Sevilla. Oder: Andalusisches Flair in Perfektion. Wir wagen einmal zu behaupten, dass eine Andalusien-Reise ohne die Hauptstadt Sevilla undenkbar ist. Diese Stadt hat so viel Flair, so viel Geschichte, so viel Lebensgefühl, dass wir nicht nur einmal sprachlos waren.

In den Augen vieler ist Sevilla die schönste Stadt Spaniens. Was Sevilla so besonders macht, zeigen wir dir in diesem Blogartikel. Wir stellen dir die schönsten Sehenswürdigkeiten und Highlights vor und verraten natürlich auch unsere persönlichen Tipps. Bereit für eine große Portion andalusisches Lebensgefühl? Los geht’s!

Sevilla Tipps

1. Sevilla: Wissenswertes & was dich erwartet

Wir kennen mittlerweile schon so einige spanische Städte, aber das Flair von Sevilla ist ein ganz besonderes. Sevilla ist imposant, prächtig, lebendig und: heiß. Ganz recht. In den Sommermonaten steigt das Thermometer in Sevilla nicht selten auf über 40 Grad Celsius.

In Sevilla warten überdurchschnittlich viele Sehenswürdigkeiten auf dich – allen voran natürlich die gigantische Kathedrale sowie der Alcázar von Sevilla. (Keine Sorge: Was das ist und welche Highlights in Sevilla genau auf dich warten, erzählen wir dir noch an späterer Stelle.)

Sevilla ist eine Universitätsstadt. Das bedeutet, dass neben all der Geschichte ein sehr junges Lebensgefühl in der Stadt herrscht. Es gibt unzählige Bars und viele hippe Cafés.

Wie viel Zeit soll ich für Sevilla einplanen?

Wir selbst blieben drei Nächte in Sevilla. Wir hatten zwar genügend Zeit, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, aber ganz ehrlich: Wir wären lieber länger geblieben. In drei Nächten war unser Programm ziemlich straff – vor allem, da wir auch einen Regentag erwischt haben.

Wenn du es lieber etwas gemütlicher angehen möchtest und es dein Zeitplan zulässt, würden wir vier Nächte in Sevilla einplanen. Notfalls tun es auch zwei Nächte, doch empfehlen würden wir es nicht. Glaub uns: Es gibt wirklich viel zu sehen!

2. Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Highlights in Sevilla

Altstadt von Sevilla entdecken

Obwohl viele Sehenswürdigkeiten in der Altstadt gelegen sind, stellen wir dir diesen Stadtteil kurz separat vor. Die Altstadt von Sevilla ist ein sympathisches Gassenlabyrinth, in dem du dich ziemlich sicher verlaufen wirst.

Besonders eng und verwinkelt wird es im Barrio de Santa Cruz, dem ehemaligen jüdischen Viertel. Es liegt im Herzen der Altstadt, gleich östlich neben der Kathedrale und dem Real Alcázar. Die Gassen hier sind teilweise abenteuerlich schmal und FußgängerInnen vorbehalten.

In den Gassen und Plätzen im Barrio de Santa Cruz sind urige Tapasbars, Bodegas und kleine Geschäfte angesiedelt. Am besten du lässt dich einfach ein bisschen treiben – ganz ohne Stadtplan. Vergiss nicht, auch das eine oder andere Mal in die Höhe zu blicken, um die blumengeschmückten Balkone zu bestaunen.

Barrio de Santa Cruz

Kathedrale von Sevilla

Die Kathedrale von Sevilla ist ein Superlativ. Sie ist tatsächlich die größte gotische Kirche Spaniens und eine der größten der Welt. Und glaub uns: Wenn du erst einmal davorstehst, dann wirst du aus dem Staunen nicht sobald herauskommen. Die Kathedrale ist schon von außen wahnsinnig imposant.

Nicht weniger beeindruckend geht es drinnen weiter. Wenn du nur eine Kathedrale auf deiner Reise besichtigst, dann sollte es diese hier sein. (Von der Mezquita in Córdoba einmal abgesehen.) Die Dimensionen sind wirklich gigantisch.

