New York City. Der Big Apple. Die Stadt, die niemals schläft. Wenn es eine Metropole auf dieser Welt gibt, die jede und jeder einmal im Leben gesehen haben muss, dann ist es New York.

In diesem Blogartikel verraten wir dir unsere wichtigsten Tipps für deine Reise nach New York: Welche Sehenswürdigkeiten muss ich gesehen haben? Welche Highlights darf ich nicht auslassen? Wie komme ich am besten von A nach B? Und: Lohnt sich der Kauf eines NY-Passes?

Wir selbst waren mittlerweile schon mehrfach gemeinsam in New York City und haben unsere besten Tipps und Erfahrungen aus mehreren New-York-Reisen für dich zusammengestellt. All unsere Tipps und die schönsten Sehenswürdigkeiten findest du übrigens am Ende des Artikels in einer Karte eingezeichnet.

New York Reisetipps

1. Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in New York City

Time Square

Viel mehr New-York-Feeling geht kaum. Jedes Mal, wenn wir am Times Square stehen, bleibt uns erst mal der Mund offen stehen. Vor allem abends ist der Times Square ein ziemliches Spektakel, denn trotz Dunkelheit ist man hier aufgrund der überdimensionalen Leuchtreklamen geblendet.

Ob man das Treiben nun mag oder nicht – wir sind der Meinung, dass niemand NY verlassen sollte, ohne einmal am Times Square gestanden zu haben. Einen guten Blick auf den Times Square hast du von der roten Treppe des TKTS (Times Square Ticket Stand).

Unser Tipp: Komm einmal untertags und einmal abends vorbei – die Stimmung ist nämlich sehr unterschiedlich. Untertags ist weniger los und du kannst bessere Fotos machen, dafür werden die glitzernden Lichter erst bei Nacht so richtig faszinierend.

Subway-Station: Times Square 42 St (hier halten sehr viele Linien)

Time Square Sonnenuntergang

Brooklyn Bridge

Die Brooklyn Bridge ist die bekannteste Hängebrücke in New York City und eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie verbindet Manhattan mit dem Stadtteil Brooklyn und ist eines der Wahrzeichen von New York. Ein Spaziergang über die Brooklyn Bridge ist eines dieser Dinge, die du unbedingt machen solltest, wenn du in New York bist.

Eine kleine Warnung: Auf der Brooklyn Bridge ist mittlerweile selbst in der Nebensaison die Hölle los. Die Zeit rund um den Sonnenaufgang ist definitiv die beste Gelegenheit, um Fotos ohne Menschenmassen zu machen. Wir selbst waren zum Sonnenuntergang, da war schon bedeutend mehr los.

Wir persönlich mögen es am liebsten, von der Brooklyn-Seite Richtung Manhattan zu gehen. Die Wolkenkratzer kommen dann immer näher, werden größer und imposanter.

Infos zum Besuch der Brooklyn Bridge im Überblick

Subway-Station: Wenn du von der Brooklyn-Seite startest: York St (F) oder High St (A,C); Wenn du von Manhattan startest: Brooklyn Bridge City Hall (4,5,6) oder Chambers St (J,Z)
Unsere Empfehlung: Zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang

Brooklyn Bridge Sonnenuntergang

Brooklyn Bridge Park & DUMBO

Perfekt mit einem Spaziergang über die Brooklyn Bridge lässt sich ein Besuch des Brooklyn Bridge Park verbinden. Wie der Name schon verrät, befindet sich dieser in Brooklyn direkt an der Brücke. Vom Brooklyn Bridge Park hast du einen wunderschönen Blick auf die Skyline Manhattans.

Abends versammeln sich täglich Hobby- und Profi-FotografInnen am berühmten „Old Pier 1“. Dort kannst du eine perfekte Langzeitbelichtung machen: Die Skyline mit den alten Brückenpfeilern im Vordergrund ist einer der beliebtesten Fotospots in New York City.

Ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv findest du etwas nördlicher in DUMBO („Down Under the Manhattan Bridge Overpass“). Von der Washington Street hast du den berühmten Blick auf den Brückenpfeiler der Manhattan Bridge. Nicht weit von dort findest du auch Jane’s Carousel – ein restauriertes Karussell aus den 1920er Jahren.

Subway-Station: York St (F) oder High St (A,C)

New York Skyline

New York Skyline Langzeitbelichtung

High Line

Die stillgelegte Hochbahntrasse namens High Line ist eine der neueren Sehenswürdigkeiten in New York City. Gut zwei Kilometer lang verläuft die High Line im Westen von Manhattan in einigen Metern Höhe. Das bedeutet, dass du von hier oben mitunter tolle Ausblicke auf Straßenzüge hast und einige beeindruckende Murals bewundern kannst.

Zugang zum High Line Park hast du von mehreren Stellen (manche davon sind barrierefrei). Somit musst du nicht unbedingt die gesamte Strecke zurücklegen, wenn du nicht möchtest. Die High Line verläuft von der Gansevoort Street im Meatpacking District bis zur West 34th Street.

Unser Tipp: Vor dem Besuch der High Line kannst du dich im nahegelegenen Chelsea Market stärken. Der Chelsea Market ist ein hipper Food Court, wo es Köstlichkeiten aus aller Welt gibt.

Infos zum Besuch der High Line im Überblick

Eintritt: Kostenlos
Zugang: An vielen Punkten möglich, z.B. Ecke Gansevoort St/Washington St (der südlichste Punkt) – Subway-Station: 14th St (A,C,E)

High Line Tipps

Central Park

Ob im Sommer oder Winter: Der Central Park ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Der berühmteste Park New York Citys erstreckt sich auf einer Länge von über vier Kilometern und ist damit eine riesige grüne Oase inmitten der Wolkenkratzer.

