Myanmar hat es – mehr als jedes andere Land, an das wir uns erinnern können – geschafft, uns zu überraschen. So sehr, dass wir länger blieben als erwartet und sogar Weihnachten dort verbrachten. Unsere Reiseroute durch Myanmar war ehrlich gesagt ein Resultat aus Spontaneität und Bauchgefühl. Wir haben vorab kaum etwas geplant. Dennoch würden wir retrospektiv nichts – wirklich nichts! – anders machen.

Insgesamt blieben wir 23 Nächte in Myanmar, also gut drei Wochen. Je nachdem, wie schnell oder langsam du reist, ist unsere Route auch in drei Wochen machbar oder ganz einfach auf vier Wochen erweiterbar. Falls du also vorhast, nach Myanmar zu reisen, und auf der Suche nach der richtigen Kombination aus Abenteuer, Natur und auch Entspannung am Strand bist, dann lies unbedingt weiter.

Noch etwas: Unsere Reiseroute für Myanmar ist so ausgelegt, dass man die Strecken möglichst mit dem Bus oder Zug zurücklegen kann. Das Flugzeug haben wir nur dann genutzt, wenn die Entfernung zu weit war und/oder das Ziel nur mühsam zu erreichen war (also z.B. mit umsteigen oder nur über sehr kurvenreiche Bergstraßen). Das fanden wir perfekt so und können es auch nur jedem empfehlen.

1. Yangon

Wie sehr viele andere haben auch wir unsere Myanmar-Reise in Yangon gestartet. Das bietet sich unserer Meinung nach hervorragend an, denn die meisten internationalen Flüge landen in Yangon. Wir würden dir empfehlen, mindestens zwei Nächte in Yangon zu bleiben. Wir waren drei Nächte dort.

Das Chaos in der ehemaligen Kolonialstadt kann im ersten Moment ganz schön überfordern, aber es gibt in Yangon auch unglaublich viel zu entdecken. Eines der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer überhaupt ist hier zu finden: die Shwedagon-Pagode. Deren Anblick ist einfach atemberaubend.

In diesem Blogartikel findest du unseren ausführlichen Reisebericht: Yangon: Die schönsten Sehenswürdigkeiten und unsere Insider-Tipps

Unsere Unterkunft in Yangon

Link: The Hotel Mawtin
Preis: Wir haben 35 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer bezahlt.
Unsere Meinung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt auf jeden Fall. Das Hotel ist am westlichen Rand der Altstadt gelegen. Zu Fuß kann man einiges erreichen. Die Zimmer sind relativ klein, aber sehr wohnlich. Das Bad könnte neuer sein, dafür ist das Bett bequem. Das Frühstück war okay, wurde aber nach kurzer Zeit langweilig. Die Mitarbeiter waren unglaublich freundlich und hilfsbereit.

Shwedagon Pagode Sonnenuntergang

2. Bago

Bago hatten wir erst gar nicht auf dem Radar. Da wir aber weiter zum Goldenen Felsen wollten, beschlossen wir, eine Nacht in Bago einzuschieben. In Bago stehen jede Menge Tempel und Pagoden, denn die Stadt ist historisch sehr bedeutend.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Shwemawdaw-Pagode, zwei gigantische liegende Buddhas sowie die vier Buddhas von Kyaik Pun (Kyaik-Pun-Pagode). Obwohl uns Bago gut gefallen hat, ist es jener Ort, den wir noch am ehesten auslassen würden. Die ganz großen Highlights fehlen ein bisschen, aber trotzdem lohnt sich ein Zwischenstopp! Wir würden dir empfehlen, eine Nacht zu bleiben. Wir haben das Sightseeing gleich nach unserer Ankunft gegen Mittag gestartet – war problemlos möglich.

Anreise von Yangon nach Bago

Von Yangon haben wir den Zug nach Bago genommen. Gerade einmal 1.000 Kyat kostet die gut zweistündige Fahrt, die wirklich abenteuerlich ist. Der Zug rumpelt im Schneckentempo dahin, aber wir würden uns jederzeit wieder für die Zugfahrt entscheiden.

Tickets für die Zugfahrt von Yangon nach Bago kannst du einfach vor Fahrantritt am Bahnhof (Yangon Central Railway Station) kaufen. Es fahren täglich mehrere Züge. Unserer verließ Yangon pünkltich um 9 Uhr.