Eines der Highlights ist das Erklimmen des Glockenturms, La Giralda genannt. Er war einst das Minarett der Moschee, daher auch der maurische Einfluss in der Architektur. Das Kuriose an diesem Turm: Du musst hier kaum Treppen zurücklegen, sondern gehst über insgesamt 35, sanft ansteigende Rampen in die Höhe. Oben wartet einer der bekanntesten Ausblicke in Sevilla auf dich.

Weil es in der Kathedrale wirklich viel zu sehen gibt, würden wir dir empfehlen, mindestens 1,5 Stunden vor Ort einzuplanen. Unser Tipp: Je nach Jahreszeit, solltest du möglichst zeitig vor Ort sein. Wir waren Ende November (also in der Nebensaison) am Nachmittag in der Kathedrale und vor allem der Glockenturm Giralda war ziemlich überlaufen.

Infos zum Ticket-Kauf

Besonders in der Hochsaison ist der Andrang enorm. Wir würden dir daher in den frequentierten Monaten unbedingt empfehlen, dein Ticket vorab online zu kaufen. Das kannst du ganz bequem auf der offiziellen Website der Kathedrale von Sevilla tun. Es gibt zwar unzählige andere Websites, die ebenfalls Tickets verkaufen, aber wir würden beim offiziellen Anbieter bleiben.

Offizielle Website: Kathedrale von Sevilla

Falls du den Ticket-Kauf verschwitzt hast, noch ein kleiner Tipp: Da das Ticket auch für die etwas entfernt gelegene Iglesia del Salvador gilt, kannst du es auch dort kaufen. Die Warteschlangen sind an der Iglesia del Salvador üblicherweise um einiges kürzer.

Infos zum Besuch der Kathedrale von Sevilla

Preis: 10 Euro (Ticket gilt für Kathedrale, Giralda und die Iglesia del Salvador)
Öffnungszeiten: findest du auf der offiziellen Website (siehe oben)

Kathedrale Sevilla

Real Alcázar

Direkt gegenüber der Kathedrale befindet sich der Eingang zum Real Alcázar, dem zweiten ganz großen Highlight in Sevilla. Der Real Alcázar ist eine Palastanlage, bestehend aus unzähligen Innenhöfen und Gärten. Charakteristisch ist der arabisch-christliche Stilmix, Mudéjar genannt.

Der Real Alcázar ist wahnsinnig beeindruckend. Das wohl bekannteste Fotomotiv ist der Patio de las Doncellas mit den prächtigen Arkaden. Auch sehr begeistert waren wir von der filigranen, goldfarbenen Decke des Salón de los Embajadores.

Auch wenn der Real Alcázar auf den ersten Blick etwas überfordernd wirkt, findet man sich mit dem Plan, den du beim Eingang erhältst, gut zurecht. Alle Innenhöfe, Räume und Gärten sind nummeriert, sodass du einfach bei 1 startest und dann Schritt für Schritt alles auf eigene Faust erkunden kannst. Wir würden mindestens zwei Stunden für die Besichtigung einplanen.

Gut zu wissen: Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, ist der Real Alcázar extrem beliebt und stets gut besucht. Manchmal ist ein bisschen Geduld gefragt, wenn du ein gutes Foto machen möchtest. Stell dich jedenfalls auf viele, viele Menschen ein.

Infos zum Ticket-Kauf

Es gibt eine maximale Kapazitätsanzahl (um die 750 Personen), weshalb du in der Hochsaison teilweise mit stundenlangen Wartezeiten rechnen musst. Du solltest dir dein Ticket daher unbedingt schon vorab online kaufen. Vermutlich wirst du trotzdem noch ein wenig am Eingang warten müssen (für vorab gekaufte Tickets gibt es eine separate Schlange), aber es ist kein Vergleich zu jener Warteschlange bei den Tickets. Online-Ticket-InhaberInnen werden bevorzugt ins Areal gelassen.