Der Central Park beherbergt einige Sehenswürdigkeiten, darunter mehrere Seen und Brücken oder die John-Lennon-Gedenkstätte namens Strawberry Fields. Im Winter wird der Central Park zum Eislaufplatz: Auf dem sogenannten Wollman Rink im Süden des Parks kannst du deine Kreise auf dem Eis ziehen.

Tipp: Vorschlag für einen Rundgang im Central Park

Vielleicht geht’s dir so wie uns, und du bist komplett überfordert, wo du deine Besichtigung im Central Park starten sollst? Unsere Freundin Julia lebt seit einem Jahr in NYC und hat uns den perfekten Rundgang zusammengestellt:

Du startest im Südosten beim Eingang an der Ecke 5th Avenue. Von hier hältst du dich Richtung The Mall. Linker Hand kommt der erste See (The Pond). Wenn du im Winter unterwegs bist, kommst du nach einiger Zeit auch beim bekannten Eislaufplatz (Wollman Rink) vorbei.

Anschließend spazierst du The Mall entlang. Dies ist die einzige wirklich breite und gerade Allee im Central Park. The Mall führt dich direkt zur bekannten Bethesda Terrace und dem dazugehörigen Brunnen, einem sehr beliebten Fotospot im Central Park.

Spaziere anschließend nach vorne zum See, der ganz einfallslos The Lake heißt. Rechter Hand blickst du von hier direkt auf das The Loeb Boathouse, das berühmte und sehr teure Restaurant im Central Park. Du hältst dich allerdings links und folgst nun dem Weg, der direkt am See verläuft (sodass der See immer rechts von dir ist). Nach kurzer Zeit kommst du zur bekannten Bow Bridge.

Überquere die Brücke und spaziere nun in das Waldstück, The Ramble genannt. Halte dich links (d.h. sodass linker Hand der See zu sehen ist). Schon nach ungefähr 30 Metern gelangst du zu einem weiteren bekannten Fotospot: The Lake Viewing Area. Von hier hast du den perfekten Blick auf das The San Remo. Mit seinen zwei Türmen ist das Bauwerk eines der berühmtesten der Gegend.

Von hier hast du zwei Optionen: Entweder du spazierst zurück und folgst der Beschilderung Richtung Strawberry Fields, der berühmten Gedenkstätte für John Lennon. Dort kannst du bei der Station 72 St wieder in die Subway einsteigen. Oder aber du gehst noch weiter in den Central Park hinein (z.B. bis zum Metropolitan Museum of Art).

Subway-Station für diesen Rundgang: 5 Av (N,R)

Guggenheim Museum

An der östlichen Seite des Central Parks (Upper East Side) befindet sich eines der berühmten Museen von New York City: Das Solomon R. Guggenheim Museum. Es ist ein Museum für moderne Kunst, dessen spiralförmige Architektur beispiellos ist.

Im Guggenheim Museum gibt es sowohl Dauerausstellungen als auch wechselnde Ausstellungen, die ebenfalls einen großen Teil der Ausstellungsfläche in Anspruch nehmen. Wer nur einen Blick auf die Architektur werfen möchte, kann dies vom Foyer aus tun. Der kreisförmige Aufgang ist allerdings nur MuseumsbesucherInnen vorbehalten. Es gibt im Erdgeschoß auch einen Museumsshop, der frei zugänglich ist.

Infos zum Guggenheim Museum im Überblick

Eintritt: 25 US-Dollar (kostenloser Eintritt mit einigen NY-Pässen, z.B. mit dem New York Sightseeing Pass – mehr Infos dazu findest du weiter unten in diesem Artikel)
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 17:30 Uhr (Dienstag und Samstag sogar bis 20 Uhr)
Subway-Station: 86 St (4,5,6 – Achtung, 6 ist der Local Train und hält bei vielen Stationen, mehr Infos dazu weiter unten)

Fifth Avenue und Umgebung: Rockefeller Center, Empire State Building & Co.

Die Fifth Avenue ist wohl die berühmteste Einkaufsstraße der Welt. Entlang der 10 Kilometer langen Straße sind Boutiquen aller namhaften Marken sowie Kaufhäuser angesiedelt. Um ehrlich zu sein: Wir persönlich shoppen in New York lieber in SoHo (mehr dazu gleich) oder in den Outlets. Allerdings ist ein Spaziergang auf der Fifth Avenue trotzdem etwas, das man einmal gemacht haben sollte.

An der Fifth Avenue sowie in naher Umgebung befinden sich einige Bauwerke und Sehenswürdigkeiten, die ebenfalls einen Besuch wert sind:

Der berühmteste Abschnitt der 5th Avenue befindet sich in Midtown Manhattan und beginnt südlich des Central Parks. Von dort erreichst du in etwa 10 Gehminuten das Rockefeller Center, das sich ebenfalls entlang der Fifth Avenue befindet. Von der Aussichtsplattform Top of the Rock genießt du den wohl schönsten Ausblick über New York City.

Auch das Empire State Building liegt übrigens entlang der Fifth Avenue. Nähere Infos zu den schönsten Aussichtspunkten in NYC verraten wir dir in Kapitel 3 dieses Blogartikels oder in diesem Blogartikel: Die schönsten Aussichtspunkte in New York City.