Alternativ kannst du auch den Bus nehmen. Die Fahrt dauert etwas kürzer und ist ein wenig teurer (aber dennoch sehr günstig).

Unsere Unterkunft in Bago

Link: Kanbawza Hinthar Hotel
Preis: Wir haben 66 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer bezahlt (höhere Kategorie, da die günstigen ausgebucht waren).
Unsere Meinung: Unser Zimmer war groß und sauber. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Das Frühstück war mittelmäßig und auch das hoteleigene Restaurant hat uns nicht sonderlich beeindruckt.

Bago liegender Buddha

3. Golden Rock/Goldener Fels

Der Goldene Fels (auch als „Golden Rock“ bekannt) ist eines der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer des Landes. Einheimische pilgern in Massen dorthin. Daher sind westliche Reisende immer noch in der Minderheit. Wir hatten uns viel mehr Touristen erwartet.

Der Fels liegt sehr imposant auf einem Berggipfel. Anfangs fanden wir die Stimmung ehrlicherweise weniger beeindruckend als erwartet. Doch dann kam der Sonnenuntergang und wir waren hin und weg von der Lichtstimmung und der Atmosphäre.

Anreise von Yangon/Bago zum Goldenen Fels

Von Bago haben wir den Bus nach Kinpun genommen. Dieser Ort ist sozusagen das „Basislager“ für Ausflüge zum Goldenen Fels. Hier befinden sich auch sich die meisten Unterkünfte. Die 3,5 stündige Busfahrt von Bago nach Kinpun kostet 7.000 Kyat. Wir haben den Bus um 9:30 genommen und erreichten Kinpun gegen Mittag.

Die Fahrt von Kinpun zum Goldenen Fels ist dann noch ein abenteuerliches Unterfangen: Auf der Ladefläche eines LKW geht es etwa 45 Minuten über eine kurvige Bergstraße in die Höhe (Preis: 2.000 Kyat pro Person). Achtung: Der letzte LKW vom Berg nach Kinpun fährt um 18 Uhr! Wir haben übrigens nach anderen Möglichkeiten gesucht, um auf den Berg zu gelangen, aber offenbar ist dies so gut wie unmöglich. Die enge Straße wird nämlich nur jeweils von einer Richtung befahren (für diese Zeit wird der Gegenverkehr gestoppt). Und so hat sich das System der LKWs etabliert.

Unsere Unterkunft beim Goldenen Fels

Anmerkung: Man kann entweder direkt beim Goldenen Fels (also in Gehweite) übernachten oder im „Basislager“ in Kinpun. Oben am Berg beim Goldenen Fels ist man zeitlich sehr flexibel und kann problemlos den Sonnenauf- und -untergang ansehen. Das ist für jene, die in Kinpun wohnen, schwierig, da man auf die Fahrzeiten der LKWs angewiesen ist. Wir haben z.B. den Sonnenuntergang gesehen, konnten aber nicht bleiben, bis die Sonne ganz weg war. Der letzte LKW ins Tal fährt nämlich um 18 Uhr. Nachteil der Hotels am Berg: Diese sind ziemlich preisintensiv.

Link: Golden Sunrise Resort (liegt in Kinpun)
Preis: Wir haben 33 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer bezahlt.
Unsere Meinung: Unser Zimmer (niedrigste Kategorie) lag im Erdgeschoß und war feucht und dunkel. Schade eigentlich, denn die idyllische Anlage hat uns sehr gut gefallen und die Mitarbeiter waren sehr, sehr freundlich. Auch das Frühstück war für Myanmar-Verhältnisse überdurchschnittlich gut. Nehmt also am besten ein Zimmer in einer höheren Kategorie, dann sollte es (hoffentlich) besser sein.

Golden Rock Sonnenuntergang

4. Hpa An

Schon nach dem ersten googeln war klar, dass wir die felsige Landschaft rund um Hpa An unbedingt mit eigenen Augen sehen möchten. Und wir haben es ganz und gar nicht bereut. Im Gegenteil: Hpa An war einer der schönsten Stopps auf unserer Reise durch Myanmar.

Am beeindruckendsten war für uns die Wanderung auf den Gipfel des Mount Zwekabin. Von oben hat man einen gigantischen Weitblick über die Karstfelsen. Außerdem haben wir es in Hpa An sher genossen, mit dem gemieteten Roller die Dörfer zu erkunden. Und dann gibt es auch noch jede Menge Höhlen zu entdecken. Wir waren 2 Nächte in Hpa An, wären aber gerne länger geblieben.

