Wir geben’s zu: Auf unsere Zeit in Nürnberg haben wir uns ganz besonders gefreut. Dass Nürnberg seine Besucher begeistert, ist nämlich auch an uns nicht vorübergegangen. So sehr, wie uns von Nürnberg vorgeschwärmt wurde, hatten wir ja fast ein wenig Angst, unsere Erwartungen seien zu hoch angesetzt.

Die Erleichterung kam dann glücklicherweise schnell: Nürnberg ist nämlich mindestens so toll wie erwartet. Oder nein, eigentlich ist es sogar noch toller. Die Studentenstadt hat genau die richtige Dosis an Großstadtgefühlen in uns ausgelöst, ohne dabei zu überfordern. Ganz zu schweigen natürlich von den vielen fotogenen Sehenswürdigkeiten und Ecken, die du in Nürnberg findest.

In diesem Blogartikel verraten wir die unsere persönlich erprobten Tipps für eine perfekte Städtereise nach Nürnberg: Vom besten Ausblick (der ein wirklicher Geheimtipp ist!) bis hin zum Lebkuchenbacken. Denn ohne die regionale Spezialität zumindest probiert zu haben, darf man Nürnberg einfach nicht verlassen.

1. Nürnberg: Frankens „Metropole“

Nürnberg ist mit Abstand die größte Stadt in Franken. Das haben wir spätestens in dem Moment gemerkt, in dem uns bewusst wurde, dass in Nürnberg tatsächlich eine U-Bahn fährt. Etwa eine halbe Millionen Menschen leben hier. Das klingt allerdings nach viel mehr als es sich vor Ort anfühlt. Im Zentrum kannst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nämlich bequem zu Fuß erreichen.

Apropos Sehenswürdigkeiten: Davon gibt es in Nürnberg eine ganze Menge – allen voran natürlich die mittelalterliche Kaiserburg. Wir würden Nürnberg aber keinesfalls nur auf die klassischen Highlights reduzieren. Es gibt zum Beispiel auch ganz tolle Cafés und Museen, deren Besuch sich ebenfalls sehr lohnt.

Ein trauriges geschichtliches Detail: Während des 2. Weltkriegs wurde Nürnberg fast gänzlich dem Erdboden gleich gemacht. Über 90 Prozent der Stadt wurden zerstört. Daher prägen das Stadtbild Nürnbergs leider viel weniger alte Fachwerkbauten als man meinen möchte, doch glücklicherweise wurden sehr viele Gebäude im alten Stil wiederaufgebaut.

Reisezeit für Nürnberg

Wir waren im Sommer in Nürnberg und würden uns jederzeit wieder für eine Reise in den warmen Monaten entscheiden. Die Stadt ist zu dieser Jahreszeit richtig lebendig. Überall kann man draußen sitzen und es finden auch tolle Events statt (allen voran natürlich das Bardentreffen, von dem wir dir weiter unten noch erzählen). Eine Städtereise rund um die  Weihnachtszeit ist allerdings ebenso beliebt, denn für den Weihnachtsmarkt (hier „Christkindlesmarkt“ genannt) ist Nürnberg weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt.

Nürnberg Tipps

2. Sehenswürdigkeiten in Nürnberg

In Nürnberg gibt’s mehr Sehenswürdigkeiten als du während deiner Städtereise entdecken wirst können. Unbedingt sehen sollte man unserer Meinung nach die Kaiserburg (das Wahrzeichen der Stadt), den Weinstadel samt Henkersteg, die Weißgerbergasse und – last but not least – den Ausblick von der Sebalduskirche.

Kaiserburg

Ein Spaziergang zur Kaiserburg gehört bei einem Nürnberg-Aufenthalt definitiv zum Pflichtprogramm. Das Wahrzeichen der Stadt liegt auf einem Hügel etwas oberhalb der Altstadt und ist in etwa 15 Gehminuten erreichbar. Von oben hast du einen wunderschönen Blick auf Nürnberg.