Zurück zum Standort Rockefeller Center: Direkt gegenüber befindet sich die St. Patrick’s Cathedral, die ebenfalls einen kurzen Besuch wert ist. Unweit des Rockefeller Centers liegt die markante Radio City Music Hall (6th Avenue), die legendäre Konzerthalle in Manhattan.

Aber das war noch lange nicht alles. Entlang der 5th Avenue kommst du unter anderem auch an der New York Public Library und dem Flatiron Building vorbei. Zu beiden Bauwerken verraten wir gleich noch mehr.

Radio City Music Hall

Flatiron Building

Nomen est omen: Das Flatiron Building bedeutet übersetz soviel wie „Bügeleisen-Gebäude“ und genau daran erinnert dessen Form auch. Dieser ungewöhnliche Wolkenkratzer ist auf der Höhe der 23rd Street zu finden und zwar an jenem Punkt, an dem sich Broadway und 5th Avenue kreuzen.

Übrigens: Abgesehen von der Außenansicht gibt es hier nicht wirklich etwas zu sehen. Das Flatiron Building selbst beherbergt Büros und ist offiziell nicht zu besichtigen. Unser Tipp: Solltest du Hunger bekommen, dann können wir dir einen Besuch des Eataly empfehlen. Dieser italienische Food Market beherbergt auch einige Essensmöglichkeiten und befindet sich direkt neben dem Flatiron Building.

Subway-Station: 23 St (R, 6)

Flatiron Building

New York Public Library

Wenn du gerne Bibliotheken besuchst, ist ein Besuch der altehrwürdigen New York Public Library quasi Pflicht. Die Bibliothek hat viele Zweigstellen, doch am berühmtesten ist ohne Zweifel das imposante Stephen A. Schwarzman Building, das Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurde.

Der bekannteste Saal ist der Rose Main Reading Room, der sich in der 3. Etage befindet. Den Lesesaal kannst du als BesucherIn kostenlos und ohne Ticket betreten, musst allerdings aus Rücksicht auf andere Lesende am Rand bleiben. Die Ruhe, die im Saal herrscht, ist erstaunlich – zumal man bedenken muss, dass sich das Gebäude mitten im belebtesten Teil von Manhattan befindet.

Infos zum Besuch der New York Public Library im Überblick

Eintritt: Kostenlos
Öffnungszeiten: Montag und von Donnerstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 10 bis 20 Uhr, Sonntag von 13 bis 17 Uhr
Subway-Station: Die nächstgelegene Station ist 5 Av/Bryant Park (7). Alternativ geht auch Grand Central 42 St (4,5,6) oder 42 St. Bryant Park (D, F).

Grand Central Terminal

Ein Superlativ in allen Belangen: Der Grand Central Terminal ist der größte Bahnhof der Welt und dessen Halle ist die meistbesuchte Bahnhofshalle New Yorks sowie eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dein erster Weg sollte dich in die Haupthalle führen. Den Blick nach oben nicht vergessen: Dort ist das grüne Deckengewölbe mit dem goldenen Sternenhimmel zu sehen (der übrigens verkehrt angebracht ist, doch das Missgeschick wurde niemals korrigiert.)

Anschließend geht es in die untere Etage, vorbei an der Oyster Bar des Food Courts in die sogenannte Whispering Gallery (Flüstergalerie). Dieses Kreuzgewölbe heißt deshalb so, weil du hier von einer Ecke Botschaften in die gegenüberliegende schicken kannst. Die Schallwellen finden hier ihren Weg quer über das Deckengewölbe – ziemlich faszinierend.

Subway-Station: Grand Central 42 St (4,5,6,7)

Grand Central Station New York

9/11 Memorial & One World Trade Center

Im Süden von Manhattan befindet sich jener Ort, der am 11. September 2001 traurige Berühmtheit erlangte. Vor dem Terroranschlag stand hier das World Trade Center. Heute befindet sich am selben Areal eine Gedenkstätte sowie ein Museum. Wir kennen niemanden, der diesen Ort nicht bestürzt verlässt. Dennoch sind wir der Meinung, dass eine Besichtigung des 9/11 Memorials bei keiner New-York-Reise fehlen sollte.

Das 9/11 Memorial (oft auch National September 11 Memorial & Museum genannt) befindet sich direkt auf dem Areal des ehemaligen World Trade Centers: Zwei riesige Wasserbecken, die den Grundriss der einstigen Twin Towers nachbilden, erinnern an die Katastrophe. Am Beckenrand sind die Namen der rund 3.000 Opfer des Terroranschlags eingraviert.

Das 9/11 Memorial ist per se schon ziemlich bedrückend. Noch ergreifender fanden wir persönlich aber das dazugehörige Museum, das 2014 eröffnet wurde und sich unterirdisch befindet. Es erzählt die Geschichte des 11. Septembers 2001. Vor allem die vielen originalen Tonaufnahmen und Originalteile machen den Besuch zu einer bewegenden aber sehenswerten Angelegenheit.

Umrandet wird der einstige Anschlagsort, der sogenannte Ground Zero, vom neuen World Trade Center, das aus mehreren Türmen besteht. Der höchste und markanteste ist das One World Trade Center. Das 541 Meter hohe Bauwerk verfügt über die höchste Aussichtsplattform in New York City. Unsere Tipps zum Besuch findest du in diesem Blogartikel: Der schönste Ausblick über New York City.

Einen kurzen Besuch wert ist auch die PATH-Station World Trade Center – ein Bahnhof, der sich direkt neben dem One World Trade Center befindet. Von hier ist Manhattan mit New Jersey verbunden. Die Bahnhofshalle, „The Oculus“ genannt“, ist ein futuristisches Fotomotiv – von innen wie von außen.