Anreise vom Goldenen Fels nach Hpa An

Von Kinpun haben wir den Bus nach Hpa An genommen. Die 3,5 stündige Fahrt hat 7.000 Kyat gekostet. Im Preis inkludiert war auch der Transport von Kinpun nach Kyaikto (ca. 25 Minuten im offenen Sammeltaxi). Da der Bus nämlich von Yangon kommt, fährt er keinen Umweg nach Kinpun, sondern hält in Kyaikto.

Unsere Unterkunft in Hpa An

Link: Hpa An Lodge
Preis: Wir haben Euro pro Nacht für einen Bungalow 140 bezahlt.
Unsere Meinung: Die Hpa An Lodge ist derzeit (Stand Dezember 2017) mit Sicherheit die schönste und teuerste Unterkunft in Hpa An. Wir haben uns vom ersten Moment an unglaublich wohl gefühlt. Es gibt nur 19 „Cottages“, die allesamt sehr großzügig sind. Die Anlage ist eine kleine Oase und der Pool mit Blick auf die Karstfelsen eines der Highlights. Das Frühstück wird à la carte serviert und ist traumhaft. Wenn du dir ein bisschen Luxus gönnen willst, dann können wir die Hpa An Lodge nur wärmstens empfehlen.

5. Taungoo

Taungoo hatten wir schon auf dem Radar seit Romeos Bruder Moritz vor einigen Jahren dort war und so begeistert davon erzählte.

Hier findet ihr den Blogartikel, in dem wir ihm damals alle Fragen über Taungoo gestellt haben: Elefanten in Taungoo

In der Nähe von Taungoo werden im Dschungel Elefanten als Arbeitstiere verwendet, um Holz aus dem Wald zu schaffen. Kein Zweifel: Man darf das kritisch sehen (und wir tun das auch). Doch letztlich sichert es den Menschen hier das Überleben. Die Einheimischen haben außerdem eine sehr enge Bindung zu den Elefanten. Und: Die Elefanten werden nicht gefangen gehalten wie etwa im Zoo, sondern jeden Tag zu Mittag wieder in den Dschungel entlassen. Dort können sie sich komplett frei bewegen. Letztendlich ist ein Besuch bei den Elefanten alles andere als eine touristische Attraktion. Man ist einfach „hautnah“ am Alltag und Leben der Menschen dabei.

Anreise von Hpa An nach Taungoo

Von Hpa An nahmen wir den Nachtbus nach Taungoo (8.500 Kyat pro Person). Die Abfahrt von Hpa An startet um 18 Uhr. Die Fahrt dauert 8 Stunden. In Taungo angekommen mussten wir um 2 Uhr nachts noch zu unserem Guesthouse gelangen. Trotz Verhandeln war unter 6.000 Kyat für ein Motorradtaxi (Fahrzeit ca. 10 Minuten) nichts zu machen.

Unsere Unterkunft in Taungoo

Link: Myanmar Beauty Hotel II
Preis: Wir haben 25 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer (höhere Kategorie) bezahlt.
Unsere Meinung: Obwohl die Einrichtung mit dem sehr dunklen Teak-Holz einfach nicht unser Geschmack ist, haben wir uns im Zimmer sehr wohl gefühlt. Die Unterkunft wird sehr familiär geführt und die Mitarbeiter bemühen sich, damit man einen schönen Aufenthalt hat. Unbedingt empfehlen können wir euch, ein Zimmer im oberen Stockwerk mit Ausblick auf die Reisfelder zu buchen. Leider wurde während unseres Aufenthalts (Dezember 2017) gerade zugebaut, sodass der Baulärm die Idylle ein bisschen getrübt hat.

Arbeitselefanten Myanmar

6. Bagan

Keine Frage: Bagan ist der Touristen-Magnet in Myanmar schlechthin. Und das zurecht! Denn der Ort mit den tausenden Tempeln und Pagoden ist einfach so magisch schön, dass es mit Worten schwer zu beschreiben ist.

Wir haben es unglaublich genossen, mit dem E-Scooter von Pagode zu Pagode zu fahren, manche davon zu erklimmen und die schönsten Spots für Sonnenauf- und -untergang zu finden. Wir waren drei Nächte in Bagan. In der Zeit haben wir einiges gesehen, doch wir waren wirklich die ganze Zeit unterwegs.

