Ach, Wien. Jedes Mal, wenn wir durch die Stadt spazieren, könnten wir nicht dankbarer sein, einen solch wundervollen Ort unser Zuhause zu nennen. Wien ist fantastisch – sobald man mit der Stadt einmal warmgeworden ist. Am schönsten ist Wien immer noch von oben. In der ganzen Stadt gibt es so viele schöne Aussichtspunkte, von denen man einen großartigen Panoramablick über Wien genießt. Wir haben die schönsten Ausblicke über Wien gesammelt.

1. Frühstück im Restaurant Das Loft

Das Restaurant Das Loft ist unser unangefochtener Favorit für ein Frühstück mit faszinierendem Ausblick auf Wien. Mit etwas Glück erwischt man einen Tisch direkt an der Glasfassade. Reservieren ist unbedingt notwendig, da das Frühstück in erster Linie Gäste des Luxus-Hotels SO/ VIENNA nutzen.

Die Atmosphäre ist einzigartig und die Qualität des Frühstücks grandios. Da schmerzen die 42 Euro, die das Frühstück pro Person kosten, gleich gar nicht mehr so sehr.

Anreise: U-Bahn (U1, U4) bis zur Station Schwedenplatz

Aussicht Wien Tipps

Le Loft Wien Aussicht

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2. Nordturm des Wiener Stephansdoms

Ein echter Klassiker ist die Aussicht von einem der beiden Türme des Stephansdoms. So klassisch, dass wir das letzte Mal mit unserer Volksschulklasse oben waren. Die Aussicht? Herrlich! Die 6 Euro für den Lift zum Nordturm sind also gut investiert. So nah, wie vom der Aussichtsplattform des Wiener Wahrzeichens kommt man den prunkvollen Dächern der Wiener Innenstadt übrigens nirgends.

Anreise: U-Bahn (U1, U3) bis zur Station Stephansplatz

Stephansdom Wien

Stephansdom Aussicht

Stephansdom Nordturm Aussicht

3. Haus des Meeres

Wiens bekanntester Wasser-Zoo ist in einem ehemaligen Flakturm untergebracht. Da sich der Turm recht zentral im 6. Bezirk befindet, hast du von dessen Dach einen grandiosen Blick über Wien.

Derzeit (Stand Juni 2019) ist der Ausblick ausschließlich Zoo-BesucherInnen vorbehalten. Bis vor Kurzem konnte man gegen eine Gebühr von 5 Euro noch die Außen-Treppe erklimmen. Nach 192 Stufen erreicht man die 360-Grad-Aussichtsplattform im 9. Stockwerk. Leider wird diese sogenannte Turmstiege gerade renoviert und ist nicht zugänglich. Sie soll jedoch im Herbst 2019 wieder geöffnet werden. Ein Hinweis: Der Maschendraht relativ eng, sodass das Fotografieren mit größeren Objektiven etwas schwierig ist.

Die meisten Fotos, die du vom Haus des Meeres siehst, wurden im Café auf der Dachterrasse, dem sogenannten ocean’sky aufgenommen. Als externer Gast darfst du leider nicht hinein. Das bedeutet: Wenn du den Ausblick erleben möchtest, musst du den Eintritt für das Haus des Meeres bezahlten (18,90 Euro). Der Vorteil: Hier bist du noch einmal höher und kannst die Aussicht ganz ohne Zaun genießen.

Anreise: U-Bahn (U3) bis zur Station Neubaugasse

Ausblick Haus des Meeres

4. Wienerblick im Lainzer Tiergarten

Der Lainzer Tiergarten befindet sich am Rande der Stadt und wird seinem Namen nur bedingt gerecht. „Wald“ oder „Naturschutzgebiet“ trifft es eher. Tiere gibt es zwar auch, allerdings vorwiegend freilaufende Wildschweine und Rehe.

Einen großartigen Panoramablick auf Wien hat man vom sogenannten „Wienerblick“. Um dorthin zu gelangen, startest du am besten beim Eingang „Lainzer Tor“. Der Weg führt zwar bergauf, ist aber auch für weniger sportliche Menschen leicht machbar. Die Gehzeit beträgt etwa 1 Stunde. Unterwegs kannst du dir im „Rohrhaus“ eine Stärkung gönnen.

Anreise: U-Bahn-Station Hietzing (U4), anschließend Straßenbahn 60 bis Hermesstraße, von dort Bus 55A bis Lainzer Tor

5. Spaziergang zur Gloriette

Ebenfalls ein Klassiker, der in unserer Liste auf keinen Fall fehlen darf, ist der Ausblick von der Gloriette auf Schönbrunn. Man mag es kaum glauben, aber das touristische Schönbrunn ist auch unter Einheimischen sehr beliebt. Gerade abends und am Wochenende trifft man hier viele LäuferInnen.

Der Eintritt in den Schlosspark ist kostenlos, aber beachte die Öffnungszeiten, denn die ändern sich je nach Jahreszeit. Im Winter schließen die Tore schon um 17:30 Uhr. Unsere liebste Zeit für einen Besuch ist übrigens vor Torschluss. Dann ist nämlich viel weniger los als untertags und du kannst diesen wunderschönen Ort in Ruhe genießen.