Infos zum Besuch vom 9/11 Memorial & Museum

Eintritt: Memorial kostenlos, Museum 26 US-Dollar (kostenloser Eintritt mit einigen NY-Pässen, z.B. mit dem New York Sightseeing Pass – mehr Infos dazu findest du weiter unten in diesem Artikel)
Öffnungszeiten: Memorial: täglich von 7:30 bis 21 Uhr; Museum: täglich von 9 bis 20 Uhr (Freitag und Samstag sogar bis 21 Uhr)
Subway-Station: Cortlandt St (R), World Trade Center (E), Chambers St (A,C,1,2,3), Fulton St (A,C,J,Z,2,3,4,5)

9:11 Museum

Ellis Island & Freiheitsstatue

Wir bleiben im Süden von Manhattan: Ellis Island ist eine kleine Insel vor Manhattan. Sie wurde zum Symbol für die Einwanderungswellen in die Vereinigten Staaten im 19. und 20. Jahrhundert. 12 Millionen Menschen, die sich in den USA ein besseres Leben erhofften, mussten hier bei der Kontrollstation vorstellig werden.

Heute beherbergt Ellis Island ein Museum, das den Einwanderungsprozess aus Sicht der Ankömmlinge Schritt für Schritt veranschaulicht. Wenn du geschichtlich interessiert bist, dann ist das Museum auf jeden Fall einen Besuch wert.

Gut zu wissen: Die Boote nach Ellis Island starten vom Battery Park, der sich am südlichsten Zipfel von Manhattan befindet. Der erste Stopp ist Liberty Island – jene Insel, auf der die Freiheitsstatue, eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten New Yorks, empor ragt. Dort kannst du austeigen, allerdings sind wir der Meinung, dass der Anblick der Statue vom Boot aus ohnehin der beste ist. Der zweite Stopp ist dann Ellis Island.

Wenn du die Freiheitsstatue vom Wasser sehen möchtest, ohne Ellis Island zu besichtigen, dann könnte die Fahrt mit der Staten Island Ferry etwas für dich sein: Dieser kostenlose Boots-Shuttle pendelt zwischen Manhattan und Staten Island. Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten (one-way).

Infos zum Besuch von Ellis Island und Freiheitsstatue

Eintritt: 18,50 US-Dollar für Fähre, Liberty Island & Ellis Island (exkl. Betreten von Sockel oder Krone) (kostenloses Ticket mit einigen NY-Pässen, z.B. mit dem New York Sightseeing Pass – mehr Infos dazu findest du weiter unten in diesem Artikel)
Öffnungszeiten: hängen von den Bootsfahrzeiten ab – je nach Jahreszeit ca. von 9:30 bis 17 Uhr (letztes Boot zurück nach Manhattan)
Subway-Station: Bowling Green (4,5), Whitehall St (R), South Ferry (1)

Streetart: Graffitis und Murals in Manhattan

Keine klassische Sehenswürdigkeit, aber sehr zu empfehlen: die alternativen Stadtviertel in New York. Eines unserer allerliebsten Stadtviertel in New York ist SoHo („South of Houston„) sowie die angrenzenden Viertel Little Italy, Nolita („North of Little Italy„) und Chinatown. Während uns Midtown Manhattan persönlich auf Dauer zu touristisch ist, haben wir das Gefühl, in diesen Stadtteilen viel mehr in das authentische New Yorker Leben eintauchen zu können.

In SoHo und Umgebung befinden sich nicht nur sehr tolle Cafés, Restaurants und Shops, sondern auch faszinierende Streetart. Eines der berühmtesten Murals ist jenes, das Audrey Hepburn por­t­rä­tie­rt. Es befindet sich auf der Hausmauer des Caffe Roma in der Mulberry Street in Little Italy. Der exakte Standort ist 176 Mulberry St.

Ebenfalls sehr berühmt ist das Tiger Mural in SoHo. Es wurde vom Künstler Sonny auf der belebten Lafayette Street an die Wand gebracht, der damit auf die Bedrohung von wilden Tigern aufmerksam machten möchte. Die genaue Location ist 185 Lafayette St.​

New York Tiger Street Art Mural

2. Der schönste Ausblick über NY

New York von oben zu sehen, ist ein Highlight, das du dir definitiv nicht entgehen lassen solltest. Es gibt drei Aussichtspunkte, die besonders berühmt sind:

  • Top of the Rock (Rockefeller Center)
  • Empire State Building
  • One World Observatory

Wir haben alle drei besucht und sind der Meinung, dass sich für New-York-Neulinge am besten das Top of the Rock eignet. Allerdings gehen die Meinung hier auseinander. Wenn du mehr über den Besuch der einzelnen Aussichtspunkte wissen möchtest, dann empfehlen wir dir unseren ausführlichen Blogartikel:

Link: Der beste Ausblick über New York City – unsere Tipps

3. Sehenswürdigkeiten besuchen: Lohnt sich ein New York Pass?

Wohl in kaum einer anderen Stadt ist das Angebot an unterschiedlichen Pässen so vielfältig (und auch kompliziert) wie in New York. Richtig eingesetzt kannst du mit diesen Pässen einiges an Geld sparen. Nicht immer ist dem allerdings so. Außerdem ist es eine kleine Wissenschaft, den für dich richtigen Pass zu finden.