Die günstigsten Tickets erhältst du über die offizielle Website (mehr dazu gleich). Darüber hinaus bieten aber unterschiedlichste Websites ebenfalls Ticketoptionen (teils mit Führungen) an. Wir haben unser Ticket auf der offiziellen Website problemlos gekauft.

Der Bestellvorgang ist zwar ein wenig unübersichtlich (zwischendurch wechselt die Seite ins Spanische), aber wirklich machbar. Jenes Ticket, das du für die “normale” Besichtigung auswählen musst, ist “Visita General” bzw. “General Tour”. (Lass dich von der Zusatzinfo “desde 1 Euro” (also “ab 1 Euro”) nicht abschrecken – das ist der Preis für den (fast) Gratiseintritt für unter 16-Jährige und andere Personen.

In diesem regulären Ticket ist der Besuch des Cuarto Real Alto (die Gemächer der Königsfamilie) nicht inkludiert. Der Cuarto Real Alto ist nur im Rahmen einer Führung zugänglich. Auch diese Ticketoption kannst du aber auf der offiziellen Website buchen.

Offizielle Website: Real Alcázar

Infos zum Besuch des Real Alcázar

Preis: 11,50 Euro (12,50 Euro wenn du dein Ticket online kaufst)
Öffnungszeiten: Oktober bis März täglich von 9:30 bis 17 Uhr, April bis September täglich von 9:30 bis 19 Uhr

Real Alcazar Garten

Plaza de España

Venedig trifft Andalusien! Die Plaza de España ist mit ihren Wasserkanälen und Brücken einfach ein Traum. Die Dimensionen sind gewaltig. Wir hatten ja schon vorab gelesen, dass der Platz riesig ist – aber wir waren dennoch sprachlos.

Wir drücken dir die Daumen, dass am Tag deines Besuchs ebenfalls begnadete StraßenkünstlerInnen vor den Azulejos ein paar spanische Volkslieder zum Besten geben. Der nette Herr auf dem Foto hat uns tatsächlich einen der eindrucksvollsten Momente in ganz Andalusien beschert – zu schön um wahr zu sein!

Übrigens: Die Plaza de España wird mit einem Augenzwinkern auch Bratpfanne Andalusiens genannt – im Sommer sind die Temperaturen hier untertags nämlich kaum auszuhalten. In diesen Monaten (und ganz generell) lohnt sich ein Besuch am Abend. Dann ist die Plaza de España auch sehr stimmungsvoll beleuchtet.

Plaza de Espana Sevilla

Universität von Sevilla

Auf dem Weg von der Altstadt zur Plaza España kannst du einen Zwischenstopp bei der Universität von Sevilla einlegen. Diese ist in der historischen königlichen Tabakfabrik untergebracht und ziemlich prunkvoll.

Sehenswert ist besonders das Eingangsportal in der Calle San Fernando. Die Universität ist frei zugänglich. Du kannst daher einfach hineinspazieren und dich umsehen. Unser Fazit: Keines der ganz großen Highlights in Sevilla, aber jedenfalls einen kurzen Besuch wert.

Palacio de las Dueñas

Sevilla ist für seine prächtigen, jahrhundertealte Paläste bekannt, die sich teilweise hinter unscheinbaren Mauern verstecken und herrliche Innenhöfe besitzen. Einer der bekanntesten der Stadt ist der Palacio de las Dueñas. Er stammt aus dem 15. bzw. 16. Jahrhundert und ist ein schönes Beispiel für den Mix von gotischen und maurischen Stilarten. Sehr sehenswert ist die recht weitläufige und gepflegte Gartenanlage.

Der Palacio de las Dueñas ist übrigens erst seit 2016 für die Öffentlichkeit zugänglich. Gut zu wissen: Wir waren zufällig an einem Montag Nachmittag zu Besuch. An Montagen gilt ab 16 Uhr freier Eintritt. In der Nebensaison war hier überraschend wenig los. In der Hauptsaison würden wir dieses Zeitfenster aber wohl eher meiden.