Anreise von Taungoo nach Bagan

Von Taungoo nach Bagan haben wir unsere mühsamste Nachtbusfahrt erlebt. Der Bus war nämlich auf 17 Grad herunterklimatisiert und wir haben die gesamten 6 Stunden Fahrzeit gefroren wie im Winter. Noch dazu lag der Preis verhältnismäßig hoch: Wir haben pro Person 22.000 Kyat bezahlt. In dem Preis war der Transport von Taungoo zur Hauptstraße (20 Minuten) schon inkludiert. Der Nachtbus kommt eigentlich von Yangon und hält ca. um 22:00 Uhr in Taungoo. Bagan erreichten wir etwa um 4:00 morgens.

Unsere Unterkunft in Bagan

Link: Myanmar Han Hotel
Preis: Wir haben 37 Euro pro Nacht bezahlt für ein Doppelzimmer (niedrigste Kategorie) bezahlt.
Unsere Meinung: Das Myanmar Han Hotel war bestimmt eines jener Hotels mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Zimmer sind relativ geräumig, modern und sauber. Das Personal waren ein Traum und hätte nicht freundlicher sein können. Die „Zusatzleistungen“ (Laundry, Roller-Verleih) waren außerdem ziemlich günstig. Ein ganz großes Plus: Wir durften bereits um 4:30 Uhr in der Früh ohne Aufpreis einchecken. Das haben wir noch nie erlebt und wir waren nach der mühsamen Nachtbusfahrt mehr als dankbar! Der kleine Nachteil des Hotels (über den man aber hinwegsehen kann) ist dessen Lage: Zu den Tempeln sind es ca. 20 Minuten mit dem Roller.

Bagan Reisetipps

7. Mandalay

Mandalay ist neben Yangon ein beliebter Start- bzw. Endpunkt für eine Myanmar-Reise. Wir haben drei Nächte dort verbracht. Einen vollen Tag haben wir für das Sightseeing in Mandalay genutzt und zum Beispiel den Mandalay Hill besucht. Am zweiten Tag haben wir einen Ausflug in die Umgebung gemacht und uns unter anderem den Sonnenuntergang an der berühmten U-Bein-Brücke angesehen.

Anreise von Bagan nach Mandalay

Von Bagan haben wir den Bus nach Mandalay genommen (9.000 Kyat) . In unserem Fall war das ein Kleinbus mit ca. 20 Sitzplätzen. Busse fahren mehrmals täglich. Unserer startete zu Mittag um 12 Uhr. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 1/2 Stunden, sodass wir gegen 17:30 Uhr in Mandalay ankamen.

Unsere Unterkunft in Mandalay

Link: The Home Hotel
Preis: Wir haben 40 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer (niedrigste Kategorie) bezahlt.
Unsere Meinung: Wir haben uns im Home Hotel sehr wohl gefühlt. Die Zimmer sind sehr komfortabel, da gibt es nichts zu bemängeln. Das Frühstücksbuffet ist ok und relativ umfangreich.

Mandalay Sonnenuntergang

8. Inle See

Den Inle See hatten wir erst gar nicht auf dem Radar, denn wir hatten gehört, dieser sei mittlerweile zu touristisch und die Anreise über den Landweg zu beschwerlich. Dann haben wir aber einfach mal nach Flügen gesucht und spontan ein Ticket gebucht.

Ob wir es bereut haben? Ganz und gar nicht! Der Inle See ist landschaftlich einfach gigantisch und es ist unglaublich spannend, das Leben der Menschen am Wasser zu beobachten. Wir blieben drei Nächte (da wir auch Weihnachten dort verbrachten). Bei Zeitmangel genügen auch zwei Nächte.

In diesem Blogartikel findest du unseren ausführlichen Reisebericht über den Inle See: Unsere Bootsfahrt über den Inle See

Anreise von Mandalay zum Inle See

Der nächstgelegene Flughafen ist Heho. Von Mandalay dauerte der Flug gerade einmal 25 Minuten. Bezahlt haben wir dafür 50 Euro pro Person (mit Myanmar National Airlines). Vom Flughafen Heho dauert es noch ca. eine gute Stunde mit dem Auto bis zum Inle See. Der Preis für die Fahrt liegt bei 40.000 Kyat. Wir haben uns das Auto mit einem Paar aus Amerika geteilt, somit haben wir nur 10.000 Kyat pro Person bezahlt.

