

Das Bett war das vielleicht bequemste unserer Oman-Reise. Auch das riesige Badezimmer (inklusive Badewanne) hat uns sehr begeistert. Wir haben uns unfassbar wohl gefühlt und würden uns jederzeit wieder für diese Zimmerkategorie entscheiden.

Kulinarik

Starten wir mit dem Frühstück. Das allein ist ein absoluter Traum. Es wird im Hauptrestaurant (Al Maisan) serviert und beeindruckt mit einer unfassbar großen Auswahl in wunderbarer Qualität: Frisch gepresste Säfte, ofenfrische Croissants, Eggs Benedict, Hummus, Labneh und und und.

Wir konnten Anfang Februar jeden Tag draußen auf der Terrasse im Sonnenschein Platz nehmen und haben das Frühstück wirklich zelebriert. Dazu der Blick auf die Berge – besser geht’s nicht!

Wer Halbpension bucht, der kann im selben Restaurant zu Abend essen (Buffet). Wir selbst haben die beiden Spezialitätenrestaurants ausprobiert, nämliche Al Qalaa (arabisch) und Bella Vista (italienisch). In beiden haben wir ganz hervorragend gespeist.

Pool, Spa & restliche Hotelanlage

Die gesamte Hotelanlage ist wahnsinnig gepflegt. Ein absolutes Highlight des Hotels ist dessen legendärer Infinity-Pool mit Blick auf die Bergwelt. Der Pool ist beheizt, daher kannst du hier auch im Winter ausgezeichnet schwimmen gehen. Unser Tipp: Unbedingt einmal zum Sonnenuntergang schwimmen gehen – schöner geht’s nicht! Ebenfalls traumhaft ist der Spa-Bereich.

Obwohl das Hotel kein klassisches Familien-Hotel ist, bietet es genug Angebot für die Kleinsten. Da ist allen voran der Kids Club zu nennen. Unser Sohn wollte gar nicht mehr weg. Ältere Kinder können hier sogar fremdbetreut werden.

Hier kannst du das Hotel buchen: Anantara Al Jabal Al Akhdar

Anantara Al Jabal Al Akhdar

4. Aktivitäten & Ausflüge

The Suwgra Village

Eines der tollsten Ausflugsziele am Jebel Akhdar ist „The Suwgra Village“. Was dich hier erwartet? Ein verlassenes, an einen Hang gebautes Bergdorf, das an längst vergangene Zeiten erinnert.

Die Anfahrt für sich ist schon ein kleines Abenteuer: Die letzten ca. 4 Kilometer (15 Minuten) geht es nämlich über eine teils recht steile Schotterstraße. Hier ist der Allradantrieb dann tatsächlich sehr von Vorteil. Die Straße endet an einem Parkplatz, der allerdings nicht allzu groß ist. (Hier ist also ein bisschen Glück notwendig, um einen freien Platz zu ergattern.)

Vom Parkplatz blickst du bereits auf das gegenüberliegende Dorf „The Suwgra Village“. Um es zu erreichen, musst du eine kurze Wanderung in Angriff nehmen. Zunächst geht es über Stufen hinab, anschließend überquerst du das ausgetrocknete Flussbett und wanderst auf der anderen Talseite wieder in die Höhe. Das Dorf erreichst du vom Parkplatz nach ungefähr 15 Minuten. Wer so wie wir mit kleineren Kindern unterwegs ist, sollte eine Trage mitnehmen. (Barrierefrei ist hier nichts.)

Das Herzstück des winzigen Dorfs ist das wunderbare restaurierte Hotel The Suwgra. Zu diesem gehört das Anat Café. Hier einzukehren, ist ein absolutes Muss. Der Kaffee schmeckt köstlich und die Location toppt noch einmal alles. Unser Fazit: Ein wirklich lohnenswerter Ausflug am Jebel Akhdar!

Suwgra Village Straße
The Suwgra Village

Three Villages Walk

Der sogenannte Three Villages Walk ist die vermutlich bekannteste Wanderung am Jebel Akhdar. Wie es der Name bereits vermuten lässt, führt die Wanderung durch drei Dörfer und zwar durch Al Aqr, Al Ayn und Ash Shirayjah.