Hier die unserer Meinung nach zwei interessantesten Angebote im Vergleich:

Option 1: New York Sightseeing Pass

Diesen Pass haben wir selbst getestet. Den New York Sightseeing Pass gibt es in zwei Optionen: Einmal als Day Pass (gilt dann entweder für 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 10 aufeinanderfolgende Tage bei so vielen Attraktionen, wie du möchtest. Oder als Flex Pass (hier wählst du eine bestimmte Anzahl an Sehenswürdigkeiten, die du besichtigen möchtest, vorab aus).

Beim New York Sightseeing Pass ist (anders als bei den anderen Pässen) das One World Observatory mit dabei. Dafür wiederum gilt beim Empire State Building ein kleiner Sonderfall. Dieses ist offiziell nämlich nicht dabei. Aber: Beim Kauf jedes New York Sightseeing Passes erhältst du einen Gutschein von 40 US-Dollar und kannst dir den Zutritt zum Empire State Building separat kaufen.

Wir persönlich finden vor allem den Flex Pass interessant (für diesen haben wir uns entschieden), denn so kannst du die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten auf mehrere Tage aufteilen.

Der New York Sightseeing Pass (Flex Pass) ist für dich geeignet, wenn du:

  • Nicht den ganzen Tag Sightseeing machen möchtest, sondern die Besichtigung auf mehrere Tage aufteilen möchtest.
  • Auch mal einen Tag gar kein Sightseeing machen möchtest.
  • Schon vor der Reise ziemlich genau weißt, welche Sehenswürdigkeiten du besichtigen möchtest.

Hier kannst du den Pass auf der offiziellen Website kaufen: New York Sightseeing Pass

Option 2: The New York Pass

Der New York Pass gilt jeweils für eine bestimmte Anzahl von Tagen: Du kaufst dir den Pass entweder für 1, 2, 3, 5, 7 oder 10 Tage. Egal, für welchen Dauer du dich entscheidest: Du kannst innerhalb des von dir gewählten Zeitraums so viele der angebotenen Sehenswürdigkeiten besichtigen, wie du möchtest. (Achtung: Es sind hier wirklich einzelne Tage und nicht 24 Stunden gemeint!)

Inkludiert sind alle Highlights, die man so kennt, aber Achtung: Das One World Observatory ist nicht dabei! Wenn du diese Aussichtsplattform besuchen möchtest, kann der Sightseeing Pass also geeigneter sein.

Der New York Pass ist für dich die beste Wahl, wenn du:

  • Möglichst viele Sehenswürdigkeiten in möglichst kurzer Zeit während deiner New-York-Reise besichtigen möchtest.
  • Wirklich an jedem Tag (oder zumindest an aufeinanderfolgenden Tagen) viel Sightseeing machen möchtest.

Hier kannst du den Pass kaufen: The New York Pass

Fazit: Lohnt sich der Kauf eines Touristenpasses in New York?

Nicht unbedingt! Wir empfehlen dir unbedingt, dir zunächst Gedanken darüber zu machen, welche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen du in New York besichtigen möchtest. Dann kannst du mit einem Pass sehr viel Geld sparen.

Und in diesem Zusammenhang gleich noch ein wichtiger Hinweis: Sei vorsichtig, wenn Pässe dir „Fast Track entry“ oder „Keine Wartezeiten“ versprechen. Es ist nämlich so: Ja, du sparst dir bei den Sehenswürdigkeiten das Warten am Ticketschalter (da du ja dein Ticket schon besitzt). Es gibt aber eine zweite (meist viel längere Warteschlange) beim eigentlichen Eingang (so z.B. beim Empire State Building, One World Observation Deck usw.). Dort gibt es immer Security Checks und mit deinem Pass hast du in der Regel (manchmal aber schon) keinen Express-Zugang. Unser Tipp: Vorab genau checken!

New York Aussichtspunkte

4. Essen und Trinken in New York City

Ein Restaurant in NY finden: Unsere Tipps

Wir kennen fast niemanden, den die Auswahl an Restaurants und Cafés in New York nicht überfordert. Wir empfehlen dir, immer je nach Stadtteil nach passenden Restaurants zu suchen. Wenn dein Hotel beispielsweise in der Upper East Side liegt, macht es nicht unbedingt Sinn, „mal schnell“ fürs Abendessen nach Chinatown zu fahren. Es kann sich aber sehr wohl lohnen, beispielsweise vor einem Besuch der Brooklyn Bridge für einen Mittagssnack in Chinatown vorbeizuschauen.

Damit du die Wegzeiten in New York möglichst kurz hältst, such dir also am besten vorab einige Restaurants für bestimmte Viertel heraus. Speziellen Fokus würden wir auf die Region rund um dein Hotel legen, denn erfahrungsgemäß möchte man nach einem langen, anstrengenden Sightseeing Tag am liebsten möglichst schnell und unkompliziert etwas zu essen finden.

Wir haben uns daher ganz bewusst für ein Hotel in Chinatown entschieden (Hotel 50 Bowery – mehr dazu gleich). Denn in Chinatown (und in den angrenzenden Stadtteilen SoHo, Lower East Side usw.) findest du – anders als in Midtown – definitiv die tolleren Essensmöglichkeiten. Ebenfalls Stadtteile mit super Cafés und Restaurants sind: Chelsea, Greenwich Village (beides in Manhattan) und natürlich die Szene-Viertel Williamsburg und DUMBO in Brooklyn.