Die Räumlichkeiten der Burg kannst du natürlich besichtigen (u.a. den Rittersaal und die Doppelkapelle). Wir haben „nur“ den Tiefen Brunnen und den Sinnwellturm besucht. Vom Sinnwellturm hast du nämlich einen tollen Fernblick und den wollten wir uns nicht entgehen lassen. Nähere Infos dazu verraten wir dir weiter unten in diesem Blogartikel. Noch ein Tipp: Sehr sehenswert ist auch der idyllische Burggarten.

Alle Infos zum Besuch der Kaiserburg (inkl. Öffnungszeiten und Eintrittspreisen) findest du auf der Website der Bayerischen Schlösserverwaltung: Kaiserburg Nürnberg

Kaiserburg Nürnberg Führung

Kaisberburg Nürnberg

Weinstadel und Henkersteg

Das Postkartenmotiv in Nürnberg schlechthin ist das Gebäudeensemble an der Maxbrücke: Von dort hast du den besten Blick auf Weinstadel und Henkersteg. Besonders ins Auge sticht der Weinstadel, ein wunderschön renoviertes, mittelalterliches Fachwerkgebäude. Kleiner Tipp für Fotografie-Fans: An der Brücke kannst du die Reflexion im Fluss wunderbar einfangen!

Weinstadel Nürnberg

Weißgerbergasse

Die berühmteste und meistfotografierte Gasse in ganz Nürnberg ist die Weißgerbergasse. Und das hat einen Grund: Hier findest du das größte noch bestehende Gebäudeensemble alter Fachwerkhäuser in ganz Nürnberg. Viele denken ja, Nürnberg sei ein einziges Fachwerkhaus-Paradies. Dem ist leider nicht so, denn ein Großteil der Bauwerke fiel dem zweiten Weltkrieg zum Opfer. Umso schöner ist es, durch die Weißgerbergasse zu spazieren.

Unser Tipp: Hier findest du zwei lohnenswerte Zwischenstopps – die kleine Eismanufaktur einerseits sowie die Kaffeerösterei Bergbrand andererseits. Nähere Infos verraten wir dir weiter unten in diesem Blogartikel.

Heilig-Geist-Spital

Ein beliebtes Fotomotiv in der Nürnberger Altstadt ist das Heilig-Geist-Spital. Das mittelalterlich anmutende Bauwerk wird heute als Seniorenwohnheim genutzt. Gut fotografieren kannst du das Heilig-Geist-Spital von der Museumsbrücke. Kleiner Tipp: Wenn du schon einmal in der Nähe bist, ist es zur beliebten Café Bar Katz auch nicht mehr weit. Weitere Infos dazu findest du im Kulinarik-Kapitel dieses Blogartikels.

Heilig Geist Spital

Hauptmarkt und Schöner Brunnen

Der Schöne Brunnen auf dem Nürnberger Hauptmarkt macht seinem Namen alle Ehre. Die Architektur erinnert weniger an einen klassischen Brunnen, sondern viel eher an eine gotische, opulente Kirchturmspitze.

Nicht wundern, falls du vorbeikommst und jemanden siehst, der am Gitter des Schönen Brunnens zu kleben scheint: Sie oder er dreht ganz bestimmt gerade am goldenen Ring. Ja, ganz recht, es soll nämlich Glück bringen, den besagten Ring drei Mal zu drehen (und sich dabei natürlich etwas zu wünschen).

Und jetzt wird es ein wenig kurios: Genauer gesagt existiert nämlich ein zweiter, schwarzer Ring, auf den wiederum die Einheimischen schwören. Der goldene Ring ist ihnen zufolge für Touristen gedacht. Ob gold oder schwarz: Hauptsache nicht aufs Drehen des Ringes vergessen!

Tiergärtnertor

Abend für Abend versammeln sich in den warmen Monaten auf dem Platz vor dem Tiergärtnertor Jung und Alt. Was man auf dem Foto sieht, ist erst der Anfang: je später der Abend, desto voller wird es. Man holt sich ganz einfach ein Bier vom legendären Café Wanderer und macht es sich auf dem Boden gemütlich.