Infos zum Besuch des Palacio de las Dueñas

Preis: 10 Euro (Audioguide 2 Euro extra)
Öffnungszeiten: April bis September von 10 bis 20 Uhr, Oktober bis März von 10 bis 18 Uhr (letzter Eintritt 45 Minuten vor Schließung), kostenlos am Montag ab 16 Uhr

Casa de Pilatos

Der zweite Palast, den wir besichtigt haben, war die Casa de Pilatos. Die Casa de Pilatos stammt aus dem 16. Jahrhundert. Hier hat es uns die Architektur besonders angetan. Der Innenhof dieses Stadtpalais erinnert ein wenig an jenen im Real Alcázar – eine Mini-Variante des Real Alcázar sozusagen. Der Mix aus verschiedensten Stilelementen ist wahnsinnig beeindruckend und fotogen.

Jeden Montag ab 15 Uhr ist der Eintritt in die Casa de Pilatos kostenlos. Anders als beim Palacio de las Dueñas hat sich in diesem Zeitraum bei unserem Besuch (November 2019) eine lange Warteschlange gebildet. Vor allem in der Hochsaison solltest du besser den Preis für ein reguläres Ticket bezahlen.

Infos zum Besuch der Casa de Pilatos

Preis: 10 Euro (12 Euro inkl. Obergeschoß – mit Führung), kostenlos am Montag ab 15 Uhr
Öffnungszeiten: April bis Oktober von 9 bis 19 Uhr, November bis März von 9 bis 18 Uhr

Casa de Pilatos

Metropol Parasol

Das moderne Wahrzeichen von Sevilla passt auf den ersten Blick (und wohl auch auf den zweiten) so gar nicht ins Stadtbild. Eine gitterförmige Konstruktion aus Holz, Beton und Stahl schlängelt sich oberhalb der Dächer durch Sevillas Altstadt. Die futuristische Form erinnert an Pilze, daher wird die Konstruktion in Sevilla auch Las Setas (“die Pilze”) genannt.

Im Untergeschoß ist ein archäologisches Museum untergebracht, doch das Highlight befindet sich am Dach. Dort verläuft nämlich ein (kurzer) Rundweg mit herrlichen Ausblicken über Sevilla.

Obwohl zum Sonnenuntergang vermutlich am meisten los ist, haben wir uns natürlich für diesen Zeitraum entschieden und es keine Sekunde bereut. Der Metropol Parasol ist wirklich der perfekte Ort, um die letzten Sonnenstrahlen des Tages einzufangen.

Infos zum Besuch des Metropol Parasol

Preis: 5 Euro
Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag von 9:30 bis 23 Uhr, Freitag und Samstag bis 23:30 Uhr (letzter Einlass eine halbe Stunde vor Schließung)

Metropol Parasol Tipps

Plaza del Cabildo

Direkt neben der Kathedrale von Sevilla versteckt sich in einem Innenhof dieses Juwel. Die Plaza del Cabildo ist ein halbrunder Platz mit einer ziemlich eindrucksvollen Architektur. Die Torbögen und wunderschönen Fresken verleihen dem Platz ein sehr romantisches Flair.

Obwohl die Plaza del Cabildo keines der absoluten Must-sees in Sevilla ist, würden wir dir empfehlen, vor oder nach deinem Besuch der Kathedrale hier einen Sprung vorbeizuschauen. Es lohnt sich! Der Zutritt ist übrigens nur untertags (ungefähr zwischen 10 und 20 Uhr) möglich, da die Plaza del Cabildo nachts versperrt wird.

Plaza del Cabildo

Sehenswürdigkeiten rund um den Fluss (Río Guadalquivir)

Durch Sevilla schlängelt sich ein Fluss, der Río Guadalquivir. Rund um den Fluss gibt es einige sehenswerte Viertel bzw. Highlights, die wir in diesem Kapitel gemeinsam vorstellen. Du kannst sie allesamt bei einem gemütlichen Spaziergang erkunden. Von der Altstadt (Kathedrale) erreichst du das Flussufer zu Fuß in gut 10 Minuten.

