Ach Thailand! Wir lieben dieses Land und dessen Menschen. Jedes Mal, wenn wir in Thailand zu Gast sind, holen wir die Einwohnerinnen und Einwohner Thailands und deren Geschichten vor die Linse.

Mit den Jahren haben wir wundervolle Portraits gesammelt, die wir dir in diesem Artikel zeigen möchten. Vorhang auf für die Gesichter Thailands – unsere geliebte Portrait-Serie, die einen Einblick in das Leben der Menschen Thailands gibt.

Mönch in Nakhon Si Thammarat

Dieser thailändische Mönch reiste anlässlich einer 10-tägigien Zeremonie in einen Tempel in der Provinz Nakhon Si Thammarat. Nach dem gemeinsamen Gebet schenkten die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes jedem Mönch ein Löffel voll Reis.

Dorfbewohnerinnen in Nakhon Si Thammarat

Diese entzückenden Frauen haben keine Mühen gescheut und jede Menge Essen für die Mönche zubereitet. Die resche Dame im Vordergrund lehrte Kathi auch, in der Gegenwart der Mönche nicht mit überkreuzten Beinen dazusitzen. Ups!

Dorfbewohnerin in Nakhon Si Thammarat

Während die anderen Damen wild gestikulierend und laut lachend in der Gruppe zusammensaßen, hielt sich diese Frau dezent im Hintergrund. Für das Foto schenkte sie uns dann aber doch eine freundliche Miene.

Familie in Nakhon Si Thammarat

Diese Familie war anlässlich der buddhistischen Zeremonie in den Tempel gekommen, um dort Früchte zu verteilen. Wir haben selten so freundliche und interessierte Thais wie die drei hier getroffen. Und: Sie kannten sogar Österreich. “Yeeeees, Europe! Mountains and snow!”

Unser Guide Mr. Pakasit mit seiner Ehefrau

“I invite you to come to my house.” So schnell konnten wir gar nicht schauen, waren wir schon umringt von thailändischen Süßigkeiten, jeder Menge frischer Früchte sowie Tee und Kaffee. Unser Guide Mr. Pakasit hat uns in Khanom drei wundervolle Tage beschert. Er und seine entzückende Frau bewohnen ein Haus in der Provinz Nakhon Si Thammarat, das er uns ganz stolz präsentierte. Natürlich mussten wir versprechen, bald wiederzukommen.

Zwei Mönche, Wat Phra That Doi Suthep

Diesen beiden Mönchen begegneten wir auf einer jener 300 Stufen, die zum berühmten Tempel in der Nähe der Stadt Chiang Mai führen. “Tourists” war ihre Antwort auf die Frage, ob sie aus Chiang Mai stammen.

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Mutter und Tochter, Chiang Mai

Seit vielen, vielen Jahren besitzt diese Familie ein kleines, einheimisches Restaurant. Hier wird die angeblich beste “Sai Oua” serviert, eine nordthailändische, scharf gewürzte Wurst. Die ganze Familie hilft in der Produktion mit, damit die Spezialität des Hauses täglich serviert werden kann.

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Köchin, Chiang Mai

Was man auf diesem Bild nicht sieht, ist der einhundert-Liter-Kochtopf, vollgefüllt mit köstlicher “Khao Soi”. Die leckere Currysuppe mit Reisnudeln gilt als Spezialität im Norden Thailands. Im Straßenrestaurant dieser Köchin in Chiang Mai (“Khao Soi Khun Yai”) haben wir übrigens die beste “Khao Soi” unserer Reise gegessen. Schau unbedingt vorbei, wenn du in Chiang Mai zu Gast bist.

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Schamane, Mae Taeng

Wir waren uns ob der schamanischen Kräfte dieses Herrn nicht ganz sicher. Fakt ist: Er bot uns ein thailändisches Lied auf seiner selbst gebauten Thai-Ukulele dar.

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Touristenführerin, Lisu Lodge

So nett die junge Dame hier in die Kamera grinst – sie hatte es faustdick hinter den Ohren. Als der Schamane seine musikalischen Künste zum Besten gab, begann sie lauthals zu gähnen.

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Teepflückerin, Araksa Teeplantage

Niemand ist flinker als Teepflückerin Namee. Binnen kürzester Zeit hatte sie die Hälfte ihres Bambuskorbes mit frischen Teeblättern gefüllt.

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Tourguide, Araksa Teeplantage

Charlie Chan, der wohl skurrilste Thai, dem wir während unserer Reise begegneten, arbeitet als Tourguide auf der Araksa Teeplantage. “Only two leaves” wiederholte er immer und immer wieder. Auf der Araksa Teeplantage werden nur die beiden obersten, jüngsten Teeblätter gepflückt, denn die seien “not so bitter”.

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Restaurantbesitzerin, Bangkok

Dieser Dame gehört ein kleines muslimisches Restaurant im Herzen Bangkoks auf der Charoen Krung Road, das ausgezeichnetes Thai-Food mit indischem Einfluss serviert.

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Bootsfahrer, Bangkok

Dieser nette Herr ist Kapitän einer der dutzenden Fähren, die den Chao Phraya River in Bangkok queren. So schnell konnten wir gar nicht schauen, war das Boot von einem Ufer schon auf der gegenüberliegenden Seite angelangt.

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Fish-Spa-Besucherin in Nakhon Si Thammarat

Genau wie alle anderen Gäste streckte auch diese Dame ihre Füße und Beine in den Fluss. Die Fische dieses Flusses knabbern nämlich die Hornhaut der Menschen ab. Haben wir natürlich auch getestet und können bestätigen, dass sich unsere Füße noch niemals so weich angefühlt haben.

Steinmetz in Donsak

Dieser liebenswürdige Mann hat sich seit Jahrzehnten seiner Liebe zum Handwerk verschrieben. In aufwendiger Handarbeit formt er aus unterschiedlichsten Steinen und Felsen die Figuren von Meeresbewohnern: Fische, Delfine, Haie, Krabben, Krebse. Unglaublich, wie viele Unikate der Herr im Laufe seines Lebens schon geschaffen hat.

Schülerin aus Kiriwong Village

Dieses Mädchen war gerade zu Besuch bei einem Schmuck-Designer, um von seiner Handwerkskunst zu lernen. Die “Schulstunde” wurde allerdings durch unser Ankommen unterbrochen.

Mitarbeiterin einer Batik-Manufaktur in Kiriwong Village

Erst hat sie bloß ein wenig gegrinst, dann begann sie zu kichern und zu lachen. Als dieses Mädchen versuchte, uns die Technik der Batik zu lehren, musste sie über unsere nicht vorhandenen Fähigkeiten ziemlich schmunzeln – und wir übrigens auch!

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Jamaika: Die Gesichter Jamaikas
Indien: Die Gesichter Indiens
Marokko: Die Gesichter Marokkos