Der Platz ist auch untertags einen Zwischenstopp wert, denn hier findest du zwei wunderschöne Gebäude: Das Albrecht-Dürer-Haus – jenes Haus, in dem Albrecht Dürer wohnte und arbeitete, sowie das Pilatushaus. Und nicht zu vergessen natürlich das Tiergärtnertor selbst, ein Tor der ehemaligen Stadtmauer.

Tiergärtnertor

Gostenhof (GoHo)

Was Kreuzberg in Berlin ist, ist Gostenhof in Nürnberg. Gostenhof wird von Einheimischen liebevoll GoHo genannt – als Pendant zum New Yorker Stadtteil SoHo – und ist das Hipster-, Szene- und Künstlerviertel Nürnbergs. Was das bedeutet: Die Graffiti-Dichte ist höher als anderswo und überhaupt gibt es so viele tolle Cafés und Läden, dass wir an nur einem Tag unmöglich überall vorbeischauen konnten.

Zwei Cafés haben wir besucht: Zum einen das legendäre Café Mainheim und zum anderen die Kaffeerösterei Machhörndl. Von beiden erzählen wir dir weiter unten in diesem Blogartikel. (Spoiler: Beide sind sehr empfehlenswert!)

Außerdem hat es uns in die wunderbare Papeterie Anemoi verschlagen. Dort hätten wir am liebsten den ganzen Laden leergekauft. Wir haben selten so viel Liebe zum Detail auf einem Fleck gesehen.

Gostenhof Tipps

Neues Museum

Dass wir im Neuen Museum gelandet sind, war mehr oder weniger einem Zufall geschuldet. Von unserem Hotel (mehr dazu später) waren es nämlich nur wenige Schritte bis zum Eingang des Neuen Museums. Allerdings ist das Neue Museum definitiv auch dann zu empfehlen, wenn du eine etwas weitere Anfahrt hast – vorausgesetzt du kannst moderner Kunst etwas abgewinnen. Wir waren nicht nur von den Ausstellungen und dem Museumsshop sehr begeistert, sondern auch von der fotogenen Wendeltreppe.

Adresse: Luitpoldstraße 5, 90402 Nürnberg

3. Die schönsten Ausblicke auf Nürnberg

Mit seiner charakteristischen Dächerlandschaft ist Nürnberg von oben ein ziemliches Highlight. Der bekannteste Aussichtspunkt auf die Stadt ist jener von der Kaiserburg. Daneben gibt’s aber noch weitere, die sich mindestens genauso sehr lohnen!

Vom Kirchturm der Sebalduskirche

Eines unserer Highlights in Nürnberg war die Turmbesteigung der Sebalduskirche. Und das Beste: Weil wir während des Bardentreffens in der Stadt waren, fand sogar zu unserer Lieblingstageszeit eine Führung statt – zum Sonnenuntergang! Als unsere Turmführerin endlich die Tür zur Aussichtsplattform aufsperrte, blieb uns vor lauter Aufregung fast der Mund offen stehen. Fast hätten wir nämlich die untergehende Sonne verpasst, doch zum Glück blinzelte sie dann doch noch einmal zwischen den Wolken durch. Der Außenbereich ist sehr, sehr eng und der Blick nach unten tief, aber atemberaubend!

Adresse: Winklerstraße 26, 90403 Nürnberg
Führungen: Es finden regelmäßige Turmführungen statt. Am besten du informierst dich direkt vor Ort oder auf der Website der Kirche.

St. Sebald Führung

Sebalduskirche Turmführung

Vom Adlerparkhaus

Jetzt kommt so etwas wie der Geheimtipp unter den Aussichtspunkten, den uns eine Nürnbergerin verraten hat: Von der letzten Etage des Adlerparkhauses hast du einen Wahnsinnsblick auf die Altstadt, die Sebalduskirche und die Kaiserburg. Komm am besten zum Sonnenuntergang, denn dann ist die Lichtstimmung wirklich wunderschön. Obwohl wir nur drei Tage in Nürnberg verbrachten, waren wir gleich an zwei Abenden hier oben. Das sagt eigentlich alles, oder?