Preisniveau für Restaurantbesuche

Essen gehen in New York kann teuer werden. Das betrifft besonders jene Restaurants in der oberen Preisklasse. Aber auch für ein gewöhnliches Frühstück in einem hippen Café muss man in New York definitiv mehr berappen als in Österreich oder Deutschland. Man findet in New York auch günstige Alternativen, nur muss man dafür manchmal ein wenig suchen.

Wichtig zu wissen: Die Preise, die in den Speisekarten zu lesen sind, sind immer Nettopreise. Hier kommen noch Mehrwertsteuer und Trinkgeld hinzu. Trinkgeld in den USA ist nicht optional, sondern die KellnerInnen von Cafés und Restaurants erwarten ein Trinkgeld von 15 bis 20 Prozent.

Noch ein Tipp: Ohne Kreditkarte sollte man niemals nach New York reisen. Mittlerweile gibt es sogar Cafés und Restaurants, die keine Barzahlung mehr akzeptieren.

Hier ein paar Preis-Beispiele (Angaben inklusive Mehrwertsteuer und gegebenenfalls Trinkgeld):

  • Frühstück (1 Gericht + 1 Kaffee) in einem Hipster-Café: 25 US-Dollar
  • Abendessen in einem Thai-Restaurant (1 Gericht + 1 Getränk): 25 US-Dollar
  • Espresso Macchiato im Chelsea Market: 5 US-Dollar
  • Gefülltes Pitabrot im Chelsea Market: 13 US-Dollar
  • Donut bei Doughnut Plant: 4 US-Dollar
  • Pizzaecke bei Joe’s Pizza: 4,50 US-Dollar
  • Günstiges Abendessen in Chinatown pro Person: 10 US-Dollar
  • Günstiges Mittagessen in einem Asiashop pro Person: 10 US-Dollar

Empfehlungen für Restaurants und Cafés

Für ein leckeres Frühstück können wir dir das Butcher’s Daughter empfehlen. Es gibt insgesamt drei Standorte, wobei wir nur jenen in Nolita (19 Kenmare Street) kennen. Dort gibt es viele Frühstücks-Klassiker wie Avocado Toast, Açai Bowl, Bagel oder French Toast. Die Location ist ziemlich cool – am tollsten finden wir die Plätze am Fenster, von denen du dem Treiben in den Straßen von New York zusehen kannst.

New York ist für seine vielen Food Markets bekannt, die teils täglich oder auch nur temporär ihre Pforten öffnen. Einer der coolsten befindet sich im Stadtteil Chelsea: Der hippe Chelsea Market ist ein Paradies für Foodies. Dort findest du beispielsweise auch eine Filiale vom Miznon, das du vielleicht schon aus der Wiener Innenstadt kennst.

Noch mehr Food-Inspiration gesucht? Dann liest bei unserem ausführlichen Blogartikel weiter:

Link: Food Guide – Unsere liebsten Cafés und Restaurants in New York

5. Hotel-Tipp für New York

Wir haben bei unseren vergangenen New-York-Reisen schon einige Stadtviertel und Hotels ausprobiert, doch am besten gefallen hat es uns im Hotel 50 Bowery. Das Hotel befindet sich in Chinatown, d.h. nicht weit von SoHo, Lower East Side & Co entfernt.

Das 50 Bowery ist relativ neu (das Hotel wurde erst 2017 eröffnet). Es befindet sich in einem Hochhaus, d.h. mit ein bisschen Glück (und der richtigen Zimmerkategorie) hast du einen tollen Ausblick. Wir selbst blickten von unserem Zimmer auf die Auffahrt der Manhattan Bridge und durfte somit – Jetlag sei Dank – jeden Morgen einen tollen Sonnenaufgang bestaunen.

Das gesamte Hotel ist sehr stylish eingerichtet. Die Zimmer sind gemütlich und für New-York-Verhältnisse gar nicht mal so klein. Außerdem ist das Bett herrlich bequem. Ein Highlight ist die hoteleigene Rooftop Bar („The Crown“). Von dort blickst du auf die Skyline von Manhattan.

Noch ein Vorteil: Dank der Lage findest du rund um das Hotel tolle Cafés und Restaurants, die du fußläufig erreichen kannst. Das war für uns der ausschlaggebende Grund, weshalb wir uns für dieses Hotel entschieden haben.

Fazit: Sehr empfehlenswert! Wir würden sofort wieder kommen.

Hier kannst du das Hotel buchen: Hotel 50 Bowery

6. Praktische Tipps für New York: ESTA, Subway & Co.

ESTA beantragen

Bevor du nach New York reist, musst du dir zwingend eine Einreisegenehmigung (ESTA) besorgen. Das ist keine große Sache, allerdings solltest du dich rechtzeitig vor Abflug darum kümmern. Offiziell darfst du das ESTA bis spätestens 72 Stunden vor Abflug beantragen – wir würden aber nicht so lange warten und es gleich beantragen, sobald der Flug gebucht ist.

Hier ist die offizielle Seite: ESTA Beantragung (Wir empfehlen dir, ausschließlich die offizielle Seite zu nutzen!)

Die Beantragung nimmt ungefähr 15-20 Minuten in Anspruch. Du musst allerhand Fragen beantworten. Du benötigst außerdem eine gültige Kreditkarte. Die Kosten für das ESTA betragen 14 US-Dollar.

Sobald du dein ESTA erhältst (Info kommt per E-Mail), kannst du in die USA einreisen. Ausdrucken ist nicht notwendig, wir machen es aber trotzdem immer. Dein ESTA ist zwei Jahre lang gültig, es sei denn du hast in der Zwischenzeit einen neuen Pass erhalten.

