Ein bisschen schmunzeln mussten wir ja schon, als vor einigen Wochen eine Einladung von Fräulein Flora bei uns im Postfach landete. Oder besser gesagt: Kathi musste schmunzeln. Die Reise sollte nach Großarl gehen – jenen Ort, an dem Kathi als Kind mit ihrer Familie und Freunden Jahr für Jahr Skiurlaub machte. Jenen Ort, der nicht nur einmal böse Stürze und verlorengegangene Kinder, Germknödel-Exzesse und Sonnenbrand-Nasen gefordert hatte. Bald 10 Jahre waren seit Kathis letztem Aufenthalt vergangen. Dass die Neugier darauf, wie sich ein Skiort in einem Jahrzehnt verändern kann, letztlich gesiegt hat, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht mehr erwähnen. Und somit hieß es Mitte Dezember für uns: Tschüss Wien, hallo Salzburger Land. Willkommen in Großarl!

Großarltal Nebel

Skifahren in Großarl: Hinauf auf den Berg

Der erste Skitag der Saison ist immer etwas Besonderes: das erste Mal die Gondel besteigen, die leichten Schwingungen spüren, die Nebeldecke durchbrechen und endlich verschneite Gipfel bestaunen. Umso großartiger ist es, wenn der erste Skitag der Saison in einem Skigebiet stattfindet, mit dem man derart viele Kindheitserinnerungen verbindet, dass sich noch heute Euphorie breitmacht.

Skifahren in Großarl

Nebel Großarl

Schneebedeckte Berggipfel

Skigebiet Großarl

Blume Eiskristalle

At the top: Der Kreuzkogel

Das wohl schönste Panorama hat man – daran hat sich nichts verändert und wird sich auch nichts ändern – vom Kreuzkogel. In 2027 Metern Seehöhe lassen wir einmal mehr das Bergmassiv auf uns wirken. Es lohnt sich übrigens, die letzten Meter zum Gipfelkreuz zu Fuß zu erklimmen (trotz Skischuh-Klötzen an den Beinen ist das durchaus machbar). Einen Wermutstropfen gibt es: Skifahren in der Kindheit war immer fest mit gigantischen Schneemengen bis ins Tal verbunden und davon fehlte an unserem ersten Skitag (noch) jede Spur. Und dennoch: es tut gut wieder hier zu sein. Großarl wird immer ein Herzensort bleiben.

Kreuzkogel Großarl

Großarl Blog Tipps

Großarltal Winter

Kreuzkogel Ausblick

Gipfelkreuz Kreuzkogel

Unsere Unterkunft in Großarl: Hotel Alte Post

Genächtigt haben wir übrigens im Hotel Alte Post. Die Zimmer sind gemütlich und es scheint, als wären sie kürzlich renoviert worden. Ein großer Vorteil des Hotels ist dessen Lage: es liegt direkt im Ortszentrum von Großarl, somit muss man in der Vorweihnachtszeit nur den Fuß vor die Tür setzen und kann sich durch die Punsch- und Glühweinstände des stimmungsvollen Adventmarkts kosten.

Hotel Alte Post Großarl


Vielen Dank an SalzburgerLand Tourismus für die Einladung! Wer von euch war auch schon einmal Skifahren in Großarl? Erzählt uns doch in den Kommentaren davon, wir freuen uns!