Du wanderst hier unter anderem an den bekannten Terrassenfeldern vorbei und genießt immer wieder spektakuläre Ausblicke ins Tal. Der Rundweg ist ungefähr 4,5 Kilometer lang (je nachdem, von wo du weggehst). Plane etwa zwei bis drei Stunden für die Wanderung ein.

Hier findest du eine Wegbeschreibung: Three Villages Walk (ab Anantara Al Jabal Al Akhdar)

Aussichtspunkte am Jebel Akhdar

Aufgrund seiner spektakulären Schluchten, befinden sich am Jebel Akhdar naturgemäß unzählige Aussichtspunkte – weitaus mehr, als du auf deiner Reise erkunden wirst können. Einige der bekanntesten bzw. spektakulärsten stellen wir dir nun vor.

  • Diana’s Viewpoint: Dieser Aussichtspunkt ist der vielleicht berühmteste am Jebel Akhdar. Falls du zufällig an Prinzessin Diana denkst, liegst du mit deiner Vermutung genau richtig, denn angeblich genoss Diana schon in den 80er Jahren den spektakulären Ausblick – daher wurde der Aussichtspunkt nach ihr benannt. Diana’s Viewpoint befindet sich heute innerhalb des Hotels Anantara Al Jabal Al Akhdar. Unser Tipp: Am besten hier übernachten, denn dann kannst du den atemberaubenden Blick auf die Schlucht zu jeder Tageszeit genießen oder – noch besser – während du im Pool deine Längen ziehst.
  • Terraced Fields Viewpoint: Direkt beim Parkplatz für den Three Villages Walk hast du ebenfalls einen super Ausblick. Von hier blickst du vor allem auf die berühmten Terrassen des Jebel Akhdar.
  • Al Ayn: Vom kleinen Dorf Al Ayn genießt du ebenfalls einen wunderbaren Ausblick auf die berühmten Terrassen. Du kommst hier entweder zu Fuß vorbei (Three Villages Walk) oder aber du fährst mit dem Auto her und spazierst dann ein bisschen zu den verschiedenen Aussichtspunkten.

5. Essen & Trinken am Jebel Akhdar: Cafés & Restaurants

Am Jebel Akhdar solltest du dir definitiv schon vorab überlegen, wo du essen möchtest, denn die Region ist vergleichsweise dünn besiedelt und das Angebot an Restaurants eher begrenzt. Die meisten bekannten Restaurants am Jebel Akhdar gehören zu Hotels. (Wenn du also in einem solchen übernachtest – umso besser.) Oft kannst du aber auch als externer Gast ganz einfach einen Tisch reservieren.

  • Anat Café (The Suwgra): Definitiv eines der TOP 3 Cafés unserer Oman-Reise – wenn nicht sogar unser liebstes! Im historischen, verlassenen und spektakulär an einem Hang gelegenen Ort „The Suwgra“ befindet sich dieses Juwel von einem Café. Die Lage und das Flair sind einzigartig und der Kaffee ausgezeichnet. Gut zu wissen: Das Dorf ist nur über eine Schotterstraße zu erreichen. (Siehe dazu auch Kapitel 4 dieses Blogartkels.) Die etwas mühsame Anfahrt lohnt sich aber auf jeden Fall!
  • Lmad Café (Saiq-Plateau): Ein kleiner, einfacher Truck in spektakulärer Lage. Hier gibt’s vorwiegend Kaffee und ein paar (süße) Snacks bzw. Kuchen. Der perfekte Ort für den Sonnenuntergang!
  • Al Qalaa (im Anantara Al Jabal Al Akhdar): Eines unserer allerliebsten Restaurants im Oman! In großartigem Ambiente wird arabische Küche auf hohem Niveau serviert, darunter also z.B. Mezze, Salate, Fleischgerichte und vieles mehr. Wir haben hier ganz ausgezeichnet gespeist – große Empfehlung.
  • Bella Vista (im Anantara Al Jabal Al Akhdar): Wer Lust auf italienische Küche hast, in diesem Restaurant gut aufgehoben. Es liegt ganz vorne bei den Klippen, sodass du direkt vor dem Lokal einen herrlichen Ausblick genießt. Unsere Pasta war wirklich hervorragend. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