Achtung: Der Zutritt zum Parkhaus ist offiziell nur mit gültigem Parkticket erlaubt. Es soll schon vorgekommen sein, dass die Einfahrtstickets tatsächlich kontrolliert wurden.

Adresse: Adlerstraße 4, 90403 Nürnberg

Aussicht Nürnberg Tipps

Vom Sinwellturm

Den bekanntesten Blick auf die Stadt hast du vom Sinwellturm der Kaiserburg. Der einstige Wehrturm stammt aus dem 13. Jahrhundert und blieb im zweiten Weltkrieg trotz seiner exponierten Lage völlig unbeschadet. Auch wenn der Ausblick vom Turm durch Gitterstäbe getrübt wird, ist der 360-Grad-Blick dennoch einmalig. Weitere Infos findest du auf der Website der Bayerischen Schlösserverwaltung.

Standort: Innerhalb der Kaiserburg
Eintritt: 3,5 Euro (Kombiticket Tiefer Brunnen & Sinwellturm).

Sinwellturm Aussicht

Sinwellturm Nürnberg

4. Veranstaltungstipp: Nürnberger Bardentreffen

Wir hatten das große Glück, während des Nürnberger Bardentreffens zu Gast in der Stadt zu sein. Während dieses Open-Air-Musikfestivals befindet sich ganz Nürnberg im Ausnahmezustand: Auf mehreren Bühnen treten drei Tage lang junge und alteingesessene, bekannte und weniger bekannte, nationale und internationale Bands auf. Auf dem Foto ist übrigens die größte Bühne auf dem Hauptmarkt zu sehen. Da kann man die Dimension des Festivals schon ganz gut erahnen.

Aber nicht nur das: Genau genommen wird nämlich die ganze Stadt zum Open-Air-Konzert. An jeder Straßenecke versammeln sich während des Bardentreffens Hobbymusiker und geben ihre Lieder zum Besten. Die ausgelassene Stimmung, die in den Straßen herrscht, ist definitiv etwas Besonderes. Selbst zwei waschechte Nürnbergerinnen haben uns verraten, dass das Bardentreffen ihr liebstes Event im ganzen Jahr ist. Wenn das mal nichts heißt.

Auf der offiziellen Website findest du alle weiteren Infos samt Termin fürs nächste Jahr: Nürnberger Bardentreffen. Wer weiß, vielleicht überschneidet es sich ja mit deinem Besuch.

Nürnberger Bardentreffen

5. Regionale Spezialitäten in Nürnberg

Nürnberger Lebkuchen backen

Nenn uns verrückt, aber wir haben uns tatsächlich bei 33 Grad Celsius Außentemperatur ans Lebkuchenbacken gewagt. Wobei, zu unserer Verteidigung müssen wir zwei Punkte ergänzen. Erstens: Im Wicklein Store (dem Ort des Geschehens) war es angenehm klimatisiert. Und zweitens: Diese Dinger sind so unfassbar lecker. So heiß hätte es draußen gar nicht sein können, dass uns die Lust darauf vergangen wäre.

Wie dem auch sei: Nürnberg ist ja bekanntermaßen die Lebkuchen-Hauptstadt. Kein Weg in Nürnberg führt daran vorbei. Wichtig zu betonen: Es scheiden sich die Geister darüber, wo es nun tatsächlich die besten Lebkuchen gibt. Unsere Wahl fiel auf Wicklein, die älteste Lebkuchenbäckerei in Nürnberg. Dort haben wir uns nicht nur Lebkuchenvorrat für die nächste Adventszeit gesichert, sondern uns auch selbst im Backen (und Verzieren) versucht.

Adresse: Hauptmarkt 7, 90403 Nürnberg
Lebkuchenworkshop: Alle Infos findest du auf der Website von Nürnberg Tourismus. Dort kannst du auch direkt einen Kurs buchen.