Los geht’s mit einem Spaziergang über eine der berühmtesten Brücke von Sevilla, die eiserne Puente de Isabel II. Sie führt dich mehr oder weniger direkt ins Viertel Triana. Triana gilt als eine der Geburtsstätten des Flamenco. Sehenswert sind die kleinen Gassen mit den bunten Häusern. Untertags ist es hier relativ ruhig, doch abends soll in den Bars einiges los sein.

Bahne dir den Weg langsam Richtung Süden zur San Telmo-Brücke. Die Brücke selbst ist kein Highlight, aber du hast von hier einen schönen Blick auf den Torre del Oro, einen einstigen Wehrturm. Diesen kannst du auch erklimmen, aber wir haben nun schon öfters gelesen, dass es sich nicht wirklich lohnen soll.

Die Promenade beim Río Guadalquivir ist übrigens auch ein toller Ort für den Sonnenuntergang. Hol dir am besten in einem Supermarkt etwas Kühles zu trinken und genieß die entspannte Stimmung.

Rio Guadalquivir Sevilla

Torre del Oro

3. Tipp zur Entspannung: Aire de Sevilla Baños Arabes

In ganz Andalusien findest du Hamams, in denen du die traditionelle arabische Badekultur im modernen Ambiente erleben kannst. Auch in Sevilla gibt es mehrere Hamams. Das wohl bekannteste trägt den Namen “Aire”. Es lag nur einen Katzensprung von unserer Unterkunft entfernt, weshalb wir an einem Regennachmittag nicht zwei Mal überlegt haben und uns eine Einheit im Hamam gegönnt haben.

Im Aire de Sevilla erwartet dich ein Traum aus 1001 Nacht. Anders als beispielsweise in marokkanischen Hamams wirst du hier nicht geschrubbt, sondern badest in den Wasserbecken, die jeweils unterschiedliche Temperaturen haben. Auch ein Salzwasserbecken und ein Dampfbad sind dabei.

Eine Badeeinheit dauert 90 Minuten. So lange hast du Zeit, in den Becken zu baden bzw. das Dampfbad zu nutzen. Falls du zwischendurch eine Pause benötigst, dann gibt es einen Raum mit Sitzmöglichkeiten und Tee. Ein wirklicher Ruheraum mit Liegen exisitert aber nicht.

Optional kannst du bei deinem Besuch eine Massage dazubuchen. Diese werden ab 15 Minuten angeboten. (Gut zu wissen: Die Massageeinheit wird während deines Besuchs durchgeführt. Wir wurden nicht aufgefordert, die nasse Badehose auszuziehen, fanden es aber während der Massage etwas störend.)

Eine unserer Meinung nach seltsame Regel: Erst ab einer Massage von 45 Minuten wird dir der Zutritt zur Dachterrasse mit Ausblick auf die Kathedrale gewährt. Wir haben davon ein Foto, weil wir von der Terrasse unserer Unterkunft direkt daraufblicken konnten. Von den Bädern selbst haben wir kein Foto gemacht, weil man seine Sachen in der Umkleidekabine einsperrt.

Preis: 37 Euro (90 Minuten Baden), 76 Euro (90 Minuten Baden + 30 Minuten Massage), viele weitere Optionen möglich

Hier kannst du deinen Hamam-Besuch buchen (offizielle Website): Aire Sevilla

Banos Arabes Sevilla

4. Essen und trinken in Sevilla: Unsere Tipps für Cafés und Restaurants

Das kulinarische Angebot in Sevilla ist riesig und sehr unübersichtlich. Es gibt wirklich unzählige Lokale und es ist schwer, eine Auswahl zu treffen. Wir verraten dir unsere Favoriten.