Anreise: U-Bahn (U4) bis zur Station Schönbrunn oder Hietzing

Aussicht Gloriette Schönbrunn

6. Mittagessen im Justizcafe am Justizpalast

Schon allein der Weg zur Aussicht vom Wiener Justizpalast lässt unser Fotografenherz höherschlagen. Die zentrale Haupttreppe unter dem Wappen der ehemaligen österreichischen Kronländer gehört, ohne zu übertreiben, zu den schönsten Stiegenaufgängen, die wir je gesehen haben.

Eine tolle Aussicht auf die Wiener Innenstadt hat man von der Dachterrasse des Justizcafes im 5. Stock. Im Sommer kann man gemütlich auf der Terrasse Platz nehmen. Das Justizcafe ist eher eine Kantine als ein Restaurant, das Essen ist allerdings sehr lecker. Mittagsmenüs kosten ab ca. 7 Euro.

Tipp: Da es sich beim Justizpalast um ein Gerichtsgebäude handelt, musst du beim Eingang durch eine Sicherheitskontrolle gehen. Lange Foto-Sessions sind übrigens üblicherweis nicht drin – die Securities werden das nach einiger Zeit in der Regel unterbinden. Am besten unauffällig und ruhig verhalten.

Anreise: U-Bahn (U2, U3) bis zur Station Volkstheater

Justizpalast Treppe

Justizcafe Aussicht

Justizpalast Aussicht Tipps

7. Fahrt mit dem Wiener Riesenrad

Eine Fahrt mit dem Wiener Riesenrad gehört zu jenen Dingen, die eher TouristInnen als Einheimische machen. Ein Grund ist wohl auch der Preis, der mit 12 Euro nicht ganz günstig ist. Doch es lohnt sich – die Aussicht auf die historischen Gondeln mit der Stadt im Hintergrund ist großartig. Wer einen Sonnenuntergang am Riesenrad erlebt, hat den Jackpot geknackt.

Die Fahrt mit dem Riesenrad dauert insgesamt etwa 15 Minuten, wobei du zwei Umdrehungen machst. Du merkst schon: Das Riesenrad läuft wirklich sehr, sehr langsam – perfekt also, um den Ausblick in Ruhe zu genießen.

Hier kannst du dein Ticket vorab kaufen: Fahrt mit dem Wiener Riesenrad

Anreise: U-Bahn (U1, U2) bis zur Station Praterstern

Riesenrad Wien

Aussicht Riesenrad Wien

Ausblick Riesenrad Wien

8. Sonnenuntergang am Kahlenberg

Wenn du den Sonnenuntergang mit Blick auf Wien erleben möchtest, dann können wir dir uneingeschränkt die Aussichtsterrasse am Kahlenberg empfehlen. Von nirgendwo sonst hat man die beiden Donauarme so gut im Blick wie von hier. Mit etwas Glück stimmt auch der Mix aus Sonne und Wolken, sodass sich der Himmel so tiefrot färbt, wie er es bei unserem letzten Besuch tat.

Falls du etwas trinken möchtest: Am Kahlenberg gibt es ein Café, das auch kleine Snacks serviert. Die Atmosphäre könnte zwar charmanter sein, aber der Ausblick ist dafür ein Wahnsinn. Nebenan befindet sich auch ein teures Restaurant, das Skyline Lounge Restaurant.

Anreise: U-Bahn (U4) bis zur Station Heiligenstadt, von dort Bus 38A bis zur Station Kahlenberg

Aussicht Kahlenberg Donau

Sonnenuntergang Kahlenberg

Ausblick Kahlenberg

9. Ausblick von der Jubiläumswarte

Die Jubiläumswarte ist eine Aussichtswarte am Rande von Wien auf dem Gallitzinberg. Sie ist eher bei Einheimischen als bei TouristInnen bekannt und ist ein beliebtes Ziel für eine kurze Wanderung am Wochenende oder zum Feierabend.

Vom 31 Meter hohen Turm genießt du einen wunderschönen Panoramablick in alle Himmelsrichtungen. Zuvor gilt es 183 Stufen zu bezwingen. Barrierefrei ist dieser Aussichtspunkt also leider nicht. Dafür ist der Ausblick völlig kostenlos. Achtung: Im Winter kann die Jubiläumswarte gesperrt sein.

Obwohl wir fast immer zum Sonnenuntergang dort sind, ist der beste Zeitpunkt für einen Besuch der Jubiläumswarte der Sonnenaufgang. Wien befindet sich nämlich Richtung Osten und mit etwas Wetterglück geht die Sonne direkt hinter der Stadt auf. Im Westen blickst du Richtung Wienerwald – ebenfalls schön, aber nicht ganz so aufregend wie der Blick Richtung Stadt.

Anreise: U-Bahn (U4) bis zur Station Hütteldorf, von dort Bus 52B bis zur Station Jubiläumswarte (nur wenige Verbindungen am Tag) oder bis zur Station Siedlung Kordon (von dort 10 Minuten zu Fuß)

Ausblick Jubiläumswarte Wien

Aussicht Jubiläumswarte Wien

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