Du planst eine Reise nach Yogyakarta? In diesem Artikel auf unserem Reiseblog verraten wir dir unsere Tipps und Highlights in Yogyakarta.

Yogyakarta, auch kurz „Yogya“ genannt, ist soetwas wie das kulturelle Zentrum der Insel Java. Hier gibt es viele Ausstellungen, Tempel aber auch verdammt leckere Restaurant. Das sind unsere Tipps.

Reiseführer

Wir haben für Indonesien zwei Reiseführer: Den Indonesia-Lonely-Planet (auf Englisch) sowie jenen von Stefan Loose (auf Deutsch). Wir mögen beide sehr gerne und könnten uns jetzt ehrlich gesagt auch nicht für einen entscheiden. Jener von Lonely-Planet kommt allerdings demnächst als Neuauflage heraus und ist somit aktueller.

Tempel: Borobudur und Prambanan

Beide Tempel liegen etwas außerhalb der Stadt und sind soetwas wie ein „Must-Do“ bei einem Aufenthalt in Yogyakarta. Borobudur ist eine buddhistische Tempelanlage, Prambanan ist hinduistisch und erinnert ein wenig an Angkor Wat. Der Eintritt beträgt ca. 250.000 IDR (Borobudur) bzw. ca. 200.000 IDR (Prambanan).

Viele kombinieren den Besuch beider Tempeln an einem Tag. Wir haben es uns gemütlicher gemacht und beide Tempel an unterschiedlichen Tagen besucht. Borobudur haben wir zum Sonnenuntergang besichtigt, was insofern toll war, weil weniger Leute dort waren. Um zum Tempel zu gelangen, haben wir ganz einfach einen Taxifahrer angeheuert.

Borobudur-view

Borobudur-Yogya

Ausblick-Borobudur

Prambanan haben wir am nächsten Tag angesteuert (und zwar werder zum Sonnenuntergang noch zum Sonnenaufgang, was allerdings viele anders machen). Die Anreise war ganz schön langwierig und hat uns letzlich ganze zwei Stunden gekostet. Mittlerweile gibt es anscheinend einen Direktbus (Nummer 1A), der alle 20 Minuten von Malioboro Street zum Prambanan Tempel fährt (3.600 IDR pro Person und Strecke).

Prambanan-Yogyakarta

Prambanan-Helm

Man muss sich darauf einstellen, dass die beiden Tempel auch von zahlreichen indonesischen Besucher*innen – vorrangig Schulklassen – besucht wird. Das Interesse der Schulkinder an westlichen Besucher*innen ist groß. Sehr groß. Wir haben bei beiden Tempeln jeweils gefühlt 50 mal für Fotos posiert. (Nur damit es nicht heißt, wir hätten euch nicht gewarnt.)

Borobudur-Schulklassen

Prambanan-Schulklassen

Sightseeing in Yogyakarta

Abgesehen von den beiden großen Tempeln außerhalb der Stadt ist Yogyakarta nicht unbedingt bekannt für Sightseeing-Highlights. Trotzdem kann man sich natürlich einiges anschauen:

Kraton/Sultanspalast

Kann man gesehen haben, muss aber nicht sein – so lautet unser Resümee. Der Kraton liegt im Herzen der Altstadt und ist sehr weitläufig. Der Eintritt kostet 12.500 IDR.

Sultanspalast-Yogyakarta

Water Castle/Tamansari

Den Wasserpalast fanden wir ganz hübsch anzusehen, allerdings haben wir in kürzlichen Bewertungen gelesen, dass mittlerweile kaum mehr Wasser in den Becken ist.

Tamansari-Yogyakarta

Pasar Beringharjo

Wer auf Märkte steht, sollte bei Yogyakartas zentralem Markt vorbeischauen. Es gibt Batik zu kaufen, aber auch Lebensmittel und Gewürze. Der Markt hat zwischen 8 und 16h geöffnet.

Essen und Trinken in Yogyakarta

In Yogyakarta gibt es jede Menge tolle Cafés und Restaurants. Wir haben sie vor allem in zwei Gegenden gefunden: zum einen rund um die „Backpacker“-Straße , zum anderen rund um „Gang1“ und „Gang2“, zwei Mini-Gässchen, die von der Jalan Sosrowijayan Richtung Bahnhof verlaufen.

Via Via

Das Via Via ist ein bei Backpacker*innen sehr beliebtes Restaurant mit einem direkt angebundenen Shop. Es gibt eine hübsche Terrasse im oberen Stock und eine große Auswahl an westlichen und indonesischen Gerichten. Das Via Via bietet auch Koch- und weitere Kurse an, die wir aber leider nicht getestet haben.

Bladok

Im Bladok isst man gut, allerdings ist es ganz klar auf Tourist*innen ausgelegt. Es gibt indonesische und westliche Gerichte, alle eher mittel- bis höherpreisig. Das Ambiente ist sehr hübsch: Man kann draußen im Vorgarten sitzen.

Unterkünfte in Yogyakarta

Von Luxus bis Backpacker-Absteige gibt es alles. Wir haben uns für das Mittelmaß entschieden und im Ibis Styles Hotel eingecheckt. Die Lage ist super, die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet. Richtig toll ist der Pool auf der Dachterrasse mit der dazugehörigen Bar.

Ibis-Styles-Pool-Yogya

Wer sich vor Ort auf die Suche nach einer geeigneten Unterunft macht, sollte damit in der Nähe der Jalan anfangen. Dort gibt es wirklich jede Menge Unterkünfte für Backpacker.

Sicherheit in Yogyakarta

Yogyakarta ist nicht unsicherer als andere größere Städte in Indonesien. Abgesehen von der üblichen Kleinkriminalität (Taschendiebstahl etc.) ist Yogyakarta sehr sicher. In Acht nehmen muss man sich vorwiegend vor „falschen Guides“, also jenen Leuten, die einen mitten auf der Straße anquatschen und eine tolle Kunstausstellung empfehlen möchten, die gerade nur noch heute geöffnet hat (was natürlich absoluter Quatsch ist).

Transport innerhalb der Stadt

Viele Ziele sind zu Fuß erreichbar. Um von A nach B zu gelangen, kann man sich allerdings auch eine Fahrrad-Rikscha nehmen, davon gibt es in Yogyakarta eine ganze Menge. Der Preis dafür liegt zwischen 10.000 und 20.000 IDR.

Kennt ihr auch unser Indonesien-Video?


Warst du schon dort und hast noch weitere Tipps und Highlights für Yogyakarta? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!