Anreise

Es gibt rund um Manhattan drei größere Flughäfen: JFK (John F. Kennedy International Airport), Newark und LaGuardia Airport. Prinzipiell ist es ziemlich egal, wo du landest. Die meisten internationalen Flüge landen allerdings in JFK oder Newark.

Wichtig zu wissen: Je nachdem, wie sperrig dein Gepäck ist, kann die Reise nach Manhattan mit den öffentlichen Verkehrsmitteln relativ mühsam sein. Anders als bei uns gibt es in New York City nämlich nur sehr selten Rolltreppen, d.h. du musst damit rechnen, dein Gepäck auch mal über die Treppen tragen zu müssen.

Von JFK nach Manhattan

Wenn du öffentlich fährst, musst du zunächst den Airtrain JFK nehmen (5 US-Dollar). Er verbindet den Flughafen mit dem öffentlichen Nahverkehr, d.h. mit der Subway (MTA). Mit dem Trip Planner auf der Seite der MTA kannst du die schnellste Verbindung zu deinem Hotel suchen. Wenn du dir eine MetroCard kaufen möchtest (nähere Info folgt gleich), dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Schneller als mit der Subway geht es mit dem LIRR, der direkt zur Penn Station fährt (7,5-9 US-Dollar je nach Tageszeit). (Auch hierfür musst du aber zunächst den Airtrain nehmen.) Das lohnt sich vor allem dann, wenn du in der Nähe der Penn Station wohnst.

Bequemer geht es mit dem Taxi. Ein Yellow Cab schlägt allerdings mit ca. 60-80 US-Dollar zu Buche. Etwas günstiger sind meist Uber und Lyft, liegen preislich aber immer noch weitaus höher als eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Von Newark nach Manhattan

Von Newark fährst du ebenfalls zunächst mit dem Airtrain bis zur Newark Liberty Airport Station. Dort nimmst du den NJ Transit bis zur New York Penn Station (13 US-Dollar, 30 Minuten). (Achtung, nicht zu früh bei der Newark Penn Station aussteigen!) Der Airtrain kostet eigentlich 5,50 US-Dollar, doch der Preis ist bei einer Weiterfahrt nach Manhattan inkludiert. D.h. Kauf dein Ticket bis zur New York Penn Station am besten direkt an den Automaten am Flughafen.

Der Preis für ein Taxi von Newark nach Manhattan ist üblicherwese etwas höher als von JFK: Je nachdem, wie viel Verkehr ist, kann der Preis für ein Yellow Cab schon einmal bei 100 US-Dollar liegen. Auch hier sind Uber und Lyft fast immer günstiger.

Transport innerhalb von Manhattan

Manhattan ist viel größer und weitläufiger als man anfangs denkt. Nur so als Beispiel: Vom Central Park würdest du zu Fuß 1,5 Stunden bis zur Brooklyn Bridge laufen. Ohne öffentliche Verkehrsmittel kommst du bei einer New-York-Reise also nicht weit. Am wichtigsten für das tägliche Leben ist die Subway.

Subway: U-Bahn fahren in New York

Die New Yorker U-Bahn – auch Subway oder MTA genannt – besteht aus einem schier unendlichen Netz verschiedenster Linien. Wer sich das Streckennetz das erste Mal ansieht, kann gar nicht anders, als überfordert zu sein. Daher die wichtigsten Dinge gleich zu Beginn:

1. Die Richtung, in die der Zug fährt, wird als Uptown bzw. Downtown bezeichnet: Uptown bedeutet, dass der Zug nach Norden fährt. Downtown gibt an, dass der Zug Richtung Süden fährt. Auf diese Unterscheidung musst du meist achten, bevor du den Eingang zur U-Bahn betrittst. (Oft liegen die Eingänge auf der jeweils gegenüberliegenden Straßenseite.)

2. Die zweite wichtige Unterscheidung: Es gibt Local- und Express-Züge. Die Local Trains (mit runden Symbolen markiert) halten an jeder angegebenen Station, während die Express Trains (rautenförmige Symbole) oft viele Stationen auslassen. Einer der größten Fehler, den du machen kannst, ist einen Express Train zu nehmen, obwohl du eigentlich einen Local Train bräuchtest (dann musst du nämlich wieder retour fahren). Auf der U-Bahn-Karte sind Haltestellen von Local Trains mit schwarzen Punkten und Haltestellen von Express Trains (und Local Trains) mit weißen Punkten gekennzeichnet.

MetroCard-Tickets kaufen

Es gibt unterschiedliche Ticket-Optionen, wobei folgende drei für TouristInnen am relevantesten sind:

  1. Single Ride (d.h. Einzelticket): 3 US-Dollar pro Fahrt (muss jedes Mal neu gekauft werden)
  2. Pay-Per-Ride MetroCard (d.h. man lädt einen bestimmten Geldbetrag auf die Karte): 2,75 US-Dollar pro Fahrt + einmalig 1 US-Dollar für die Karte
  3. 7-Day Unlimited MetroCard: 32 US-Dollar (= unsere Empfehlung)

Unser Tipp: Wir sind der Meinung, dass sich fast immer der Kauf einer 7-Day Unlimited MetroCard lohnt. Ganz konkret musst du mindestens 13 Mal mit der U-Bahn fahren, damit sich der Kauf rentiert. D.h. wenn du z.B. 6 volle Tage in New York bist, musst du gerade einmal etwas öfters als 2 Mal pro Tag mit der Subway fahren.