6. Anreise auf den Jebel Akhdar: Wissenswertes & Tipps

Praktische Tipps

  • Das Wichtigste zuerst: Für die Anfahrt ist ein Auto mit Allradantrieb (4×4, 4WD) verpflichtend. Das bedeutet konkret: Wer ohne Allradantrieb unterwegs ist, darf die Polizei-Kontrollstation am Fuß des Bergs nicht passieren. Hier werden unter anderem dein Reisepass kontrolliert und dein Name notiert.
  • Aber keine Sorge: Die Anfahrt an sich ist technisch nicht allzu anspruchsvoll.
  • Die Hauptstraße ist komplett asphaltiert, nur eben stellenweise äußerst steil und kurvenreich.
  • Vom Fuß des Berges bis zum Saiq-Plateau (hier befindet sich auch das Anantara Al Jabal Al Akhdar) legst du ungefähr 1.500 Höhenmeter zurück.
  • Tanke unten im Tal am besten noch voll. Es gibt aber notfalls auch am Jebel Akhdar (Saiq-Plateau) eine Tankstelle.
  • Anspruchsvoller als das Bergauffahren ist eher das Bergabfahren. Hier solltest du möglichst einen niedrigen Gang wählen, um die Motorbremse zu nutzen und die Bremsen nicht zu überhitzen.
  • Es gibt beim Bergabfahren zahlreiche Notfallausfahrten, die scheinbar regelmäßig genutzt werden müssen, denn jedes Kiesbett schien benutzt. Aber keine Panik: Die Regel ist das definitiv nicht.
  • Falls du nicht selbst fahren möchtest, kann dir dein Hotel einen Transport organisieren.

Fahrzeiten

  • Ab Maskat: ca. 2 Stunden (ca. 170 Kilometer)
  • Ab Nizwa: ca. 1 Stunde 10 Minuten (ca. 60 Kilometer)
  • Ab Wüste (abhängig vom Standort des Camps): ca. 3,5 Stunden (ca. 220 Kilometer)

Unsere persönliche Erfahrung

Wir selbst (aus Österreich kommend und das Fahren in den Bergen gewohnt) fanden die Straße relativ harmlos und absolut machbar. Ja klar, muss man konzentriert fahren, aber ganz ehrlich: So manch Passstraße in Österreich ist mindestens genau so steil.

Wir persönlich fanden andere Straßen im Oman deutlich mühsamer zu fahren. (So etwa die holprige Schotterpiste auf den Jebel Shams.)

Mietwagen wo buchen?

Wir selbst haben unseren Mietwagen (wie nahezu immer) über Sunny Cars gebucht. Wir hatten einen Toyota Fortuner, mit dem wir rundum zufrieden waren.

Der Vorteil an einer Buchung via Sunny Cars: Dort ist bereits ein Vollkaskoschutz (mit Erstattung der Selbstbeteiligung) dabei. Das bedeutet, dass dir im Fall eines Schadens der Selbstbehalt von Sunny Cars erstattet wird. Egal wo du buchst, achte unbedingt auf eine Vollkaskoversicherung!

Hier haben wir unseren Mietwagen gebucht: Sunny Cars


Transparenz: Einladung & Affiliate Links

Wir wurden vom Anantara Al Jabal Al Akhdar eingeladen – vielen Dank für dieses großartige Erlebnis! Dieser Blogartikel enthält unsere persönlichen Empfehlungen in Form von sogenannten Affiliate Links. Wenn du etwas über die Links buchst oder kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich dadurch am Preis überhaupt nichts. Tausend Dank von uns beiden!

Warst du schon einmal am Jebel Akhdar im Oman? Wie hat es dir gefallen? Welche Tipps möchtest du vielleicht noch ergänzen? Wir freuen uns auf deinen Kommentar unterhalb dieses Blogartikels.

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