Ach Berlin! Unzählig oft haben wir dich schon besucht und mögen dich jedes Mal ein kleines bisschen mehr. Noch nie war der Anlass unserer Reise jedoch derart besonders wie an diesen drei Tagen im Oktober 2018. Nur zwei Worte: Lonely Planet. Ja, richtig gelesen: Gemeinsam mit Lonely Planet Deutschland machten wir uns auf die Suche nach bekannten Highlights und weniger bekannten Fotospots in Berlin.

Doch wie kam es überhaupt zu dieser Zusammenarbeit? Die Sache ist die: Jedes Jahr im Herbst publiziert Lonely Planet einen ganz besonderen Reiseführer: „Best in Travel“. Darin werden jene Orte vorgestellt, die für das folgende Jahr laut Lonely-Planet-ReiseexpertInnen außergewöhnlich besuchenswert sind. Konkret sind das: 10 Top-Reiseländer, 10 Top-Städte, 10 Top-Regionen sowie 10 Reiseziele, die ihr Geld wert sind.

Und jetzt kommt’s! 2019 rangiert ein bestimmtes Land ziemlich weit oben in der Lonely-Planet-Bestenliste. Tadaaaa: Deutschland. Genauer gesagt reicht es sogar für Platz zwei. Nur Sri Lanka ist laut „Best in Travel“ kommendes Jahr noch besuchenswerter.

Ziemlich coole Sache, oder? Das hat sich auch Lonely Planet Deutschland gedacht und sich zur Feier der Auszeichnung etwas ausgedacht. Pünktlich zum Erscheinen des neuen Reisebuchs soll sich der blau-weiß lackierte Lonely-Planet-Bulli auf seine Reise durch Berlin machen.

An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Denn wer durfte das Lonely-Planet-Team auf seinem ungewöhnlichen Roadtrip begleiten? Jaaaa, richtig! Wir beide! Zwei Tage lang brausten wir also mit dem wunderschönen blau-weißen Bulli durch Berlin und dokumentierten unseren Mini-Roadtrip. Du gehst übrigens recht in der Annahme, dass wir immer noch ein bisschen sprachlos sind, wenn wir über diese Zusammenarbeit nachdenken. Lonely Planet einfach – das ist so irre! Wir wüssten auf Anhieb echt kein Unternehmen, mit dem wir lieber zusammenarbeiten würden! Aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt soll es ja darum gehen, was wir alles erlebt haben. Also los!

Best in Travel Deutschland

Lonely Planet Best in Travel

Geheimtipps & Highlights: Die schönsten Fotospots in Berlin

So ehrlich müssen wir sein: Mit dem wunderschönen Lonely-Planet-Bulli davor wirken diese Fotospots gleich noch einmal toller. Aber wir versprechen dir, dass alle aufgezählten Orte auch ohne diesen Blickfang wirklich besuchenswert sind, ok?

Hier kommen unsere Highlights und liebsten Fotospots in Berlin. Wir haben alle Orte am Ende des Artikels in einer Karte eingezeichnet, sodass du sie problemlos finden kannst.

Brandenburger Tor

Kein Bauwerk repräsentiert Berlin so sehr wie das Brandenburger Tor. Obwohl sich dort untertags die Massen tummeln, muss man dieses prunkvolle Monument einfach gesehen haben, wenn man in Berlin ist. Wir hatten Glück, denn bei unserem Besuch stand die Sonne schon ein wenig tiefer. Die Lichtstimmung nach dem Regenguss war wirklich etwas Besonderes.

Unser Tipp: Mit einer Langzeitbelichtung kannst du das Brandenburger Tor von den Menschentrauben „befreien“. Oder aber du wartest überhaupt gleich bis nach Sonnenuntergang, denn auch bei Nacht ist das beleuchtete Brandenburger Tor ein tolles Fotomotiv.

Siegessäule

Einer unserer allerliebsten Orte in Berlin ist der Aussichtspunkt auf der Siegessäule zum Sonnenuntergang. Wir hatten sooo Wetterglück, denn am Tag unseres Besuchs hat es noch einige Stunden zuvor heftig geregnet. Aber dieser Sonnenuntergang entschädigt wirklich jeden Regentropfen, oder?

285 Stufen sind zu bewältigen, ehe du den Ausblick von der 50 Meter hoch gelegenen Aussichtsplattform der Siegessäule genießen darfst. Von oben blickst du in alle Himmelsrichtungen – einfach atemberaubend! Leider ist die Plattform sehr eng, sodass ein ziemliches Gedränge herrscht. Aber glaub uns, es lohnt sich!

Auch vom Boden aus ist die Siegessäule übrigens ein wirklich tolles Fotomotiv, wie wir finden. Von den Unterführungen aus kannst du ebenfalls schöne Bilder machen.

Infos zum Besuch der Siegessäule

Adresse: Großer Stern, 10557 Berlin
Eintritt:
3 Euro (ermäßigt 2,50 Euro)
Öffnungszeiten: täglich außer am 24. Dezember geöffnet; April bis Oktober jeweils von Montag bis Freitag von 9:30 bis 18:30 Uhr und Samstag/Sonntag bis 19 Uhr; November bis März jeweils von Montag bis Freitag von 9:30 bis 17:30 Uhr und Samstag/Sonntag bis 17:30 Uhr

Fotospots Berlin

Instagram Fotospots Berlin

Berliner Mauer: East Side Gallery

Es gibt wohl niemanden, der nach Berlin kommt, ohne dem längsten noch erhaltenen Teilstück der Berliner Mauer einen Besuch abzustatten. Über 100 Gemälde auf 1,3 Kilometern findest du entlang der East Side Gallery. Damit ist die East Side Gallery die größte Open-Air-Galerie der Welt.