Gekauft wird die MetroCard direkt am Automaten in den U-Bahnhöfen. Das funktioniert im Prinzip relativ einfach, wobei es aus Erfahrung auch mal passieren kann, dass Automaten defekt sind. Nicht bei allen Automaten kannst du in bar bezahlen, aber mit der Kreditkarte funktioniert es (typisch USA) immer.

Taxi, Uber und Lyft

Neben der U-Bahn sind die gelben Taxis (Yellow Cabs) aus New York nicht wegzudenken. Taxifahren ist in New York recht üblich und keine Hexerei: Wenn auf dem Taxi das Licht „vacant“ leuchtet, ist es frei und du kannst es mit einem Armzeichen anhalten. Dann steigst du ein und der Fahrer wird sofort losfahren. Zunächst verrätst du dem Fahrer nur dein grobes Ziel. Erst etwas später sagst du ihm dann, wo du genau hinmusst (am besten immer auch die Querstraßen parat haben, damit sich der Fahrer auskennt). Bezahlt wird am einfachsten mit Kreditkarte, wobei du unbedingt ca. 15% Trinkgeld geben solltest.

Neben den klassischen Yellow Cabs sind auch die Anbieter Uber und Lyft sehr beliebt: Bei beiden benötigst du die entsprechende App am Handy und kannst dir dann ganz einfach deine Fahrt bestellen. Uber und Lyft sind in der Regel günstiger als Yellow Cabs. Wir sind selbst mehrmals in New York mit Lyft gefahren: Für gewisse Strecken (z.B. wenn die Subway-Verbindung nicht optimal ist), ist es sehr empfehlenswert.

Die beste Reisezeit für New York

Die gute Nachricht: Aus Erfahrung können wir bestätigen, dass New York zu (fast) jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist. Je nachdem, welcher Reisetyp du bist, sind unterschiedliche Jahreszeiten zu empfehlen:

Sommer in New York City

Im Hochsommer (Juli und August) kann es in Manhattan richtig heiß werden. Also so richtig, richtig, richtig heiß! Die schwüle Hitze kann die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten zu einem anstrengenden Unterfangen machen. Manchmal klettert das Thermometer auf 35 Grad Celsius oder noch höher. Die U-Bahnstationen werden zur Sauna und nicht selten möchte man sich nur noch von einem klimatisierten Café ins nächste retten.

Wenn dir Hitze wenig ausmacht, ist der Sommer eine gute Jahreszeit für eine Reise nach New York. Hitzeempfindlichen Menschen würden wir diese Monate nicht empfehlen.

Der Vorteil am Sommer in New York: In der ganzen Stadt gibt es tolle Open-Air-Events, z.B. Freiluft-Kinos, Food Markets usw. Sehr beliebt ist auch eine Reise um den 4. Juli, dem Independence Day. Dieser wird im ganzen Land groß gefeiert.

Herbst in New York City

Während es Anfang September meist noch sehr heiß ist, ist der Oktober wettertechnisch oft recht angenehm und ideal für eine Städtereise nach New York geeignet. Im November kann es schon sehr kalt sein und mitunter fällt sogar Schnee.

Dafür kannst du im November Zeuge von einer der wichtigsten amerikanischen Feierlichkeiten werden: Am vierten Donnerstag im November findet Thanksgiving statt. An diesem Tag kannst du die weltberühmte Macy’s Thanksgiving Day Parade live mitverfolgen. Am Tag darauf geht dann der berühmt-berüchtigte Black Friday über die Bühne.

Wir selbst waren schon einmal zu dieser Jahreszeit in New York City und verraten dir in diesem Artikel unsere Tipps: Thanksgiving und Black Friday in New York.

Winter in New York City

Für die pompöse Weihnachtsbeleuchtung und natürlich den Christbaum vor dem Rockefeller Center ist New York weltberühmt. Daher wird es in der Vorweihnachtszeit richtig voll in Manhattan. Viele Hotels heben die Preise und in den Einkaufsstraßen ist die Hölle los.

Eines der Highlights vor Weihnachten ist die sogenannte Tree Lighting Ceremony – jenes Spektakel, bei dem die Lichter des Christbaums vor dem Rockefeller Center zum ersten Mal erleuchten. Diese Zeremonie findet immer am Mittwoch nach Thanksgiving statt.

Wettertechnisch ist der Winter natürlich nicht die beste Zeit fürs Sightseeing. Es kann in New York mitunter eisig kalt werden, was die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten zu einer eher ungemütlichen Sache macht.

Frühling in New York City

Ab März wird es langsam wieder wärmer. Den Frühling finden wir persönlich für eine New-York-Reise optimal: Das Klima ist angenehm, es ist nicht zu heiß und nicht zu kalt.

Allerdings steigt naturgemäß im Frühling nicht nur die Anzahl an TouristInnen, sondern auch die Preise gehen wieder in die Höhe. Das betrifft vor allem den Monat Mai. Ist aber kein Wunder, denn wenn alles zu blühen beginnt, dann ist New York natürlich besonders reizvoll.

7. Karte mit allen Sehenswürdigkeiten und Highlights im Überblick

8. Weitere New York Artikel für die Planung deiner Reise


Transparenz: Affiliate Links

Dieser Blogartikel enthält unsere persönlichen Empfehlungen in Form von sogenannten Affiliate Links. Wenn du etwas über die Links buchst oder kaufst, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich dadurch am Preis überhaupt nichts. Tausend Dank von uns beiden!

Warst du schon in New York und hast noch weitere Tipps? Welches waren deine Highlights? Hinterlass und doch einen Kommentar mit deinen Empfehlungen – wir freuen uns!