Ovejas Negras: Auf der Suche nach einer authentischen Tapasbar, die auch ein paar vegetarische Gerichte anbietet, sind wir hier gelandet. Unser Fazit: Köstliche Tapas in einem tollen, jungen und modernen Ambiente. Das Personal ist außerdem sehr zuvorkommend. Die Tapasbar ist sehr beliebt – wir haben mit Ach und Krach noch einen Platz an der Bar bekommen.

Virgin Coffee: In dieser kleinen Kaffeebar, die sich direkt neben dem Metropol Parasol befindet, gibt’s köstlichen Espresso. Perfekt für den Koffeinkick zwischendurch.

Paradas 7: Ein gemütlicher, hipper Ort für ein gesundes Frühstück oder Mittagessen ist das Paradas 7. Hier gibt’s Salate, Suppen und Sandwiches sowie außerdem köstliche Kuchen.

Bar El Comercio: Keine Spanien-Reise ohne Churros, dem frittierten Gebäck aus Brandteig. Die angeblich besten Churros von Sevilla gibt es in der Bar El Comercio. Unser Fazit: Ganz gut, aber uns persönlich zu fettig. Das Ambiente ist dafür wirklich einzigartig – ein typisch spanisches Lokal mit wenig Platz und hoher Geräuschkulisse. Nimm am besten an der Bar Platz – das macht das Erlebnis noch einmal authentischer.

Churros Sevilla Tipps

5. Übernachten in Sevilla: Unser Tipp

Wir haben drei Nächte im herrschaftlichen Palacio Marmoles verbracht. Hier nächtigst du in einem wunderschönen historischen Stadtpalais. Das Ambiente ist sehr speziell und besonders – man fühlt sich fast wie in einem Museum. Obwohl der Palacio Marmoles direkt im Zentrum gelegen ist, ist es hier sehr ruhig.

Es gibt insgesamt nur sieben Apartments. Wir selbst waren im ersten Stock im Apartment 6 untergebracht. Jedes Apartment ist individuell und sehr gediegen eingerichtet. Wenn es eine Sache gibt, die man kritisieren könnte, dann, dass es in den Zimmern mitunter etwas dunkel sein könnte – aber gut, das ist nun mal der einzigartigen Architektur des Hauses geschuldet.

Das Highlight befindet sich übrigens auf dem Dach: Dort wartet eine Dachterrasse mit spektakulärem Blick über Sevilla samt Kathedrale auf dich. Glaub uns: Der Sundowner auf dieser Terrasse schmeckt bei dem Ausblick besonders gut. Alles in allem: Je nach Saison zwar eine etwas teurere Unterkunft, aber eine, an die man sich wirklich lange erinnert.

Hier kannst du das Apartment buchen: Palacio Marmoles

Palacio Marmoles Terasse

Tipp: Parken in Sevilla

Schlechte Nachricht für AutofahrerInnen: Wie in fast jeder größeren Stadt in Andalusien ist das Parken mitunter ein bisschen mühsam. In der Altstadt selbst kannst du es vergessen, einen Parkplatz zu finden. (Wir persönlich würden nicht einmal wirklich hineinfahren, denn manche Gassen sind extrem schmal.)

Wenn du nicht gerade bei deiner Unterkunft einen Parkplatz mit dabeihast, dann bleibt dir nichts anderes übrig, als dein Auto in einem öffentlichen Parkhaus abzustellen. Die Faustregel: Je näher zum Zentrum, desto teurer wird es. Wir selbst haben in einer Tiefgarage an der Avenida de Menéndez Pelayo geparkt. Der Parkplatz war der heruntergekommenste und gleichzeitig auch der teuerste unserer Andalusien-Reise. Für 24 Stunden haben wir hier tatsächlich 25 Euro bezahlt.

Wir würden dir empfehlen, vorab mit deiner Unterkunft Kontakt aufzunehmen und nach Tipps fürs Parken zu fragen. Eventuell lohnt es sich sogar, etwas außerhalb zu parken und dann mit dem Taxi zum Hotel zu fahren.


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Warst du schon einmal in Sevilla? Wie hat es dir gefallen? Oder hast du vielleicht noch weitere Tipps? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen!