Wir könnten jetzt von Luftballons und bunten Hüpfburgen schreiben. Metaphorisch natürlich. Davon, das eh alles super und ganz normal ist, in Jerusalem. Fakt ist: Der Krieg ist nicht fern. Und das spürt man. Überall ist Militär. Junge Leute, uniformiert und bewaffnet, stehen an jeder Ecke in Grüppchen zusammen, trinken Coffee to go und unterhalten sich. Etwas seltsam ist es, durch die Gassen zu spazieren, die Schlagzeilen der jüngsten Anschläge im Kopf. Und doch: Irgendwie legt man die Angst schnell ab. Zu imposant ist es hier, in Jerusalem. Zu mächtig. Zu viel zu sehen. Was macht man also, wenn man nur einen Tag zur Verfügung hat? Das Beste rausholen, meinen wir! Das sind unsere Tipps für Jerusalem – ein Ort, der faszinierender nicht sein könnte.

Jerusalem-Stacheldraht

1. Sich den Bauch auf dem Mahane Yehuda Market vollschlagen

Oh, du wunderbares Food-Mekka. Da gibt es Nüsse und Obst, Gewürze und Falafel, Tee und Halva. Und – natürlich, denn wir sind schließlich in Israel – Hummus! Am besten man genießt ihn sitzend in einem der kleinen Lokale und beobachtet dabei das Markt-Treiben. People watching at its best!

Tipps-für-Jerusalem-Markt

Jerusalem-Markt-Frau

Jerusalem-Torten

Jerusalem-Gewürze-kaufen

Alte-Frau-Jerusalem

Mahane-Yehuda-Market

Israel-Frauen-Militär

Restaurant-in-Jerusalem

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Jerusalem-Einkaufen

2. Die stimmungsvolle Jaffa Road entlang spazieren

Im Anschluss an die ausgiebige Stärkung schlendern wir die Jaffa Road entlang. Die könnt ihr eigentlich kaum verfehlen. Wer hätte gedacht, dass man hier in Jerusalem eine Straße mit so viel Flair entdeckt? Wir sind begeistert!

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3. Sich den Weg durch die engen Gässchen der Altstadt bahnen

Und schwupps stehen wir schon vor dem Jaffa Gate und damit vor den Toren zur Altstadt. Rein ins Getümmel, wir folgen dem Touristenstrom, der Richtung Tempelberg zieht. An der Ware der Souvenirläden lässt sich die instabile Koexistenz der drei Religionen erahnen.

Jerusalem-Altstadt

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Jerusalem-Friseur

4. Herzenswünsche an der Klagemauer deponieren

Unser nächster Tipp für Jerusalem ist definitiv ein Must-See. Fast könnte man den Eingang zur Klagemauer übersehen, so unauffällig ist er. Der kurze Sicherheitscheck ist das einzige, das uns sicher sein lässt, dass wir richtig sind. Und dann stehen wir davor, sind erst einmal etwas überfordert. Es ist ruhig hier. Rechts (im erheblich kleineren Bereich) die Frauen, links die Männer. Nun gut. Die beiden Männer unserer Reisegruppe schmücken ihr Haupt mit einer Kippa und kritzeln ihre Wünsche auf Zetteln. Anschließend überlassen die beiden sie den Steinrillen. Fazit: Kann man nicht in Worte fassen, muss man gesehen haben.

Jerusalem-Klagemauer

Jerusalem-Klagemauer-Männer

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5. Den Tempelberg auf sich wirken lassen

Kein Wunder, dass man beim Anblick des Felsendoms andächtig stehen bleibt. Erhaben ragt er hervor. Ganz grell reflektiert er das Sonnenlicht. Am besten man genießt den Ausblick an einem ruhigen Platz. Direkt hinter dem Ausgang der Klagemauer, die Treppen hinauf, hat man einen schönen Panoramablick. So mächtig, so imposant. Das ist Jerusalem.

Jerusalem-Tempelberg

Jerusalem-Tepelberg-baustelle

Hard Facts

Wer vom vielen Gehen müde ist, kommt mit der Straßenbahn vom Jaffa Gate wieder gemütlich direkt zum Busbahnhof. Busse von Tel Aviv nach Jerusalem fahren im 20-Minuten-Takt von der Central Bus Station ab. Tickets kauft man direkt beim Busfahrer. Bis nach Jerusalem dauert es etwa eine Stunde (je nach Verkehrslage auch mal ein wenig länger).


Wart ihr schon einmal in dieser faszinierenden Stadt? Was sind eure Tipps für Jerusalem?