Das berühmteste Motiv ist vermutlich der „Bruderkuss“ zwischen Breschnew und Honecker. Mittlerweile wurde es auch renoviert, sodass es wirklich heraussticht. Wir persönlich finden ja das Trabi-Gemälde super – zumal es soooo gut zum Lonely-Planet-Bus passt – oder?

Während der Frühlings- und Sommermonate (also zur Hauptreisezeit) ist entlang der East Side Gallery übrigens einiges los, sodass man vor den bekannten Gemälden beim Fotografieren schon einmal ein bisschen Geduld aufbringen muss.

Adresse: Mühlenstraße 3-100, 10243 Berlin

East Side Gallery Berlin

Baumhaus an der Mauer

Was für ein Ort! Was für eine Geschichte! In dieser dürftigen Bleibe, die sich auf dem einstigen Grenzstreifen zwischen Ost- und Westberlin befindet, lebte Jahrzehnte lang eine türkische Familie. Entgegen seinem Namen, ist das Baumhaus übrigens kein klassisches Baumhaus, sondern ein zwischen zwei Bäumen gebautes Häuschen.

Mittlerweile ist der berühmte Familienvater Osman Kalin leider verstorben. Was genau mit dem Baumhaus an der Mauer passiert, ist derzeit noch ungewiss. Offenbar gibt es Überlegungen, aus dem Baumhaus ein Museum zu machen. Fest steht: Der kurze Umweg von der Berliner Mauer zum Baumhaus lohnt sich!

Adresse: Mariannenplatz, 10997 Berlin

Shell-Haus

Ein Geheimtipp für Architektur-Fans: das Shell-Haus. Mit seiner wellenförmigen Fassade ist es ein wahrer Hingucker und wird alle, die Symmetrie bzw. Linien lieben, begeistern – versprochen! Das markante Bauwerk von Emil Fahrenkamp wird heute als Bürogebäude genutzt.

Vielleicht fragst du dich, wie wir überhaupt auf die Idee kamen, das Shell-Haus zu besuchen? Es ist so: Im Jahr 2019 wird in Deutschland der 100. Gründungstag des Bauhauses gefeiert. Dieses Jubiläum ist mit ein Grund, weshalb Deutschland von Lonely Planet zum Top-2-Reiseland gekürt wurde. Der weltberühmte Architekturstil prägt bis heute noch das Bauen. Daher findest du in ganz Berlin auch viele Gebäude, die in dieser Epoche erbaut wurden oder zumindest davon inspiriert sind. Das wellenförmige Shell-Haus ist definitiv ein Unikat und daher einen Zwischenstopp wert.

Adresse: Reichpietschufer 60-62, 10785 Berlin

Shell Haus Berlin

Berliner Dom

Weiter geht’s zu einem der berühmtesten Bauwerke Berlins. Der Berliner Dom auf der Museumsinsel ist definitiv eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Um das opulente Bauwerk zu fotografieren, haben wir eine nicht ganz alltägliche Perspektive gewählt.

Diese Langzeitbelichtung zeigt die Rückseite des Doms vom Ufer der Spree. Wir haben dafür ganz einfach gewartet, bis ein Schiff vorbeikam. Falls du den genauen Fotospot suchst: Wir haben ihn dir am Ende des Artikels in der Karte eingezeichnet.

Berliner Dom

Monkey Bar & NENI im 25hours Hotel Bikini Berlin

Mittagessen mit Blick über Berlin? Ja, bitte! Unsere Wahl fiel aufs NENI, das wir ja bestens aus unserer Heimatstadt Wien kennen. Die Location im 25hours Hotel Bikini Berlin ist der Wahnsinn: Vom 10. Stock hast du nämlich einen irren Panoramablick über den Zoo von Berlin.

So ganz nebenbei ist die Küche im NENI wie erwartet ein Traum. Hier trifft Israel auf Europa: Wenn du Hummus, Falafel & Co. magst, wirst du das NENI lieben. Das Ambiente erinnert an ein stylishes Gewächshaus – sehr angenehm und unkompliziert jedenfalls. Von unserer Seite gibt’s eine klare Empfehlung!

Adresse: Budapester Straße 40, 10787 Berlin

Fernsehturm von der Dachterrasse des wombat’s Hostels

Noch so ein Blickfang in Berlin: Der Fernsehturm! Diesen schön abzulichten, ist gar nicht mal so leicht – zumal der Himmel bei unserem Besuch oft grau in grau war und der Turm sich hinter Nebelschwaden versteckte. Da nützt einem nämlich selbst der herrliche Ausblick von der Dachterrasse unserer Unterkunft, dem wombat’s Hostel, nichts.

Doch wir hatten Glück: Der Sonnenaufgang an unserem letzten Morgen färbte die Wolken am Himmel in ein zartes Rosa. Wie aus dem Bilderbuch! Und dann auch noch mit dem Fernsehturm im Bild. Besser geht’s eigentlich nicht.

Hier kannst du das Hostel buchen: wombat’s City Hostel Berlin

Siehst du das graue Hochhaus links vom Fernsehturm? Das ist das Park Inn Hotel. Falls du also nicht im wombat’s Hostel übernachtest oder einen noch besseren Blick auf den Fernsehturm haben möchtest, dann kannst du gegen eine Gebühr von 4 Euro die Dachterrasse des Park Inn Hotels besuchen.

Wombats Berlin Bar

Wombats Berlin Ausblick

Wombats Berlin Dachterrasse


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Kennst du die „Best in Travel“-Bücher von Lonely Planet? Welche Reiseziele stehen auf deiner Wunschliste. Vielleicht sogar Deutschland? Oder hast du noch einen weiteren Tipp für coole Fotospots in Berlin? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!