Nürnberger Bratwurst

Wohl kaum ein Fleischesser wird Nürnberg verlassen, ohne die berühmte Nürnberger Rostbratwurst probiert zu haben. Im Vergleich zu ihrer fränkischen Konkurrenz sind die Nürnberger Bratwürste sehr klein, aber dafür besonders würzig. Du kannst die Nürnberger Bratwurst nicht nur im Restaurant bestellen, sondern auch „to go“. Das nennt sich dann „Drei im Weggla“ und sind drei Nürnberger Rostbratwürste in einem Brötchen. Typischerweise wird dazu übrigens weder Senf noch Ketchup gegessen – denn das würde den Geschmack der Bratwürste zu sehr übertönen. In der Altstadt bekommst du „Drei im Weggla“ beispielsweise im bekannten Bratwursthäusle.

Nürnberger Rotbier

Schon seit dem Mittelalter wird in Nürnberg Rotbier nach dem Reinheitsgebot gebraut. Für die Herstellung wird das Malz speziell geröstet und gibt dem Bier dadurch seinen charakteristischen Geschmack. Der wohl berühmteste Ort, um Rotbier zu probieren, ist die Hausbrauerei Altstadthof nahe des Tiergärtnertors. Verkauft wird das Bier dort üblicherweise in der 1-Liter-Flasche. Coole Sache: Gegen einen Einsatz kannst du dir in der Hausbrauerei Altstadthof auch Gläser ausleihen und es dir dann einfach am Tiergärtnertor bequem machen.

Rotbier Nürnberg Tipps

6. Unsere liebsten Restaurants und Cafés in Nürnberg

Kaffeerösterei Bergbrand

Die Kaffeerösterei Bergbrand ist der perfekte Zwischenstopp, wenn du nach dem Besichtigen der Fachwerkbauten in der Weißgerbergasse einen schnellen Koffein-Schub benötigst. Bestellt haben wir zwei Espresso Macchiato, welche wirklich sehr gut waren. Wir haben es uns draußen vor dem Café im Schatten der Bäume gemütlich gemacht, aber auch innen ist das Café sehr toll eingerichtet.

Adresse: Weißgerbergasse 38, 90403 Nürnberg

Die kleine Eismanufaktur

Unsere Erwartungen waren aufgrund zahlreicher Empfehlungen auf Instagram und ausgezeichneter Bewertungen im Internet sehr hoch. Und was sollen wir sagen? Wir wurden nicht enttäuscht! Der Eissalon in der berühmten Weißgerbergasse sticht mit seiner kleinen, aber feinen Eisauswahl eindeutig heraus. Im Angebot stehen auch täglich ein paar vegane Sorten. Fazit: Sehr, sehr empfehlenswert!

Adresse: Weißgerbergasse 28, 90403 Nürnberg

Café Bar Katz

Die Café Bar Katz ist im Sommer ein richtig schöner Platz, um im Freien einen Kaffee zu genießen. Auf einem Vorplatz in der Nähe des Heilig-Geist-Spitals sitzt man hier super gemütlich. Die Inneneinrichtung ist Vintage-inspiriert. Vor allem am Abend ist das Café ein beliebter Treffpunkt. Dann steht jedoch eher die große Gin-Auswahl als der Kaffee im Vordergrund.

Adresse: Hans-Sachs-Platz 8, 90403 Nürnberg

Café Mainheim

Das Café Mainheim ist eine Institution im Nürnberger Szeneviertel Gostenhof. Jede und jeder kennt es und daher ist das Café Mainheim auch stets gut besucht. Serviert werden Frühstück, belegte Brote und natürlich Kaffee (sehr guter wohlgemerkt). Außerdem gibt es unter der Woche einen Mittagstisch im Angebot. Wir haben uns für warme belegte Brote entschieden, die wirklich hervorragend waren. Drinnen ist das Lokal ein Mix aus Vintage- und modernen Möbeln, draußen kannst du auf Holzbänken und -tischen Platz nehmen.