Unsere Unterkunft am Inle See

Link: Novotel Inle Lake Myat Min
Preis: Wir wurden auf die Übernachtung eingeladen. Regulär kostet ein Zimmer hier ca. 140 Euro pro Nacht.
Unsere Meinung: Das Novotel ist wunderschön direkt am See gelegen. Die Zimmer (wir hatten einen Bungalow am Wasser) sind traumhaft und sehr schön eingerichtet. Hier fehlt es einem wirklich an nichts. Das Frühstück ist sehr umfangreich. Außerdem kann man vom Steg des Hotels die schönsten Sonnenuntergänge bestaunen. Wir können dir das Hotel nur wärmstens empfehlen, wenn du dir ein bisschen Luxus gönnen möchtet.

Inle See Fischer

9. Ngapali

Zum Abschluss unserer Myanmar-Reise wollten wir noch ein paar ruhige Tage am Strand verbringen. Obwohl Ngapali der berühmteste Badeort in Myanmar ist, sind die Strände menschenleer, wenn man sie mit jenen in Thailand vergleicht.

Ngapali besteht aus zwei Stränden, an denen einige Hotels sowie Strandrestaurants angesiedelt sind. Nightlife oder sonstige Attraktionen sucht man vergeblich. Hier steht wirklich der schöne Strand im Fokus und daher tun die meisten Urlauber auch nichts anderes, als sich zu erholen. Der Sand ist sehr hell und fein. Die meisten Strandabschnitte sind sehr sauber, denn sie werden von den dazugehörigen Hotels gereinigt.

In diesem Blogartikel findest du unseren ausführlichen Reisebericht: Ngapali Beach: Ein Traum von einem Strand in Myanmar

Anreise vom Inle See nach Ngapali

Mit dem Bus ist Ngapali nur mühsam und nach vielen, vielen Stunden Fahrzeit zu erreichen. Daher haben wir uns für die Anreise per Flugzeug entschieden. Unser Direktflug von Heho (Inle See) dauerte keine Stunde und kostete pro Person 90 Euro. Vom Flughafen (Thandwe) erreicht man die Hotels nach wenigen Minuten Fahrzeit.

Unsere Unterkunft in Ngapali

Anmerkung: Die Unterkunftspreise liegen in Ngapali allgemein weit über dem Myanmar-Durchschnitt. Vor allem die Hotels, die am Strand angesiedelt sind, sind sehr preisintensiv. Wir haben uns daher entschieden, auf eine Unterkunft entlang der Hauptstraße auszuweichen. Hier hat man natürlich den Nachteil, dass man keine Sonnenliegen am Strand nutzen kann. Denn weder Liegen noch Sonnenschirme können derzeit (Stand Dezember 2017) gemietet werden.

Link: May 18 Guesthouse
Preis: Wir haben 33 Euro pro Nacht für ein Doppelzimmer bezahlt.
Unsere Meinung: Verglichen mit anderen Unterkünften in Ngapali ist das Preis-Leistungsverhältnis im May 18 Guesthouse super. Die Zimmer haben zwar zu wenig Ablagefläche, sind aber ausreichend groß und sauber. Die Besitzerin ist extrem hilfsbereit und bemüht und auch die Angestellten sind unglaublich freundlich. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Dass wir keinen direkten Strandzugang hatten, haben wir bei dem Preis gerne in Kauf genommen. Noch ein Hinweis: Fragt nach einem Zimmer im oberen Stockwerk, die sind heller und wirken dadurch etwas freundlicher.

Ngapali Myanmar Route

Von Ngapali flogen wir dann über Yangon wieder zurück nach Bangkok. Es hätte auf jeden Fall noch weitere Stopps gegeben, die uns extrem interessiert hätten. Dazu zählen zum Beispiel Myeik im Süden oder auch Mrauk U im Nordwesten des Landes. Dennoch waren wir mit unserer Reiseroute durch Myanmar mehr als zufrieden und können unsere Route (auch retrospektiv) jedem ans Herz legen, der das erste Mal durch Myanmar reist.

 


Warst du vielleicht schon in Myanmar? Wie verlief deine Reiseroute? Wir freuen uns auf deine Erfahrungsberichte!