Adresse: Bauerngasse 18, 90443 Nürnberg

Machhörndl

Wenn es bereits beim Betreten nach frisch geröstetem Kaffee duftet, dann hat uns ein Café schon für sich gewonnen. Das Machhörndl ist Rösterei, Shop und Café in einem. Hier kannst du Kaffee für zu Hause kaufen oder gleich vor Ort genießen. Großes Plus: Bei der Bestellung kann man zwischen verschiedenen Sorten wählen. Diese Möglichkeit hat man leider viel zu selten. Von uns gibt’s eine große Empfehlung.

Adresse: Obere Kieselbergstraße 13, 90429 Nürnberg

The Green

Das The Green ist ein wahr gewordener Instagrammer-Traum. In dem stylisch, minimalistisch eingerichteten Deli werden Bowls, Smoothies und andere schön angerichtete Speisen serviert. Der Kaffe stammt aus der oben genannten Kaffeerösterei Machhörndl. Hipster-Laden hin oder her, uns hat unsere Açaí Bowl richtig gut geschmeckt, auch wenn wir etwas länger darauf warten mussten. Wir würden auf jeden Fall wiederkommen.

Adresse: Fürther Str. 11, 90429 Nürnberg

Zeit & Raum

Kein anderes Restaurant wurde uns vor unserem Nürnberg-Besuch so oft empfohlen wie das Zeit & Raum. Auf der Speisekarte stehen vorrangig Salate und Flammkuchen. Außerdem gibt’s eine umfangreiche Frühstückskarte.

Das Interieur im Innenbereich ist ein sympathischer Mix aus orientalischen und südostasiatischen Möbelstücken. Wir mochten das gemütliche Flair sehr. Wenn du im Sommer auf der Terrasse sitzen möchtest, ist eine Reservierung sicher kein Fehler. Studierende erhalten (mit Ausweis) übrigens 20 Prozent Rabatt auf den Rechnungsbetrag.

Adresse: Wespennest 2, 90403 Nürnberg

Bratwurstglöcklein

Das Bratwurstglöcklein ist eine Institution in Nürnberg. Touristen und Einheimischen kommen hier gleichermaßen her, um sich 6, 8, 10 oder 12 Original Nürnberger Bratwürste – im besten Fall natürlich mit Sauerkraut – zu bestellen. Serviert werden die Bratwürste auf einem Zinnteller in Glockenform. Hübsch fanden wir vor allem das Ambiente des Restaurants im Handwerkerhof.

Adresse: Waffenhof 5, 90402 Nürnberg

7. Unser Hotel-Tipp für Nürnberg

Das familiär geführte Hotel Victoria war für drei Nächte unser Zuhause in Nürnberg. Die Lage ist für eine Stadterkundung ideal: Es befindet sich in der Altstadt direkt neben dem Handwerkerhof. Zu Fuß sind es gut 10 Minuten bis zum Hauptmarkt.

Unser sehr gemütliches Zimmer befand sich im ersten Stock mit Blick auf den Handwerkerhof. Da wir am Wochenende (und noch dazu während des Bardentreffens) zu Gast waren, konnte es nachts schon mal ein wenig lauter werden. Die Betten waren richtig bequem.

Das Frühstück war sehr gut. Für uns als Müsli-Fans war die große Auswahl der Toppings jeden Tag aufs Neue eine Freude. Außerdem verdient das freundliche Personal ein besonderes Lob. Man hat sich wirklich mehr als willkommen gefühlt! Achja und ebenfalls nicht selbstverständlich: Aus dem Kühlschrank in der Lobby durfte man sich zu jeder Tages- und Nachtzeit kostenlos gekühlte Getränke entnehmen.

Hier kannst du das Hotel buchen: Hotel Victoria

Hotel Victoria Nürnberg

Hotel Victoria Nürnberg Frühstück


Transparenz: {Werbung} Dieser Blogartikel entstand in Zusammenarbeit mit FrankenTourismus. Wir bereisen im Rahmen der Kampagne „14 cities“ im Frühjahr und Sommer 2018 insgesamt 14 fränkische Städte.

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